Inhaltsangaben

heft31 der steinkern

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

am 12. Oktober 2017 wurde das Steinkern-Heft Nr. 31 (4/2017) an alle Abonnentinnen und Abonnenten verschickt. Getreu unserem Motto "von Sammlern für Sammler" liefert das Heft Anregungen für eigene Exkursionen (Eozän von Fehmarn, Miozän von Groß Pampau, Pliensbachium von Buttenheim) und hilfreiche Beschreibungen der Präparation von Fossilien (Präparation eines fossilen Holzes, Transferpräparation von Trilobiten aus dem Eifeldevon). Wissenschaftlich interessant, aktuell und zugleich optisch eindrucksvoll ist die Neuentdeckung eines zahntragenden Vogels in kreidezeitlichem Bernstein aus Myanmar, auf die in einem Kurzbericht eingegangen wird. Die untrennbare Verknüpfung der Hobby-Paläontologie mit der professionellen Paläontologie wird einmal mehr durch die jüngst durch den englischen Plesiosaurier-Spezialisten Adam S. Smith erfolgte Beschreibung von "Wiedenroths Wunderdrachen“, einem Plesiosaurier aus dem Unterjura von Dorset (England) dokumentiert. Vor fast 50 Jahren vom Garbsener Fossiliensammler und heutigen Steinkern.de Mitglied Kurt Wiedenroth an der Jurassic Coast bei Lyme Regis entdeckt, wurde das seither im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover archivierte Fossil nun als neue Art erkannt und beschrieben. Eine Besprechung der neuen Veröffentlichung "Leben im Devon" von Wouter Südkamp komplettiert neben einem aktuellen Hinweis auf die Ende Oktober stattfindenden Münchener Mineralientage die Kurzberichte-Seiten. Weitere fünf Seiten des aktuellen Hefts sind dem Gedenken an den im Februar des Jahres verstorbenen überregional bekannten und geschätzten Hobby-Paläontologen Klaus Vöge aus Norderstedt gewidmet.

 

Ich hoffe, dass Ihnen das Heft gefällt und wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

 

Untenstehend finden Sie - wie gewohnt - eine Themenvorschau und Kurzfassungen der längeren Artikel.

 

Wenn Sie (noch?) kein Steinkern-Abonnement haben:

Das Heft 31 kann vergünstigt für nur 7,25 Euro als Teil des Jahres-Abonnements 2017 erworben werden. Bis einschließlich 31.12.2017 gilt ein Sonderangebot: die Versandkosten für das Abo 2017 entfallen, da alle Hefte in einer Sendung verschickt werden können. Sie sparen 5,90 Euro!

Unsere Abonnement-Bedingungen und Begrüßungsprämien finden Sie hier. Über unser Bestellformular kann das Heft ebenso auch einzeln zum Preis von 9 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden.

Als kostengünstige und interessante Alternative für Neu-Einsteiger zum Erproben der Steinkernhefte ist auch unser Kennenlern-Set mit den neuesten drei Heften.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Simonsen (Herausgeber und Verleger)

 


 

 

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Der Steinkern - Heft 31

Erscheinungsjahr: 2017 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Auf der Suche nach Buttenheims schönsten Pleuroceraten

• Das Untereozän von Fehmarn und Umgebung

• Fossilien sammeln im Miozän von Groß Pampau

• Präparation eines gagatisierten Holzes aus den Grands Causses

• Porträt: Zum 100. Todestag von Robert Eisel

• Präparation von Harpes-Kopfschilden aus dem Devon der Eifel

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 31 mehrere Kurzberichte und eine Rezension (siehe unten).

 

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heft31 buttenheim

  Auf der Suche nach Buttenheims schönsten Pleuroceraten

Sönke Simonsen, Umfang: 12 Seiten, 27 Abb.

