Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                             Die neuesten 100 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 08/11/2021, 21:30 von Steinkern Verlag
mb-buch
Geschrieben am 01/11/2021, 14:58 von Robin Lauterbach
dicranurus-marokkoDie zur Familie Odontopleuridae zählende Trilobiten-Gattung Dicranurus existierte im Unter- und Mittdeldevon. In diesem Artikel beschreibt der Autor das Vorgehen bei der Freilegung eines Exemplars der Art Dicranurus monstrosus aus dem Pragium (Unterdevon) Marokkos. Der Artname gibt bereits einen Hinweis auf das aus der spektakulären Bestachelung resultierende „monströse“ Erscheinungsbild, das Dicranurus zu einem unverwechselbaren Trilobiten macht. Denkt man an marokkanische Trilobiten, so gehört Dicranurus zu den Spezies, die man hierzu als allererstes im Kopf hat. Die enigmatischen Dicranuren erreichten schon in der Frühzeit des Exports von Marokko-Fossilien vor rund drei Jahrzehnten den Weltmarkt – damals meist als rustikale Präparate ohne freigestellte Bestachelung. Inzwischen besteht der Markt aus einer Melange aus Repliken, Fälschungen, guten und schlechten Präparaten sowie Rohlingen. Da heute die präparatorischen Möglichkeiten deutlich besser sind als anfangs, gelingen geschickten Präparatoren immer schönere Ergebnisse. So auch Robin Lauterbach, der es vermochte aus einem grob vorpräparierten Dicranurus ein Spitzenexponat zu machen und dabei das Nackenhorn freizustellen, ohne dieses abzubrechen.
Geschrieben am 18/10/2021, 23:35 von Steinkern Verlag
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Geschrieben am 13/10/2021, 17:57 von Jonas Mikuletz, Daniel Schwarz & Simon Studer
messe-freiburg-2021Die VFMG Bezirksgruppe Freiburg e.V. richtet am 16. und 17. Oktober 2021 die 44. Internationalen Freiburger Mineralien- und Fossilientage in der Messe Freiburg (Neuer Messplatz 1) aus. Nach der Corona-bedingten Zwangspause im Jahr 2020 ist ein Besuch der diesjährigen Messeveranstaltung nicht nur aufgrund des sicherlich bei vielen Interessenten vorhandenen Nachholbedarfs spannend. Diesmal gibt es dort eine für Fossilienfreunde höchst attraktive Sonderschau der Steinkern-Mitglieder und -Autoren Jonas Mikuletz, Simon Studer und Daniel Schwarz zu sehen. Die drei gehören seit Langem zu den aktivsten und erfolgreichsten Fossiliensammlern im Dreiländereck Schweiz, Frankreich, Deutschland und zeigen dementsprechend Schätze ihrer Sammlungen unter dem Titel „Fossilien im Dreiländereck“. Regionale Fossilien gehören auch zum Messeangebot. Wer die Messe verpasst, kann die Ausstellung später noch für einige Zeit im Rathaus in Merzhausen bei Freiburg betrachten. Der Bericht liefert alle benötigten Informationen rund um die Veranstaltung. Begleitend machen einige Fotos von Exponaten der Sonderschau Lust auf mehr.
Geschrieben am 04/10/2021, 23:20 von Udo Resch
hoploparia-east-devonDie im Greensand (Unterkreide) von East Devon und West Dorset wunderbar dreidimensional erhaltenen Hummer der Gattung Hoploparia sind keine alltäglichen Funde. Häufig genug, dass man in den lokalen Museen von Dorset einzelne Exemplare zu sehen bekommt, sind sie dann aber doch. In den Fossilshops in Lyme Regis und Charmouth dagegen sieht man sie nicht oder lediglich einmal ein Einzelstück mit der Bezeichnung „not for sale“. Das sagt schon einiges darüber aus, dass es alles andere als einfach ist einen „Lobster“ zu finden, zu bergen und zu präparieren. Kein Zufall ist daher der Weg, den das vorliegende Stück ging: gefunden von Matt Cape (einem versierten Regionalsammler), wurde das Stück von Sönke Simonsen geborgen und später von Udo Resch präpariert. Diese erfolgreiche Co-Produktion von drei Steinkern-Mitgliedern, mündet nun in einem mit 55 Abbildungen reich illustrierten Bericht, der den Weg des Stücks von der Küste in die Vitrine kleinschrittig nachzeichnet.

Frisch aus der Druckerei: Heft 47 (4-2021) - DER STEINKERN

Info für unsere Abonnentinnen und Abonnenten:

Die Lieferung von Heft 47 des Steinkerns wurde am Vormittag des 18. Oktober 2021 der Deutschen Post übergeben.

 

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Der Steinkern - Heft 47

 

• Fossilien aus dem Oberkarbon der Altbergbauhalden bei Wettin (Sachsen-Anhalt)

• Neuer Geschiebetyp vor den Toren Hamburgs entdeckt: das Hittfelder Gestein

• Schlangenstern-Stufe aus dem Unterjura von Eype (Dorset, England)

• Spurenfossilien und Kieselringe an Belemnitenrostren aus Kreide Rügens

 

Neben diesen Themen enthält Heft 47 zwei weitere Artikel und eine redaktionelle Mitteilung.

