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Roger Furze ist unter selbigem Namen im Steinkern.de Forum aktiv. Das obige Foto zeigt ihn im Weißjura vom Geisingen a.d. Donau.

 

Hi. Bitte dein Lachen einen Moment verkneifen, denn ich heiße wirklich so. Ich bin 1950 in Cornwall, England geboren und dort gibt es unzählige Namensvetter von mir, denn Furze=Ginster und es wächst wie Unkraut auf den dortigen Mooren - daher der Name. Als Kleinkind wanderte ich mit meiner Familie nach Kanada aus und bin dort in Süd-Ontario aufgewachsen. Als junger Mann war ich beruflich Musiker und Liederschreiber, aber seit ich 28 bin, kümmere ich mich um geistig-behinderte Menschen als Heilerziehungspfleger. 1987 bin ich nach Deutschland gekommen und seitdem lebe und arbeite ich im Bodenseekreis. Vor 20 Jahren fing ich an Mineralien zu sammeln, was ich auch weiterhin tue, aber bald kamen zwangsläufig die Fossilien dazu, weil die Schwäbische Alb ganz in die Nähe ist. Seit einigen Jahren hat mein Schwerpunkt sich auf die Fossilien umgelagert. Anfänglich sammelte ich fast alles quer durch alle Zeitalter, dass mir in die Hände fiel, und ich interessiere mich weiterhin für die ganze Bandbreite, weil ich einfach besser verstehen will, woher wir alle kommen, und dadurch vielleicht auch eine Ahnung davon zu bekommen, wo wir alle hingehen, um es einfach auszudrücken. Mein besonderes Interesse aber gilt dem süddeutschen Dogger und ich bewege mich am meisten zwischen beta und gamma, also oberes Aalenium und unteres Bajocium. Erst seit ein paar Jahren habe ich angefangen mich in die entsprechende Literatur zu vertiefen und bin inzwischen im Austausch darüber mit einigen Experten und Autodidakten, was richtig spannend ist! Es gibt da unendlich viel zu lernen! Meine Sammlung besteht inzwischen fast ausschließlich aus Selbstgefundenem, aber ich tausche manchmal, um meine lokalen Doggersammlungen zu ergänzen. Schon als Achat-Sammler, schaffte ich ein Kombi- Schneid- und Schleifgerät an, aber jetzt benutze ich es in erste Linie um Schliffpräparate aus Ammoniten und anderen Fossilien, die schwer präparierbar sind, zu machen. Die entstandenen Bilder begeistern mich sehr. Präparieren aber tue ich immer noch von Hand, was manchmal etwas begrenzt ist, trotz Geduld und Zeitaufwand. Eines Tages, sage ich mir jetzt, müssen Kompressor und Gerätschaft her....na ja...das Sammeln selber mitten in die Natur bereitet mir weiterhin die größte Freude.

PS: Einige Zeit ist seit dieser Vorstellung geflossen: Inzwischen habe ich einen Druckluftstichel und einen Strahler für die Präparation und mir ist eine ganz neue Welt aufgegangen!