 

Die Tongrube „Buttenheim“, gelegen auf dem Gebiet der Gemeinde Altendorf (Landkreis Bamberg), erschließt ein fossilreiches Profil im Bereich der Spinatum-Zone des Oberpliensbachiums sowie des basalen Toarcium (Unterjura). Die charakteristische Ammonitenart Pleuroceras spinatum kann im oberen Bereich des Oberpliensbachium-Profils häufig gefunden werden. Für Abwechslung sorgen die innerartliche Variationsbreite sowie die unterschiedlichen Erhaltungsformen: Kalziterhaltung und Pyritisierung, mit und ohne Schale. Im Bericht wird auf die aktuelle Aufschlusssituation in der Tongrube bei Buttenheim eingegangen und es werden Funde aus dem Spinatum-Hauptlager abgebildet.

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heft21 eozaen fehmarn  

Das Untereozän von Fehmarn und Umgebung

Christian J. Nyhuis, Umfang: 10 Seiten, 5 Tafeln

 

Die Ostseeinsel Fehmarn ist aufgrund ihres Sonnenreichtums und der naturbelassenen Strände für viele Menschen ein beliebtes Urlaubsziel. Aus geologischer Sicht hat die Insel ebenfalls viel zu bieten, denn auf Fehmarn befindet sich das nördlichste Vorkommen von Ablagerungen aus dem unteren Eozän in Deutschland. Bei diesen Ablagerungen handelt es sich um rund 53 Millionen Jahre alte blaugrüne Tone ("Tarras"), die eine beachtliche Vielfalt an pyritisierten Fossilien (u. a. Schnecken, Muscheln, Hölzer und Wirbeltiere) enthalten. Im Bericht wird auf die Fundmöglichkeiten eingegangen und es werden Funde von Katharinenhof und Klausdorf auf Fehmarn sowie von Großenbrode abgebildet.

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heft31 gross pampau fossilien

 

Fossilien sammeln im Miozän von Groß Pampau im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein)

Christian Prutz, Umfang: 9 Seiten, 6 Tafeln

 

Groß Pampau, rund 40 km östlich vom Hamburger Stadtzentrum im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum Lauenburg gelegen, erfuhr in den vergangenen Jahrzehnten als Fundort von Walskeletten international wissenschaftliche Beachtung. Im Artikel von Christian Prutz geht es jedoch nicht um diese spektakulären Funde, sondern um die typischen Fossilien des Glimmertons von Groß Pampau, wie sie jeder dort mit etwas Fleiß und Glück finden kann. Ein Schwerpunkt der Tafelabbildungen liegt bei den in Pampau sehr artenreich vertretenen Gastropoden. Der Bericht eignet sich zur Exkursionsvorbereitung und zum Bestimmen eigener Funde.

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heft31 causses holz

 

Vom Beifund zum Schmuckstück: Präparation eines gagatisierten Holzes aus dem Unterjura der Grands Causses

Iris Fuchs, Umfang: 5 Seiten, 8 Abb.

 

Wer kennt sie nicht von Messen, die fossilen Baumscheiben aus den Vereinigten Staaten, Indonesien oder Madagaskar? So spektakulär wie dieses Material sind die in marinen Ablagerungen zu findenden Treibhölzer im Jura Europas freilich nicht. Dennoch hat auch manches dieser Hölzer das Zeug zu einem ansehnlichen Sammlungsstück. Iris Fuchs beschreibt detailgenau, wie ein ursprünglich unauffälliges gagatisiertes Holz aus dem Toarcium (Unterjura) der Grands Causses (Südfrankreich) durch Präparation zu einem schönen Exponat wurde. Der Bericht eignet sich als Anleitung zum Nachmachen.

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heft31 portraet robert eisel gera  

Porträt: Zum 100. Todestag von Robert Eisel

Silvio Brandt, Umfang: 7 Seiten, 12 Abb.

 

Im Jahr 2017 jährt sich der Todestag des Geraer Heimatforschers und Hobby-Paläontologen Robert Eisel zum 100. Mal. Robert Eisel war der bedeutendste Zechstein-Sammler in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Vergleichbares Spezialwissen über die wirbellosen Fossilien des Zechsteins konnten sich auch nach ihm nur wenige Spezialisten erarbeiten. Grund genug für den Hallenser Perm-Experten Silvio Brandt, der über 1200 von Robert Eisel gesammelte Fossilien in seiner eigenen Sammlung verfügt, Eisel ein Porträt zu widmen. Das Porträt vermittelt einen interessanten Einblick, wie in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Fossilien gesammelt, beschriftet und archiviert wurden.

