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Der Steinkern - Heft 20:

Highlights aus 10 Jahren Steinkern.de - 1. Teil

Erscheinungsjahr: 2015 / ISSN: 1867-8858 / 84 Seiten! (statt der üblichen 68 Seiten), 129 Abb., Format DIN A5, Farbdruck

 

• Von Steinkern.de Mitgliedern entdeckte (oder beschriebene) neue Arten: Parapalaemonetes thuringiacus (Krebs), Etallonia raineralberti (Krebs), Bohnerticrinus nilsjungi (Crinoide),  Odontomaria jankei (Gastropode), Stenodactylina rogerfurzei (Krebs), Solveigia wittecki (Libelle), Armatites kaufmanni (Goniatit, Ammonoidea), Hefriga norbertwinkleri (Krebs), Libanocaris annettae (Krebs), Ullmannia brandtii (Konifere), Schobertella simonsenetlangi (Krebs), Cryptopagurus svenhofmanni (Krebs)

• Fossilien vom Lyby-Strand (Dänemark)

• 10 Jahre Gräfenberg

• Fossilien aus dem Mitteldevon der Eifel

• Sengenthal: Klassischer Fundort und Dorado für Sammler jurassischer Mollusken

 

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  Von Steinkern.de Mitgliedern entdeckte neue Arten

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Steinkern.de Community haben wir eine Jubiläums-Spezialausgabe der Steinkern-Zeitschrift erarbeitet, die sich speziell den von unseren Mitgliedern in den letzten 10 Jahren entdeckten und/oder beschrieben neuen Arten widmet sowie Artikel über einige der im Rahmen von Steinkern.de populärsten Fundstellen der vergangenen zehn Jahre beinhaltet. Die zahlreichen Holotypen-Beschreibungen zeigen, dass eine gute Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Fossiliensammlern zu beachtlichem Wissenszuwachs und neuen Forschungsergebnissen führen kann - eine unverzichtbare "Symbiose".

 

Nach einem kurzen Bericht "10 Jahre Steinkern.de - Internet-Community von Fossiliensammlern für Fossiliensammler" (Umfang: 1 Seite) beginnt der umfangreiche Teil über die Neuentdeckungen (insgesamt 35 Seiten). Im Einzelnen sind folgende Artikel über Holotypen enthalten (die Angabe "Autor" bezieht sich nicht auf den Erstbeschreiber der Art, sondern auf den Autor des zusammenfassenden Artikels im Steinkernheft):

 

Parapalaemonetes thuringiacus n. gen. n. sp. - ein neuer Schwimmkrebs aus dem Oberen Muschelkalk Thüringens (Autor: Sebastian Brandt, Umfang: 5 Seiten)

 

Etallonia raineralberti SCHWEIGERT 2009 (Autor: Rainer Albert, Umfang: 2 Seiten)

 

Zur richtigen Zeit am richtigen Aufschluss [Bohnerticrinus nilsjungi] (Autor: Nils Jung, Umfang: 3 Seiten)

 

Odontomaria jankei n. sp. FRÝDA et al. 2006 (Autor: Eberhard Janke, Umfang: 1 Seite)

 

Die Geschichte des Hummers Stenodactylina rogerfurzei (Autor: Roger Furze, Umfang: 4 Seiten)

 

Eine neue Libelle vom Limfjord: Solveigia wittecki (Autoren: Solveig & Karsten Witteck, Umfang: 3 Seiten)

 

Armatites kaufmanni KORN 2014 (Autor: Hartmut Kaufmann, Umfang: 3 Seiten)

 

Wie kommt ein fossiler Krebs zu seinem Namen? [Hefriga norbertwinkleri, Libanocaris annettae] (Autor: Norbert Winkler, Umfang: 5 Seiten)

 

Der Fund einer unbekannten Pflanze aus dem englischen Ober-Perm [Ullmannia brandtii] (Autor: Silvio Brandt, Umfang: 5 Seiten)

 

Schobertella simonsenetlangi und Cryptopagurus svenhofmanni (Autor: Sönke Simonsen, Umfang: 5 Seiten)

 

 

