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Der Steinkern - Heft 28

Erscheinungsjahr: 2017 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Funde von der TGV-Trasse in Ostfrankreich, 2. Teil

• Trilobiten aus dem Unterdevon bei Limburg

• Grabung im Kupferschiefer des Hüggel oder „Fische fangen auf dem Berg“

• Seeigel und Seesterne aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf – 3. Teil

• Dinosaurier-Feder in kreidezeitlichem Bernstein aus Myanmar

Ceratites nodosus aus Bad Neustadt

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 28 zwei Kurzberichte (siehe unten).

 

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heft28 der steinkern tgv

 

Mit Hochgeschwindigkeit durch den Unterjura – Funde von der TGV-Trasse in Ostfrankreich, 2. Teil

Jonas Mikuletz & Simon Studer, Umfang: 19 Seiten, 34 Abb.

 

Mit Fundmöglichkeiten im Unterpliensbachium (Unterjura) hatten die Autoren bei ihren regelmäßigen Exkursionen zu den Baumaßnahmen an der TGV-Trasse in der französischen Region Grand Est (Elsaß, Lothringen) nicht gerechnet. Ihre Hoffnungen ruhten vor allem auf dem Mitteljura und dem Oberpliensbachium, die in der Region in der Vergangenheit schöne Fossilien lieferten. Doch alles kam anders - und es war schließlich das Unterpliensbachium, das wunderschön erhaltene Ammoniten (Liparoceras, Becheiceras, Prodactylioceras, Androgynoceras, Lytoceras) preisgab. Ausnahmefunde stellen zwei perfekt erhaltene Schnecken der Gattung Pleurotomaria dar. Als besonders fundträchtig erwiesen sich drei Gesteinsbänke, unter denen die Davoei-Bank überregional bekannt ist. Inzwischen konnten viele Fossilien von der Baumaßnahme präpariert werden. Im Steinkern-Heft werden Fossilien dieses Aufschlusses nun erstmals zusammenfassend vorgestellt.

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Heft28 Trilobitenfundstelle bei Limburg  

Trilobiten aus dem Unterdevon bei Limburg

Sönke Simonsen, Umfang: 4 Seiten, 11 Abb.

Trilobiten sind unter auf das Paläozoikum spezialisierten Sammlern begehrte Sammelobjekte. Heute konzentriert sich das Interesse vieler Trilobiten-Sammler in Deutschland vor allem auf gut erhaltenes Material aus internationalen Lokalitäten - mit einem Schwerpunkt auf Material aus Marokko. Viele Fossilien werden als Rohlinge importiert. Das Erlebnis selbst Trilobiten zu finden, ist aber auch in Deutschland noch möglich - warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Nach diesem Motto wird im Bericht eine deutsche Trilobiten-Fundstelle im Unterdevon (Oberemsium) des Hintertaunus (unweit von Limburg) vorgestellt, in der etwa zwei dutzend unterschiedliche Trilobiten-Arten auftreten. Die Trilobiten liegen in Steinkernerhaltung vor und sind einfach zu präparieren.

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heft28 der steinkern hueggel hasbergen kupferschiefer

 

Grabung im Kupferschiefer des Hüggel bei Hasbergen nahe Osnabrück, 1. Teil:

Die Grabungskampagne 2016 oder „Fische fangen auf dem Berg“

Fabian Müller & Johannes Haunert, Umfang: 14 Seiten, 14 Abb.


Im Jahr 2016 führten die Autoren zusammen mit einem Grabungsteam eine systematische Flächengrabung im Kupferschiefer (Zechstein, Perm) des Hüggels bei Hasbergen (Osnabrücker Bergland) durch. Im Bericht wird auf die geologische Situation am Hüggel, Stratigrafie und Genese der Sedimente und die Fossilführung der Schichten (mit Schwerpunkt Kupferschiefer) eingegangen. Über die Durchführung der Grabung - die offiziell von der örtlich zuständigen Denkmalbehörde genehmigt wurde - und neue Erkenntnisse gegenüber den Grabungskampagnen der Jahre 2004 und 2005 wird anschaulich berichtet. Dazu werden Fotos der Grabung und bereits präparierter Fossilien aus den vorherigen Kampagnen abgebildet. Das Charakterfossil des Kupferschiefers, der "Kupferschieferhering" Palaeoniscum freieslebeni schmückt das Titelbild des Hefts 28.
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Heft28 Ruedersdorf Stachelhaeuter

 

Stachelhäuter aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf – 3. Teil: Seeigel (Echinoidea) und Seesterne (Asteroidea)

Frank Siegel, Umfang: 11 Seiten, 12 Abb.