     
 
heft31 harpes eifel  

Präparation von Harpes-Kopfschilden aus dem Devon der Eifel

Paul Freitag, Umfang: 6 Seiten, 9 Abb.

 

Rohlinge von Trilobiten liegen manchmal ungünstig mit der Ventralseite an der Gesteinsoberfläche und sind somit nicht ohne Weiteres in der gewohnten Ansicht von der Oberseite präparierbar. Auch Ventralpräparate können attraktiv sein, in diesem Fall sollte die Oberseite von zwei Harpes-Kopfschilden aus dem Eifeldevon präpariert werden. Die Lage im Gestein erlaubte dies aber nicht ohne Kunstgriffe. Walter Graf beauftragte daher Paul Freitag mit einer Präparation unter Einschluss der teilweisen Umbettung der Trilobiten-Kopfschilde mithilfe eines Trägersteins. Das ausgezeichnete Ergebnis sowie Zwischenschritte auf dem Weg dorthin sind im Artikel dokumentiert.

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Vorschau Heft31 Bernstein

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Weitere Inhalte von Heft 31:

• Rezension: Leben im Devon. Bestimmungsbuch Hunsrückschieferfossilien von Wouter Südkamp (2 Seiten)

• Nachruf für Klaus Vöge (* 24. Februar 1940 – † 4. Februar 2017 (5 Seiten)

• Vertreter der ausgestorbenen Vogel-Gruppe der Enantiornithes in kreidezeitlichem Birmit entdeckt (3 Seiten)

• „Wiedenroths Wunderdrache“: Thaumatodracon wiedenrothi, ein Plesiosaurier aus dem Unterjura von Dorset (3 Seiten)

• Mineralientage München zeigen 2017 Sonderschau mit Exponaten aus Holzmaden und vom Monte Bolca (1 Seite)

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Vorschauseiten:

 

Heft31 Fossilienzeitschrift Der Steinkern 01

 

 

Heft31 Fossilienzeitschrift Der Steinkern 02

 

 

der steinkern heft31 vorschau

 

 

Gross Pampau Fossilien

 

 

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Der Steinkern - Heft 30:

Fossilien aus dem Riffschuttkalk des Kimmeridgium (Oberjura) von Saal a. d. Donau bei Kelheim (Bayern)

Erscheinungsjahr: 2017 / ISSN: 1867-8858 / Format DIN A5, Farbdruck, 116 Seiten mit mehr als 200 Fossilabbildungen, Preis: 10 Euro

 

In einem Steinbruch bei Saal an der Donau (Landkreis Kelheim, Bayern) werden seit dem 19. Jahrhundert Riffschuttkalke des Kimmeridgium (Oberjura) abgebaut. Der ausgedehnte Aufschluss ist ein klassischer und gleichzeitig bis in die heutige Zeit ergiebiger Fundort, der ein einzigartiges Fenster in die Erdgeschichte Bayerns darstellt. Die über 150 Millionen Jahre alten Meeresablagerungen enthalten eine beachtliche Vielfalt von Fossilien, unter denen Korallen, Schnecken, Brachiopoden und Muscheln besonders zahlreich vertreten sind. Ein Autorenteam von Paläontologen und Fossiliensammlern stellt Ihnen die Fauna – übersichtlich nach Fossilgruppen gegliedert – im "Saal Spezial" vor. Ein vergleichbarer Überblick über die Fauna von Saal existierte bisher nicht, sodass die Veröffentlichung eine Lücke schließt. Auf 116 Seiten, die 47 Bildtafeln mit insgesamt hunderten Fotos beinhalten, nehmen die Autoren Sie mit auf einen spannenden Tauchgang ins Oberjura-Meer im Bereich des Saal-Sandharlandener Riffzuges!

 

Das Heft eignet sich nicht nur zum Bestimmen von Fossilien aus Saal, es ist auch bei der Zuordnung von Funden aus gleichaltrigen Lokalitäten der Rifffazies ein überaus nützliches Nachschlagewerk.