 

Erscheinungsjahr: 2021 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck


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Pflanzenfossilien  

Neue Funde von Fossilien aus dem Stefan C (Oberkarbon) der Altbergbauhalden bei Wettin (Saalekreis, Sachsen-Anhalt)

Volker Hanebutt, 24 Seiten, 34 Abb.

 

Die malerische Flusslandschaft des Unteren Saaletals gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im mitteldeutschen Raum. Weite Auen winden sich durch Hanglagen mit steilen Felswänden und hoch über dem Flusslauf thront die Stammburg der Wettiner Markgrafen. Nicht nur eines der ältesten Geschlechter des deutschen Hochadels hat hier seine Wurzeln − das Wettiner Land ist auch Locus typicus einer ganzen Reihe von interessanten Fossilien. Bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts rückten die Pflanzenfossilien aus den Steinkohlenhalden in den Fokus der Wissenschaft. Die alten Steinkohlenhalden gibt es noch immer und sie bieten noch heute gute Sammelmöglichkeiten für Fossilien von Pflanzen (häufig) und Tieren (selten) aus dem Stefan C (Oberkarbon). Der umfangreiche Artikel bietet einen exzellenten Überblick über das Fundgebiet, dient der Orientierung zur Exkursionsplanung und eignet sich ferner auch als Bestimmunghilfe.

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Hittfelder Gestein  

Vorstellung eines neuen Geschiebetyps: das oberoligozäne Hittfelder Gestein

René Kautz, 20 Seiten, 26 Abb.


Auch im 21. Jahrhundert kann man im Geschiebe Norddeutschland noch Neues entdecken – das stellt der Bericht von René Kautz unter Beweis. Der Autor berichtet über einen neuen Geschiebetyp, auf den er erst kürzlich stieß – das Hittfelder Gestein aus dem Oberoligozän. Entdeckt in einem Kiesgrubengebiet bei Hittfeld vor den Toren Hamburgs (Landkreis Harburg, Niedersachsen) ähnelt das Hittfelder Gestein dem etwa gleichaltrigen Sternberger Gestein zwar in vielerlei Hinsicht, doch weist es auch signifikante Unterschiede zu diesem auf. Der Autor ließ bereits einige Topstücke präparieren (vor allem Krabben), die im Bericht vorgestellt werden und beschreibt Gesteinsbeschaffenheit sowie Fossilführung des neuen Geschiebetyps.

     

Schlangensterne

 

Eine Schlangenstern-Stufe aus dem Pliensbachium (Unterjura) von Eype (Dorset, England)

Markus Lücke, 10 Seiten, 7 Abb.

 

Dorsets Küste bietet Fundmöglichkeiten für vortrefflich überlieferte Fossilien aus allen Abschnitten des Jura. Besonders populäre Lokalitäten sind die Unterjura-Kliffs bei Lyme Regis und Charmouth. Die einige Kilometer östlich davon gelegene Steilküste des Thorncombe Beacon zwischen Seatown und Eype ist zwar etwas unpopulärer, doch können in den ausgedehnten Geröllfeldern am Fundort z. B. schalenerhaltene Ammoniten und Schlangensterne aus dem Pliensbachium gefunden werden. Es gibt mehrere Schichten, die Stachelhäuter (Seelilien, Schlangensterne und – sehr selten – Seesterne) führen. Ein Fundstück mit einer Ansammlung kleiner Schlangensterne und Seelilienreste wird im Artikel vorgestellt. Der Großteil der Schlangensterne aus der Ansammlung gehört zur Ordnung Ophiomusina und wartet noch auf eine wissenschaftliche Erstbeschreibung.

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 Belemnitenrostren von Rügen  

Von Spurenfossilien und Buch’schen Kieselringen an Belemnitenrostren aus der Rügener Schreibkreide

Birk Engmann, 4 Seiten, 7 Abb.

 

Wer kennt sie nicht? Belemniten, im Volksmund als „Donnerkeile“ bezeichnet, gehören zu den verbreitetsten Fossilien überhaupt. Überreste dieser ausgestorbenen Tintenfische, die vom Unterjura bis zur Oberkreide verbreitet waren, können weltweit gefunden werden. Jeder Ostseeurlauber mit einem Faible für Steine und Fossilien wird schon das eine oder andere, meist durch die Brandung zerbrochene, Belemnitenrostrum gefunden haben. Nicht wenige der Rostren weisen Besonderheiten auf. Da recht viele Sammler über derartige Fundstücke verfügen, werden die unterschiedlichen Phänomene im Artikel vorgestellt: Spuren von Bioerosion und Buch’sche Kieselringe.

     

 Platypleuroceras

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Weitere Inhalte von Heft 47:

 

Kurze Berichte:

 

Pleurotomaria aus dem Parkinsonienoolith (Bajocium) von Sengenthal (2 Seiten)

 

• Pathologisches Platypleuroceras aus dem Pliensbachium von Herford (1 Seite)

 

 

Redaktionelle Mitteilung:

 

• Der neue Steinkern.de Kalender: Mit Fossilien durch das Jahr 2022 (2 Seiten)

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