 

Im abschließenden Teil der Serie über die Stachelhäuter von Rüdersdorf werden Seeigel und Seesterne der vor den Toren Berlins gelegenen brandenburgischen Lokalität Rüdersdorf vorgestellt. Beide Tiergruppen zählen zu den Seltenheiten des Fundorts. Während Seesterne nur durch einen einzigen Fund eines Trichasteropsis sicher belegt sind, sind die zu cf. Serpianotiaris coaeva gestellten Seeigel mit mehreren weitgehend artikulierten Gehäusen mit Stachelkranz im Fossilbericht repräsentiert. Besonders eindrucksvoll ist ein Stück fossiler Meeresboden aus der Rüdersdorfer Terebratelbank, das gleich drei Seeigel-Gehäuse mit Bestachelung zeigt - eine steingewordene Momentaufnahme aus dem Unteren Muschelkalk, die dank schneller Sedimenteinbettung bis heute überliefert ist und in der Sammlung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Berlin-Spandau hinterlegt ist.

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Heft28 der steinkern fossilienzeitschrift bernstein  

Nachweis eines gefiederten Sauriers in kreidezeitlichem Bernstein aus Myanmar

Sönke Simonsen, Umfang: 5 Seiten, 6 Abb.

 

Bernstein ist weit mehr als nur ein wunderschöner Schmuckstein – aus paläontologischer Perspektive ist er vor allem ein geradezu ideales Überlieferungsmedium für Fossilien. Von Baumharz umschlossene Tiere und Pflanzen blieben an den weltweiten Bernstein-Lagerstätten unterschiedlichen geologischen Alters dreidimensional und detailgenau erhalten. Verbreitete Inklusen sind Insekten, Gliederfüßer, Asseln, Krebse und Würmer, doch auch die Überlieferung von Resten größerer Tiere ist möglich. Forscher aus China und Kanada publizierten im Dezember 2016 in der Zeitschrift „Current Biology“ über eine Entdeckung in Bernstein aus Myanmar, die sie als gefiederten Dinosaurier-Schwanz deuten – eine paläontologische Sensation?

     
 
Heft28 der steinkern ceratites nodosus  

Ein Ceratites nodosus vom Bau des Autobahnzubringers des Rhön-Klinikums Bad Neustadt

Sönke Simonsen, Umfang: 6 Seiten, 9 Abb.

 

Der Bau der Autobahn 71 nördlich von Schweinfurt vor etwas mehr als zehn Jahren zählt in Sammlerkreisen zu den legendärsten Muschelkalk-Aufschlüssen der jüngeren Vergangenheit. Im Jahr 2016 gab es in unmittelbarer Nähe des Profileinschnitts der A 71 bei Rödelmaier für einige Zeit neue Fundmöglichkeiten durch den Bau einer Straße. Der Autor machte sich im September 2016 auf die Suche nach Ceratiten der Chronospezies C. nodosus. Im Artikel wird kurz über den Fundort berichtet, bevor auf die Präparation der Ceratiten eingegangen und ein einzelnes, recht interessantes Exemplar von Ceratites nodosus näher betrachtet wird.

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Heft28 Schlangenstern Lytoceras sublineatum

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Weitere Inhalte von Heft 28:

 

• Vorwort des Herausgebers (1 Seite)

• Lytoceras aus dem Toarcium des Calvados mit freipräpariertem Septum (2 Seiten)

• Palaeocoma milleri aus der Davoei-Zone von Nieheim (Kreis Höxter) (2 Seiten)

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Vorschauseiten:

 

Heft28 Vorschauseiten Ruedersdorfer Stachelhaueter

 

 

Heft28 Vorschauseiten TGV Unterpliensbachium

 

 

Heft28 Vorschauseiten Burmit Myanmar

 

 

Heft28 Vorschauseiten Hueggel Kupferschiefer

 

 

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