Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 18/09/2019, 22:57 von Sönke Simonsen
kartenverlosung-mineralien-hamburgWer durch die Beantwortung von drei Bestimmungsfragen seine Kenntnis der Fossilien des Mesozoikums (Erdmittelalter) nachweist, hat die Chance zwei Freikarten für die vom 6. bis 8. Dezember 2019 stattfindende Messe MINERALIEN HAMBURG zu gewinnen. Diese werden unter allen richtigen Einsendungen, die bis einschließlich 6. Oktober 2019 eingehen, verlost. Es gilt drei häufige und unverwechselbare Fossilgattungen aus dem Erdmittelalter Deutschlands anhand von Fotos zu erkennen. Damit auch Anfänger die Chance haben mitzumachen, werden in kurzen Texten einige Tipps gegeben, wo diese Fossilien vorkommen und es wird auf die Erdzeitalter spezifischen Steinkern-Galerien verwiesen, in denen Vergleichsmaterial gefunden werden kann. Also, nichts wie los: anschauen, mitmachen und gewinnen!
Geschrieben am 14/09/2019, 01:20 von Udo Resch
charente-maritime-seeigelBereits im Frühjahr 2019 hatte der Autor im Artikel „Transferpräparation eines Pseudocidaris mammosa mit Stachelkranz aus Frankreich“ die Freilegung eines Strandfunds eines regulären Seeigels aus dem westfranzösischen Departement Charente-Maritime vorgestellt. Inzwischen hat er sieben weitere Seeigel freigelegt, die vom selben Küstenfundpunkt stammen. Vor und während der Präparation der Seeigel machte er Fotos, um den Vorherzustand und einige Zwischenstände zu dokumentieren. Diese Bilder sowie Fotos der fertigen Präparate werden nun nach und nach zusammen mit kurzen Berichten über die Freilegung der einzelnen Stücke gezeigt. Im Artikel "Bestachelte Seeigel aus dem Oberjura der Charente-Maritime" erscheinen in den kommenden Wochen insgesamt sieben kurze Präparationsdokumentationen, die als Teil 1 bis 7 zu einem Gesamtartikel zusammenfließen. In den bereits erschienenen Teilen 1 und 2 werden Präparationen von Vertretern der Art Acrocidaris nobilis beschrieben, in Teil 3 die eines Balanocidaris marginata. Auf weitere Aktualisierungen wird in der Überschrift des Berichts hingewiesen, sobald neue Teile erschienen sind.
Geschrieben am 07/09/2019, 15:38 von Norbert Wannenmacher
steinheimer-beckenDas Steinheimer Becken ist eine runde Kraterstruktur mit 3,5 Kilometern Durchmesser und liegt auf der Hochfläche der östlichen Schwäbischen Alb im Landkreis Heidenheim (Baden-Württemberg). Die Entstehung des Kraters geht auf einen Meteoriteneinschlag zurück, der sich vor 14,5 Millionen Jahren im Mittelmiozän ereignete und im Zusammenhang mit dem großen Ries-Impakt stand, welcher Süddeutschland in eine Trümmerwüste verwandelte. Der Einschlagskörper des Steinheimer Beckens wird auf etwa ein Zehntel der Größe des Impaktkörpers von Nördlingen geschätzt. Dies erklärt, warum der Meteorkrater von Steinheim am Albuch ungleich kleiner als das Nördlinger Ries ist. Dank seiner geringen Größe kann man die Sehenswürdigkeiten des Steinheimer Beckens, entlang eines Geologischen Lehrpfades gut erwandern. Man erkennt den Kraterrand, bewegt sich auf Sedimenten des ehemaligen Seebodens und hat dabei den beim Aufprall entstandenen Zentralhügel immer im Blickfeld. Ein Fossiliensammelplatz bietet Gelegenheit, Belegstücke kleiner Schnecken aufzulesen. Am Anfang oder Ende der Wanderung sollte ein Besuch des ganz in der Nähe befindlichen Meteorkratermuseums im Steinheimer Ortsteil Sontheim stehen, denn dieses zeigt herausragende Funde aus dem Kratersee. Hier erfährt der Besucher Details über die Entstehungsgeschichte des Kraters sowie die Lebewelt des darin nach dem Einschlag entstandenen, inzwischen aber vollständig verlandeten Sees.
Geschrieben am 28/08/2019, 13:56 von Rainer Albert
palaeo-art-rezensionRainer Albert befasste sich für die Steinkern.de Redaktion mit „Paläo-Art: Darstellungen der Urgeschichte“ von Zoë Lescaze, einem 292 Seiten umfassenden gebundenen Buch, das 2017 im TASCHEN Verlag erschien. Im großzügig gewählten Format von 28 x 37,4 cm kommen die für ein solches Werk naturgemäß elementaren bildlichen Darstellungen der Erdgeschichte gut zur Geltung. Herausragend in Sachen Detailtiefe sind vier teils auf mehrere Seiten ausklappbare Monumentalbilder. Die Autorin Zoë Lescaze beschränkt sich weder auf eine bloße Sammlung von Bildern der Urgeschichte unterschiedlicher Paläo-Künstler, noch sieht sie es als ihre Aufgabe, der wissenschaftlichen Akkuratesse der Darstellungen nachzuspüren. Sie will vielmehr aufzeigen, wie die Darstellung der Urgeschichte durch die individuellen Persönlichkeiten und Sichtweisen der jeweiligen Künstler – geprägt durch Lebenslauf, Ort des Schaffens und den zum Zeitpunkt der Erstellung der Werke herrschenden Einfluss der Weltpolitik, teils im 19. und teils im 20. Jahrhundert – beeinflusst wurde. All dies führte im Künstlerischen zu einem Zugriff auf mannigfaltige Darstellungstechniken und -stile. Wie unserem Redakteur das Buch gefallen hat, erfahren Sie in der ausführlichen Rezension.
Geschrieben am 14/08/2019, 17:00 von Steinkern Verlag
heft1-neuauflage2019

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