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    Populäre Fundstellen aus 10 Jahren Steinkern.de
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Fossilien vom Lyby-Strand

von Dirk Dettmers & Axel Cordes, Umfang: 13 Seiten

 

Im Norden Dänemarks gelangt die Nordsee durch einen engen Durchbruch tief ins Landesinnere. Das Limfjord-Gebiet gleicht einem Labyrinth von Sunden und Buchten, einer der Meeresarme ist der Skive-Fjord. Dort befinden sich die Fundorte der berühmten "Krabbe-Boller" aus dem Oberoligozän. Neben fossilen Krabben können auch Schnecken, Muscheln und sogar Koniferenzapfen und Walwirbel in den ovalen Kalkkonkretionen gefunden werden. Durch Küstenerosion werden immer wieder neue Knollen aus dem umgebenden Ton ausgespült. Dem Sturmtief Andrea verdankt einer der Autoren den Fund des ersten vollständigen fossilen Hummers aus Dänemark, der mittlerweile als "Danekrae" mit der Nr. 709 ins Eigentum des dänischen Staates übergegangen ist.

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10 Jahre Gräfenberg

von Victor Schlampp, Umfang: 9 Seiten

 

Der Steinbruch Endress bei Gräfenberg (Franken) erschließt Schichten des Oberen Jura mit einer reichhaltigen Fossilführung, die von Ammoniten dominiert wird. "10 Jahre Steinkern.de" und "10 Jahre Gräfenberg" überschneiden sich für den Autor, sammelt er doch seit etwa einem Jahrzehnt speziell in Gräfenberg. Sein Ziel ist dabei nicht vorrangig der Aufbau einer Schausammlung, sondern das Studium der Entwicklung und Variationsbreite der Ammoniten im Kimmeridgium. Die hohen Stückzahlen und die guten Möglichkeiten Ammoniten horizontiert zu sammeln, qualifizieren Gräfenberg für seine Forschungsarbeit. Im Artikel werden die bisherigen wissenschaftlichen Ergebnisse zusammengefasst. Die Fotos dokumentieren gleichwohl, dass der Aufschluss auch für den Ästheten einiges zu bieten hat.

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Fossilien aus dem Mitteldevon der Eifel

von Nils Jung & Stephan Bialas, Umfang: 15 Seiten

 

Das Mitteldevon der Eifel ist im Steinkern.de Forum ein Themenschwerpunkt der Sammler des Paläozoikums, bisher in der Zeitschrift unterrepräsentiert, schickten sich die Steinkern-Redakteure Nils Jung und Stephan Bialas, unterstützt durch weitere Eifel-Sammler, aus Anlass des Jubiläums an, Abhilfe zu schaffen. Ein mit 27 Abbildungen reich illustrierter Artikel vermittelt einen Einblick in die Tätigkeit der Eifelsammler und dokumentiert viele der im Mitteldevon der Eifel vorkommenden Fossilgruppen exemplarisch anhand herausragender Funde der vergangenen Jahre. Ein erst 2013 neu beschriebene Beutelstrahler Regulaecystis testudineus (Sammlung und Foto: Gerhard Fiscus) aus der Eifel ziert die Titelseite der Ausgabe.

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  Sengenthal: Klassischer Fundort und Dorado für Sammler jurassischer Mollusken

von Sönke Simonsen, Umfang: 5 Seiten

 

Sengenthal ist einer der legendärsten Fundorte Deutschlands. Der Steinbruch erschließt ein Profil von Schichten des Ober- und Mitteljura und ist besonders für schalenerhaltene Fossilien aus Bajocium und Bathonium bekannt geworden. Ferner ist der Fundort gefürchtet für extreme Witterungsbedingungen in der Grabungssaison - von der Schlammschlacht im Dauerregen bis zum "Senegal-Klima" muss man mit allem rechnen. Ebenso ist es bei den Fossilien, was im Gelände frohlockend als "viel versprechend" eingepackt wurde, entpuppt sich mitunter bei der Präparation als "Totalausfall", Unscheinbares hingegen wird zum grandiosen Schaustück. Sengenthal - ein Ort der Extreme, über den noch vermehrt in der Steinkern-Zeitschrift zu berichten sein wird.

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Vorschauseiten:

 

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