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Der Steinkern - Heft 32

Erscheinungsjahr: 2018 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Das Sammlerporträt: Johannes Haunert

Arminisaurus schuberti – ein Plesiosaurier aus dem Pliensbachium von Bielefeld

• Dreiecksfarbmuster auf Oberjura-Gastropode

• Stufe mit Lytoceras und Amaltheus aus Eype (Dorset, Großbritannien)

• Unterdevonische „Riesenpilze“ aus oligozänen Moselschottern

Eocryphops – ein interessanter Trilobit aus Jorf bei Erfoud

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 32 mehrere Kurzberichte und eine Rezension (siehe unten).

 

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Fossiliensammler Johannes Haunert

  Das Sammlerporträt: Johannes Haunert – Fossilien aus dem Osnabrücker Bergland und der Normandie

Sönke Simonsen, Umfang: 23 Seiten, 11 Tafeln mit 52 Einzelabb. sowie weitere 9 Abb.

 

Johannes Haunert sammelt schwerpunktmäßig Jura- und Kreidefossilien. Im Laufe mehrerer Jahrzehnte baute er eine umfangreiche fundortspezifische Regionalsammlung aus dem Osnabrücker Bergland und dem Teutoburger Wald auf. Urlaubsexkursionen führten ihn nach Frankreich (insbesondere in die Normandie) und Großbritannien. Über die private Sammelleidenschaft hinaus engagiert sich Johannes Haunert seit 15 Jahren für die Erforschung des Kupferschiefers (Perm) am Hüggel bei Hasbergen. Neben biografischen Eckdaten und Details zur Sammelleidenschaft, garniert mit mancher Anekdote, werden Ihnen im Porträt auch die einzelnen Sammlungsschwerpunkte anhand ästhetisch ansprechender Fossilien nähergebracht.

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Plesiosaurier Arminisaurus schuberti  

Arminisaurus schuberti – ein neuer Plesiosaurier aus dem oberen Pliensbachium von Bielefeld und die Methoden seiner Konservierung

Sven Sachs & Mark Keiter, Umfang: 9 Seiten, 6 Abb.

 

Funde von Plesiosauriern sind im Pliensbachium verglichen mit anderen Stufen des Unterjura selten, weshalb ihre Biodiversität für diesen Zeitabschnitt bislang nur lückenhaft bekannt ist. Zu den bisher bekannten Arten Westphaliasaurus simonsensii aus Nieheim-Sommersell (Nordrhein-Westfalen) und Cryonectes neustriacus aus Fresney-le-Puceux (Normandie, Frankreich) tritt nun eine dritte Art hinzu. Der in den 1980er Jahren in Bielefeld-Jöllenbeck geborgene Saurier wurde in einer Studie von Sachs & Kear (2017) als Arminisaurus schuberti beschrieben. Der neue Plesiosaurier und die zur Konservierung der Knochen angewendeten Methoden, werden im Artikel vorgestellt.

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Dreiecksmuster Gastropode norddeutscher Oberjura

 

Gastropode mit Farbmustererhaltung aus dem Oberjura vom Langenberg bei Oker (Niedersachsen)

Stefan Werner, Umfang: 6 Seiten, 5 Abb.

 

Der Langenberg liegt im Bereich der Aufrichtungs- und Überschiebungszone des Harznordrands. Die überkippten Schichten des Oxfordium und Kimmeridgium (Oberjura) werden seit rund 120 Jahren abgebaut. In den Flachwassersedimenten ist eine artenreiche fossile Fauna überliefert. Die größte Beachtung fand der Fundort in den letzten beiden Jahrzehnten aufgrund von Funden des Zwergdinosauriers Europasaurus, der Artikel konzentriert sich jedoch auf die Vorstellung einer Schnecke der Gattung Neridomus mit erhaltenem Farbmuster. Zwar tritt Farbmustererhaltung im Oberjura Norddeutschlands durchaus häufiger auf, die Ausbildung eines derartigen Dreiecksfarbmusters ist für norddeutsche Oberjura-Gastropoden aber bislang einzigartig.

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Lytoceras Eype Dorset

 

Stufe mit Lytoceras und Amaltheus aus dem Margaritatus Stone von Eype (Dorset)

Sönke Simonsen, Umfang: 8 Seiten, 13 Abb.

 

Lytoceraten sind „Ammoniten, die man kennen muss“ (Hoffmann & Keupp 2008). Vertreter der langlebigen Superfamilie Lytoceratoidea lassen sich anhand ihrer charakteristischen Skulpturmerkmale, auf die im Artikel kurz eingegangen wird, leicht von anderen Ammonitenformen unterscheiden. Der Margaritatus Stone des Oberpliensbachiums von Eype (Dorset, Großbritannien) lässt sich zu den Gesteinen rechnen, welche die am besten erhaltenen Unterjura-Lytoceraten weltweit liefern. Im Artikel wird über Fund und Präparation eines Lytoceras furcicrenatum aus ebendieser Schicht berichtet. Die Stufe ist zusätzlich "garniert" mit zwei Vertretern des leitenden Ammoniten der Schicht: Amaltheus.

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Prototaxites Hennef  

Prototaxites – Unterdevonische „Riesenpilze“ aus oligozänen Moselschottern

Nils Jung, Umfang: 9 Seiten, 3 Tafeln mit 11 Einzelabb. sowie weitere 3 Abb.

 

Animiert durch die Besichtigung einer Sonderausstellung des Goldfuß-Museums im Steinmann-Institut der Universität Bonn, die ein entsprechendes Exponat enthielt, machte sich der Autor bei Hennef (Rhein-Sieg-Kreis) auf die Suche nach Belegstücken von Prototaxites - und er fand reichlich davon. Um der Natur des rätselhaften Organismus näher zu kommen, machte er mittels Dünnschliffen die inneren Strukturen sichtbar. Im Artikel werden die Erforschungsgeschichte, der innere Bau von Protaxites und Deutungungsversuche zu dem am Ende des Devon-Zeitalters ausgestorbenen Organismus vorgestellt - diese reichen vom "Algenbaum" bis zum "Riesenpilz".

     

Trilobit Eocryphops

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Weitere Inhalte von Heft 32:

 

• Vorwort des Herausgebers (1 Seite)

• Raritäten aus dem Parkinsonienoolith von Sengenthal (2 Seiten)

• Eocryphops – ein interessanter Trilobit aus Jorf bei Erfoud (Marokko) (3 Seiten)

Rhaeticosaurus mertensi (1 Seite)

• Buchvorstellung: Riffe, Vulkane, Eisenerz und Karst im Herzen des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus (2 Seiten)

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Vorschauseiten:

 

Heft32 Fossilienzeitschrift Der Seinkern Sengenthal

 

 

Heft32 Fossilienzeitschrift Der Seinkern

 

 

Heft32 Fossilienzeitschrift Der Seinkern 2

 

 

Heft32 Fossilienzeitschrift Der Seinkern Prototaxites

 

 

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