Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 31/03/2020, 17:22 von Sebastian Brandt
flexuosus-zone-geilsdorfSebastian Brandt stellt Fossilien aus einem ehemaligen Baustellen-Aufschluss in der flexuosus-Zone des Oberen Muschelkalks von Geilsdorf in Thüringen vor. Eine 4,5 m über der Tetractinella-Bank liegende Tonmergelschicht lieferte auf insgesamt rund 120 Quadratmetern untersuchter Fläche, die mit einem Grabungsteam versierter Sammler und mit freundlicher Unterstützung des Bauunternehmens freigelegt werden konnte, rund 150 gut erhaltene Ceratitensteinkerne der Chronospezies Ceratites flexuosus. Kürzlich erschienen zwei wissenschaftliche Arbeiten über die neuen Erkenntnisse, die aus dem bemerkenkenswerten Aufschluss gewonnen werden konnten - Zusammenfassungen und Downloadlinks finden Sie am Ende des Artikels.
Geschrieben am 20/03/2020, 12:00 von Udo Resch
thrissopsThrissops ist eine ausgestorbene Knochenfischgattung. Die Körperform ist langgezogen, der Kopf relativ klein und die Rücken- und Afterflosse setzen verhältnismäßig weit hinten am Körper an. Die Kiefer von Thrissops sind kurz und kräftig. Das Größenspektrum der 15 im Archiv der Steinkern.de Partnerseite Solnhofen-Fossilienatlas.de verzeichneten Thrissops reicht von juvenilen Formen ab 2,5 cm Länge bis hin zu einem 39 cm großen Exemplar, das etwa das Größenmaximum der Gattung erreicht haben dürfte. Im vorliegenden Bericht von Udo Resch dreht sich alles um die gut 50-stündige Präparation eines nahezu perfekt überlieferten Exemplars von Thrissops cf. formosus von 30 cm Länge. Der Bericht zeigt den präparatorischen Werdegang vom exzellenten Rohling hin zu einem hervorragenden Exponat für die Sammlung und umfasst 39 Fotos.
Geschrieben am 05/03/2020, 12:00 von Die Steinkern.de Redaktion
holotypen
Geschrieben am 24/02/2020, 14:12 von Udo Resch
cyclobatis-libanonDer Sonnenrochen Cyclobatis ist aufgrund seiner speziellen Ästhetik und seines hohen Wiedererkennungswerts so etwas wie das "Wappentier" der libanesischen Plattenkalke. Wer sich für die Plattenkalke des Cenonamiums des Libanon interessiert, steht deswegen früher oder später vor der Frage "Wie komme ich an "So ´nen Rochen"? Udo Resch, der den Fokus seiner Sammeltätigkeit auf die Solnhofener Plattenkalke legt, interessiert sich schon länger auch für andere Plattenkalklagerstätten. So besaß er auch bereits einige Stücke aus den Plattenkalken des Libanon. Nun legte er in 30-40 stündiger Arbeit einen Sonnenrochen der Gattung Cyclobatis frei. Im Bericht wird die mit dem Druckluftstichel HW-1 und Essigsäure durchgeführte Präparation in Bild und Schrift dargestellt.

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