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Die Lieferung von Heft 47 des Steinkerns wurde am Vormittag des 18. Oktober 2021 der Deutschen Post übergeben.

 

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Der Steinkern - Heft 47

 

• Fossilien aus dem Oberkarbon der Altbergbauhalden bei Wettin (Sachsen-Anhalt)

• Neuer Geschiebetyp vor den Toren Hamburgs entdeckt: das Hittfelder Gestein

• Schlangenstern-Stufe aus dem Unterjura von Eype (Dorset, England)

• Spurenfossilien und Kieselringe an Belemnitenrostren aus Kreide Rügens

 

Neben diesen Themen enthält Heft 47 zwei weitere Artikel und eine redaktionelle Mitteilung.

 

Erscheinungsjahr: 2021 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck


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Pflanzenfossilien  

Neue Funde von Fossilien aus dem Stefan C (Oberkarbon) der Altbergbauhalden bei Wettin (Saalekreis, Sachsen-Anhalt)

Volker Hanebutt, 24 Seiten, 34 Abb.

 

Die malerische Flusslandschaft des Unteren Saaletals gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im mitteldeutschen Raum. Weite Auen winden sich durch Hanglagen mit steilen Felswänden und hoch über dem Flusslauf thront die Stammburg der Wettiner Markgrafen. Nicht nur eines der ältesten Geschlechter des deutschen Hochadels hat hier seine Wurzeln − das Wettiner Land ist auch Locus typicus einer ganzen Reihe von interessanten Fossilien. Bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts rückten die Pflanzenfossilien aus den Steinkohlenhalden in den Fokus der Wissenschaft. Die alten Steinkohlenhalden gibt es noch immer und sie bieten noch heute gute Sammelmöglichkeiten für Fossilien von Pflanzen (häufig) und Tieren (selten) aus dem Stefan C (Oberkarbon). Der umfangreiche Artikel bietet einen exzellenten Überblick über das Fundgebiet, dient der Orientierung zur Exkursionsplanung und eignet sich ferner auch als Bestimmunghilfe.

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Hittfelder Gestein  

Vorstellung eines neuen Geschiebetyps: das oberoligozäne Hittfelder Gestein

René Kautz, 20 Seiten, 26 Abb.


Auch im 21. Jahrhundert kann man im Geschiebe Norddeutschland noch Neues entdecken – das stellt der Bericht von René Kautz unter Beweis. Der Autor berichtet über einen neuen Geschiebetyp, auf den er erst kürzlich stieß – das Hittfelder Gestein aus dem Oberoligozän. Entdeckt in einem Kiesgrubengebiet bei Hittfeld vor den Toren Hamburgs (Landkreis Harburg, Niedersachsen) ähnelt das Hittfelder Gestein dem etwa gleichaltrigen Sternberger Gestein zwar in vielerlei Hinsicht, doch weist es auch signifikante Unterschiede zu diesem auf. Der Autor ließ bereits einige Topstücke präparieren (vor allem Krabben), die im Bericht vorgestellt werden und beschreibt Gesteinsbeschaffenheit sowie Fossilführung des neuen Geschiebetyps.

     

Schlangensterne

 

Eine Schlangenstern-Stufe aus dem Pliensbachium (Unterjura) von Eype (Dorset, England)

Markus Lücke, 10 Seiten, 7 Abb.

 

Dorsets Küste bietet Fundmöglichkeiten für vortrefflich überlieferte Fossilien aus allen Abschnitten des Jura. Besonders populäre Lokalitäten sind die Unterjura-Kliffs bei Lyme Regis und Charmouth. Die einige Kilometer östlich davon gelegene Steilküste des Thorncombe Beacon zwischen Seatown und Eype ist zwar etwas unpopulärer, doch können in den ausgedehnten Geröllfeldern am Fundort z. B. schalenerhaltene Ammoniten und Schlangensterne aus dem Pliensbachium gefunden werden. Es gibt mehrere Schichten, die Stachelhäuter (Seelilien, Schlangensterne und – sehr selten – Seesterne) führen. Ein Fundstück mit einer Ansammlung kleiner Schlangensterne und Seelilienreste wird im Artikel vorgestellt. Der Großteil der Schlangensterne aus der Ansammlung gehört zur Ordnung Ophiomusina und wartet noch auf eine wissenschaftliche Erstbeschreibung.

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 Belemnitenrostren von Rügen  

Von Spurenfossilien und Buch’schen Kieselringen an Belemnitenrostren aus der Rügener Schreibkreide

Birk Engmann, 4 Seiten, 7 Abb.

 

Wer kennt sie nicht? Belemniten, im Volksmund als „Donnerkeile“ bezeichnet, gehören zu den verbreitetsten Fossilien überhaupt. Überreste dieser ausgestorbenen Tintenfische, die vom Unterjura bis zur Oberkreide verbreitet waren, können weltweit gefunden werden. Jeder Ostseeurlauber mit einem Faible für Steine und Fossilien wird schon das eine oder andere, meist durch die Brandung zerbrochene, Belemnitenrostrum gefunden haben. Nicht wenige der Rostren weisen Besonderheiten auf. Da recht viele Sammler über derartige Fundstücke verfügen, werden die unterschiedlichen Phänomene im Artikel vorgestellt: Spuren von Bioerosion und Buch’sche Kieselringe.

     

 Platypleuroceras

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Weitere Inhalte von Heft 47:

 

Kurze Berichte:

 

Pleurotomaria aus dem Parkinsonienoolith (Bajocium) von Sengenthal (2 Seiten)

 

• Pathologisches Platypleuroceras aus dem Pliensbachium von Herford (1 Seite)

 

 

Redaktionelle Mitteilung:

 

• Der neue Steinkern.de Kalender: Mit Fossilien durch das Jahr 2022 (2 Seiten)

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