 

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titelseite heft30

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kelheimer rifffauna

 

Inhalt

- Vorwort des Verlegers

(Umfang: 1/2 Seite, Autor: S. Simonsen)


- Fossilien aus dem Riffschuttkalk des oberen Kimmeridgium (Oberjura) von Saal an der Donau

(Umfang: 12 Seiten, Autor: F. Lang)


- Ammoniten aus dem Kimmeridgium von Saal an der Donau

(Umfang: 4 Seiten, Autor: V. Schlampp)


- Die Gastropoden-Fauna von Saal bei Kelheim

(Umfang: 27 Seiten, Autor: J. Gründel)


Muscheln aus dem Kimmeridgium von Saal

(Umfang: 18 Seiten, Autoren: S. Schneider & W. Werner)


- Brachiopoden aus dem Kimmeridgium von Saal

(Umfang: 10 Seiten, Autor: F. Lang)


Serpuliden und Sabelliden aus dem oberen Kimmeridgium von Saal bei Kelheim

(Umfang: 7 1/2 Seiten, Autoren: M. Jäger & F. Lang)


- Seeigel aus dem Kimmeridgium von Saal bei Kelheim

(Umfang: 6 Seiten, Autor: F. Lang)


- Seelilien und Seesterne aus dem Kimmeridgium von Saal bei Kelheim

(Umfang: 4 Seiten, Autor: F. Lang)


- Korallen aus dem Kimmeridgium von Saal bei Kelheim

(Umfang: 16 Seiten, Autoren: H. Löser & F. Lang)


- Sonstige Fossilien des Kimmeridgium von Saal bei Kelheim

(Umfang: 4 Seiten: Autor: F. Lang)

 

- Mitwirkende

(Umfang: 1 1/2 Seiten)

 

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Mitwirkende

 

Herausgeber: Fritz Lang & Sönke Simonsen.

Autoren: Dr. habil. Joachim Gründel, Dr. Manfred Jäger, Fritz Lang, Dr. Hannes Löser, Victor Schlampp, Dr. Simon Schneider, Dr. Winfried Werner.

 

Autorenteam

V. l. n. r.: Fritz Lang, Sönke Simonsen, Dr. habil. Joachim Gründel, Dr. Manfred Jäger, Dr. Hannes Löser, Victor Schlampp, Dr. Simon Schneider und Dr. Winfried Werner.

 

Bestimmungshelfer: Dr. Hans Hess, Jürgen Höflinger, Prof. Dr. Keupp, Jens Koppka, Dr. Nils Schlüter und Dr. Günter Schweigert.

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Vorschauseiten

 

Steinbruch Saal

 

 

Gastropoden Saal Vorschauseite

 

 

Muscheln Saal Vorschauseite

 

 

Korallen Saal Vorschauseite

 

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heft29 der steinkern ----

Der Steinkern - Heft 29

Erscheinungsjahr: 2017 / ISSN: 1867-8858 / 84 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Vom Stein zum 3D-Modell: Fossilien und Photogrammetrie

• Bonenburg – Teil 2: Fossile Vielfalt aus dem Unteren Pliensbachium

• Ventralpräparate silurischer Trilobiten in der Wohnkammer eines Kopffüßers

• Fund eines sechsstrahligen Seeigels im Geschiebe der Insel Rügen

• Praxistipp: Gezieltes Formatieren von Gestein mittels Druckluftstichel

• Stufe mit zwei Exemplaren von Amaltheus margaritatus aus Eype (Dorset)

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 29 diverse kürzere Berichte (siehe unten).

 

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trigonia sp 50grad

  Vom Stein zum 3D-Modell: Fossilien und Photogrammetrie

Jan Tünnermann, Umfang: 20 Seiten, mit 9 interaktiven 3D-Modellen

 

Fossiliensammlerinnen und -sammler können mittels Photogrammetrie digitale 3D-Modelle der Oberfläche von Fossilien erstellen. Man benötigt lediglich eine Digitalkamera und entsprechende Software. Der ausführliche Bericht vermittelt ein Grundverständnis der Methodik. Er enthält darüber hinaus Beispielmodelle und Erklärungen wie die 3D-Modelle im Einzelnen erstellt wurden. Ferner wird der Mehrwert der Methodik aufgezeigt, u. a. im Zusammenhang mit der Fossilbestimmung und dem 3D-Druck. Die 3D-Modelle der bereits digitalisierten Fossilien können über Links bzw. bequem per Handy per QR-Code abgerufen werden - siehe auch das nebenstehende Modell einer Trigonia.

