Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 24/09/2018, 10:02 von Gert Greitens
aalenium-konkretionIm Mai 2018 unternahm der Autor eine Exkursion nach Schottland. Sein Ziel war wieder einmal die landschaftlich reizvolle und auch aufgrund ihrer schönen Fossilien interessante Isle of Skye, die größte Insel der Inneren Hebriden. Zu den klassischen Fundstellen der Insel zählt die Bearreraig Bay. Es handelt sich bei dem Mitteljura-Aufschluss um eine SSSI-Lokalität (Site of Special Scientific Interest), die entsprechenden Schutz genießt - im Lockermaterial darf jedoch gesammelt werden. Zwar erodiert die Küste der Isle of Skye deutlich weniger stark als man es von Süd- oder Ostengland her kennt, doch sind trotz starker Frequentierung durch Sammler in den vergangenen Jahrzehhnten noch immer kleine Funde möglich. Das man eine größere Aalenium-Konkretion mit Ammoniten findet, ist heute eher die Ausnahme. Daher barg der Autor einen 30 Kilogramm schweren Stein ohne ihn vor Ort zu Knacken. Das Öffnen wurde im Sommer im Rahmen einer "Geodenknack-Party" nachgeholt, die zahlreichen dabei zu Tage gekommenen Fossilien danach sorgfältig präpariert. Durch die stapelartige Aufeinanderschichtung der Ammoniten der Gattung Ludwigia ist ein schönes und ungewöhnliches Exponat entstanden.
Geschrieben am 14/09/2018, 18:10 von Udo Resch
mesolimulus-mit-faehrteMesolimulus walchi gehört zu den "most wanted" unter denjenigen Fossilien der Solnhofener Plattenkalke, auf deren Entdeckung ein kontinuierlicher Plattenkalksammler sich durchaus realistische Hoffnungen machen kann. Als "Lebende Fossilien" üben Pfeilschwankrebse besondere Faszination auf Sammler aus. Unter den fossilen Pfeilschwänzen sind jene besonders interessant, die eine Fährte im Untergrund hinterließen, an deren Ende der Kadaver des Tieres liegt. Im Beitrag berichtet der Autor über das Formatieren und Präparieren eines 10 cm großen Exemplars von Mesolimulus mit Fährte. Von der Fährte sind die letzten Dezimeter, bis auf eine kleine Lücke, die fachgerecht restauriert wurde, überliefert. Eine spannende Momentaufnahme aus dem Oberjura bei Eichstätt!
Geschrieben am 07/09/2018, 14:28 von Paul Freitag
pradoella-deutsche-fassungMarokko ist berühmt für seine paläozoischen Trilobiten, besonders für die teils spektakulären Formen aus dem Devon. Die Anzahl verschiedener devonischer Arten ist groß und die Erhaltung der Trilobiten vielfach exzellent, was sie zu begehrten Sammelobjekten unter Fossiliensammlern in aller Welt werden ließ. Verglichen mit den devonischen Faunen sind jene aus dem Ordovizium weit weniger bekannt, zumindest unter Sammlern, die nicht auf Trilobiten fokussiert sind. Doch auch das Ordovizium Marokkos liefert bemerkenswerte Funde, wie nicht erst der vorliegende Artikel unter Beweis stellt. Die Erhaltung der ordovizischen Trilobiten ist deutlich anders als jene der devonischen Arten, so dass die Präparation einer Pradoella aff. tazzarinensis (VIDAL, 1996) aus der Fezouata-Formation (Unteres Ordovizium), die wahrscheinlich vom Jbel Kissane (Dra Valley) stammt, für Paul Freitag eine interessante Herausforderung darstellte. Im Bericht beschreibt der Autor gewohnt detailliert, wie er den 13,5 cm langen, in einer Konkretion eingebetteten Trilobiten freigelegt hat. Vom Querbruch bis zum Endresultat wird die Beschreibung von 32 Fotos begleitet.
Geschrieben am 07/09/2018, 14:20 von Paul Freitag
pradoella-englishMorocco is well known for its trilobites, especially for those of Devonian origin. The amount of different species is huge and the trilobites are often excellently preserved, resulting in the fact that they magically attract collectors worldwide. Compared to the Devonian faunas the Ordovician faunas are less known amongst fossil hunters, at least amongst those who are not particularly focussed on trilobites, but the Ordovician of Morocco contains interesting trilobites as well. The preservation is quite different compared to the Devonian specimens, therefore it was an interesting challenge for Paul Freitag to reveal a Pradoella aff. tazzarinensis (VIDAL, 1996) of the Fezouata-Formation (lower Ordovician) presumably originating from Jbel Kissane (Dra Valley). The author describes in detail how he uncovered the 13,5 cm big specimen from a concretion, illustrated by 32 photos showing the progressing work from cross break to finish.
Geschrieben am 28/08/2018, 11:16 von Sönke Simonsen
bericht-vom-meerdrachen

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