Inhaltsangaben

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Der Steinkern - Heft 46

 

• Oberjura von Ludwag (Fränkische Alb) - Fossilienfundort, Geo- und Biotop

• Naturgetreues Zeichnen von Fossilien

• Bernstein aus der Dominikanischen Republik: Eine Mine im Dschungel

• Ein Riesentintenfisch aus den Solnhofener Plattenkalken

Farbenprächtige Chalcedon-Seeigel aus der Oberkreide der Normandie

 

Neben diesen Themen enthält Heft 46 sechs weitere Artikel und einen Nachruf.

 

Erscheinungsjahr: 2021 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck


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Ludwag  

Unterwegs im Oberjura von Ludwag (Fränkische Alb): Fossilienfundort sowie Geo- und Biotop mit Zukunft

Stefan Werner, 10 Seiten, 15 Abb.

 

Der Steinbruch „Ludwag II“ zählt zu den schönsten Geotopen und Biotopen der Nördlichen Frankenalb. Der Charme des stillgelegten Dolomit-Steinbruchs beruht auf der einmaligen Morphologie der Steinbruchwände mit ihren Schwammriffkuppeln in Verbindung mit der Zurückeroberung des Areals durch die Natur. Für Fossilieninteressierte bieten sich zudem Fundchancen für Oberjura-Fossilien. Das Gelände wurde von der Deutsche Bahn AG als Ausgleichsfläche zur Kompensation natur- und artenschutzrechtlich relevanter Eingriffe beim Neubau der Strecke Nürnberg-Berlin erworben und ist der Öffentlichkeit zugänglich. Der Autor suchte die Lokalität im Herbst 2020 und im Frühjahr 2021 auf, was jeweils zu interessanten Funden führte, die im Artikel in Verbindung mit aktuellen Informationen über den Steinbruch vorgestellt werden.

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Vineta streichensis Zeichnung Horst Kuschel  

Einblicke ins Handwerk des Zeichnens von Fossilien

Horst Kuschel, 13 Seiten, 22 Abb.


Horst Kuschel sieht sich nicht als Künstler, sondern als Handwerker. Seine Fossilienzeichnungen, von denen er im Rahmen des Artikels diverse Beispiele zeigt, sind unter Sammlern bekannt und beliebt. Er zeichnet seit nunmehr rund 15 Jahren in seiner Freizeit Fossilien. Zunächst mit Bleistiften arbeitend, bevorzugt er seit einigen Jahren die Silberstifttechnik. Ziel seiner Arbeit ist es, naturgetreue authentische Abbildungen der Fossilien anzufertigen. Dies ist bei jedem Fossil aufs Neue eine Herausforderung, die ihm großen Spaß bereitet. Vielleicht dient Ihnen Horst Kuschels Artikel zur Inspiration zu eigener handwerklicher oder künstlerischer Beschäftigung mit Fossilien?

     

Seeigel Alabasterkueste

 

Farbenprächtige Chalcedon-Seeigel aus der Oberkreide der Normandie

Anne & Klaus Schilling, 4 Seiten, 7 Abb.

 

An der Côte d’Albâtre (Alabasterküste, Normandie) bilden senkrechte und zum Teil über 100 Meter hohe Steilwände aus Gesteinen der Oberkreide die Küstenlinie. Dort suchten Anne und Klaus Schilling auf bereits mehr als 30 Exkursionen am Strandwall bei Fécamp Flintkonkretionen mit Seeigelsteinkernen sowie Chalcedon- und Quarzdrusen. Eine attraktive, allerdings auch seltene Kombination aus Fossil und Mineral stellen verschiedenfarbige Chalcedon-Seeigel dar. Entsprechende Fundstücke wurden in einem Spirator getrommelt und danach poliert. Auf diese Weise entstanden wahre Schmuckstücke in der Sammlung.

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 32 Schneckengehaeuse  

Bernstein aus der Dominikanischen Republik: Eine Mine im Dschungel

Alexander F. Geyer, 13 Seiten, 32 Abb.

 

Wer hat nicht schon einmal selbst an den Küsten von Nord- und Ostsee Bernstein gesucht? Ganz klar, wer Fossilien sammelt, der kann sich auch der Faszination des fossilen Harzes nicht entziehen. Kennen wir hierzulande vor allem den Baltischen Bernstein, so gibt es in anderen Gegenden der Welt andere Bernsteinvarianten zu finden – etwa auch in der Dominikanischen Republik. Der Dominikanische Bernstein ist nur etwa halb so alt wie der Baltische Bernstein und enthält wie dieser gut erhaltene Inklusen - darunter Schnecken. Zu den Besonderheiten des Dominikanischen Bernsteins zählt eine blaue Variante, die sehr nachgefragt ist. Der Autor besuchte eine Bernsteinmine bei „La Cumbre“ in der Dominikanischen Republik und berichtet darüber.

     
 Leptoteuthis Eichstaett  

Der lange Weg vom Steinbruch in die Sammlung: Ein Leptoteuthis gigas aus den Solnhofener Plattenkalken

Guido M. Berndt, 6 Seiten, 11 Abb.

 

Im August 2017 stieß Roman Berndt, einer der Brüder des Autors, bei einer gemeinsamen Exkursion im Fossiliensteinbruch für Hobbysammler auf dem Blumenberg bei Eichstätt auf einen besonderen Fund: einen Riesentintenfisch mit dem bezeichnenden Namen Leptoteuthis gigas. Im Bericht werden die Bergung und die aufwändige Präparation des 1,25 m langen Fossils beschrieben, an der zwei professionelle Präparatoren beteiligt waren. Der Zeitaufwand der Präparation belief sich auf insgesamt rund 150 Stunden.

     

 Wolfgang Riegraf

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Weitere Inhalte von Heft 46:

 

 

Nachruf:

 

• In Gedenken an Dr. rer. nat. Wolfgang Riegraf (* 1955 – † 2021) (3 Seiten)

 

 

Weitere Berichte und Kurzartikel:

 

• Eine Fossilstufe aus dem Garantianen-Oolith von Sengenthal (Oberpfalz) – Meeresboden aus dem Bajocium (5 Seiten)

 

• Fundmöglichkeiten im Campanium bei Legden und Holtwick (Münsterland) beim Bau einer Erdgasfernleitung (3 Seiten)

 

• Kleinode aus dem Oolithe ferrugineuse der Calvados-Küste (Frankreich) (2 Seiten)

 

• Xenomorphes Wachstum bei Austern aus dem Sinemurium von Lyme Regis (2 Seiten)

 

• Präparation eines Trilobiten der Gattung Leonaspis aus dem Devon Marokkos (2 Seiten)

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Vorschauseiten:

 

12 13

 

 

Heft38 Lunzer Flora

 

 

Heft38 S 04 05 Notidanoides muensteri

 

 

Heft38 S 42 43 Ruedersdorf

 

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