Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 24/05/2019, 10:48 von Fritz Lang
sharm-el-sheikh-schnorcheln-sammeln-sand-am-roten-meerMit einem Urlaub in Sharm el Sheik auf der Sinai-Halbinsel (Ägypten) ist der Autor im Februar 2018 für einige Zeit dem europäischen Winter entflohen. Er tankte dort Sonne am Strand und schnorchelte im Roten Meer, erschloss sich allerdings auch schnell eine weitere Betätigungsmöglichkeit, sodass keine Langeweile aufkam. Es bestand nämlich die Möglichkeit direkt an das Urlaubsresort angrenzend auf einer Brachfläche Fossilien in pleistozänen Riffen zu suchen. Es konnten reichlich freigewitterte Fossilien unterschiedlicher Tiergruppen aufgelesen werden, was eine willkommene Abwechslung vom sonstigen Tagesprogramm bot. Vorherrschende Faunenelemente waren Korallen, Schnecken und Muscheln. Ein großer Wermutstropfen bei der Fossilsuche in Ägypten sind jedoch die problematischen Ausfuhrbestimmungen des Landes, wonach Fossilien möglicherweise als Antiken interpretiert werden können (deren Export absolut verboten ist), weshalb das Material lediglich fotografisch dokumentiert wurde und vor Ort verblieb. Immerhin: Fotos und Erinnerungen darf man auch aus Ägypten uneingeschränkt mitnehmen.
Geschrieben am 13/05/2019, 11:10 von Udo Resch
pseudastacusDer Artikel fasst ein Wiedersehen des Autors mit gleich zwei "alten Bekannten" zusammen. Ein Sammlerfreund brachte Udo Resch vor einiger Zeit aus den USA anlässlich eines Besuchs in Deutschland einen Krebs der Gattung Pseudastacus aus dem Solnhofener Plattenkalk als Geschenk mit, den Udo Anfang der 1990er-Jahre für ihn präpariert hatte. "Man sieht sich im Leben immer zweimal" - diese Plattitüde bewahrheitet sich unter Umständen also auch für Fossil und Präparator. Das unverhoffte Wiedersehen verschaffte dem Autor die Chance, die Präparation des Krebses - orientiert an seinen heutigen Ansprüchen und mit dem inzwischen verfügbaren, besseren Equipment - zu überarbeiten bzw. ganz fertigzustellen. Dabei ließen sich innerhalb von vier Stunden tatsächlich noch einige Details herauskitzeln und die Gesamtsdarstellung optimieren. Obwohl nur wenige Prozent der Oberfläche des Krebses zuvor noch nicht freigelegt waren, wirken sich das Herausarbeiten der letzten Details und auch die das Fossil stärker als bisher akzentuierende Neugestaltung des "Spots" auf die Gesamtansicht des Exponats erkennbar vorteilhaft aus. Das Stück entfaltet jetzt eine ganz andere Wirkung auf den Betrachter als zuvor. Vielleicht liefert der Bericht auch einen Gedankenanstoß, die eine oder andere Altpräparation aus der eigenen Sammlung nochmals einer nachträglichen Optimierung zum Gewinn des Fossils unterziehen?
Geschrieben am 04/05/2019, 12:50 von Udo Resch
ischyodusDer Autor beschreibt im Artikel das postmortale Wachstum einer Seekatze der Art Ischyodus quenstedti WAGNER, 1857 von 58 auf 83 cm Länge. Das vorliegende Exemplar aus dem Tithonium von Wegscheid, das ein weibliches Individuum ist, war leider ohne die Schwanzpartie geborgen worden. Die anfangs noch etwas unhandliche Gesteinsmatrix machte sich der Autor zunutze, um eine "Schönheitsoperation" auszuführen, bei der er ausschließlich mit Eigenmaterial arbeitete. Wie er beim gekonnten Umschichten der Matrix vorging, beschreibt er Schritt für Schritt, genauso wie das danach vorgenommene Ergänzen der Schwanzpartie. Begleitet wird das Prozedere der Restauration – wie gewohnt – von zahlreichen Fotos. Am Ende liegt die Chimäre in einer elegant geformten Matrix, die dem Prinzip "form follows function" gerecht wird.
Geschrieben am 25/04/2019, 19:26 von Fritz Lang
normandie-feb-2019Die Küstenfundorte an der Côte Fleurie sind aufgrund der dort gebotenen Fundmöglichkeiten im Mittel- und Oberjura vielen Sammlern ein Begriff und auf Steinkern.de schon des Öfteren thematisiert worden. Fritz Lang besuchte im Februar 2019 das Departement Calvados (Normandie, Frankreich). Er suchte während seiner Exkursion die Steilküsten bei Trouville-Hennequeville, Blonville-sur-Mer/Benerville-sur-Mer und Villers-sur-Mer/Houlgate auf und berichtet nun über die aktuelle Lage vor Ort. Geländefotos zeigen die Situation an den Lokalitäten sowie typische Fossilien der einzelnen Fundpunkte. Speziell an den Falaises des Vaches Noires bei Villers-sur-Mer gelangen dem Autor schöne Funde von Ammoniten, auch konnte er dort einen Reptilzahn bergen. Zwar verlief ein Tagesausflug an die südliche Peripherie von Caen auf der bei Calvados-Touren fast schon traditionellen Suche nach Mittel- und Unterjura-Baumaßnahmen in diesem Bereich eher erfolglos, doch könnte ein Baugebiet bei Feuguerolles-Bully grundsätzlich für Calvados-Reisende bei Besuchen in näherer Zukunft interessant werden. In einer Aktualisierung des Berichts vom 30. April 2019 wurden 13 Fotos mit inzwischen präparierten Fossilien von den Falaises des Vaches Noires und aus Trouville-Hennequeville nachgetragen.
Geschrieben am 17/04/2019, 17:00 von Steinkern.de Redaktion
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