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bonenburg seestern  

Bonenburg – Teil 2: Fossile Vielfalt aus dem Unteren Pliensbachium

Sönke Simonsen & Markus Lücke, Umfang: 18 Seiten, 58 Abb.

 

Im 2. Teil der Serie über Bonenburg wird Ihnen die Fossilführung der Schichten des Unteren Pliensbachiums von Warburg-Bonenburg (Kreis Höxter) näher gebracht. Neben den im 1. Teil (Heft 7, S. 10–26) vorgestellten Kopffüßern trat auch eine reichhaltige sonstige marine Fauna auf. Besonders Muscheln waren individuen- und artenreich vertreten, Schnecken und Brachiopoden kamen dagegen weniger häufig vor. Unter den Stachelhäutern dominierten Seelilien, deren einzelne Stielglieder und Cirren lagenweise angerichert auftraten. Seelilienkronen, See- und Schlangensterne, Krebse sowie Ichthyosaurierwirbel und -zähne waren Seltenheiten. Vom Festland stammende Fossilien konnten einzig durch das Vorkommen von Treibhölzern nachgewiesen werden. Der reich illustrierte Bericht kann zum Bestimmen eigener Funde aus dem Unterpliensbachium von Bonenburg und anderer Lokalitäten herangezogen werden.

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calymene gotland

 

Ungewohnte Perspektive: Ventralpräparate silurischer Trilobiten in der Wohnkammer eines Kopffüßers

Paul Freitag, Umfang: 5 Seiten, 8 Abb.

 

Karin und Wilfried Amelang fanden bei einer Sammeltour auf Gotland (Schweden) an der Westküste der Insel den Steinkern der Wohnkammer eines Kopffüßers, auf dem sich undeutlich die Konturen mehrerer Trilobiten abzeichneten. Bei der vom Autor durchgeführten Auftragspräparation erwies sich der Fund als optisch sehr ansprechende Stufe. Es kamen zwei vollständige und schalenerhaltene Vertreter von Calymene sp. und der Kopfschild eines Hyrokybe sp. zum Vorschein. Das Fundstück stammt aus der Visby Formation (Llandovery–Wenlock, Silur) und zeigt einmal mehr, welch lohnenswertes Reiseziel für Fossiliensammler Gotland noch immer ist.

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Sechsstrahler Ruegen

 

Fund eines sechsstrahligen Seeigels im Geschiebe der Insel Rügen

Oliver Görs, Umfang: 7 Seiten, 14 Abb.

 

Rügen ist für seine stellenweise mit mehr als 100 Metern Höhe majestätisch aus der Ostsee aufragenden Kreidefelsen bekannt, aus deren Hangschutt die Ostsee Jahr für Jahr zahlreiche Fossilien auswäscht. Doch auch Geschiebe-Funde sind auf Rügen möglich,z. B. von Seeigeln. Besonders begehrt unter Sammlern sind pathologische Exemplare, die vom Muster der fünstrahligen Stachelhäuter-Symmetrie abweichen. Der Autor des Berichts, Oliver Görs entdeckte im Winter 2016/2017 einen sechsstrahligen Galerites an Rügens Ostküste.

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Gestein formatieren  

Praxistipp: Gezieltes Formatieren von Gestein mittels Druckluftstichel

Sönke Simonsen, Umfang: 7 Seiten, 8 Abb.

 

Nur die wenigsten Fossilien werden auf Gesteinsstücken gefunden, die bereits von Natur aus das passende Format zum Einrangieren in die Sammlung haben. Deswegen müssen oft vor Ort oder in der heimischen Werkstatt auf das individuelle Material abgestimmte Techniken des Formatierens zum Einsatz gebracht werden. Das Spektrum reicht vom risikoreichen beherzten Schlag mit dem Hammer bis hin zum präzisen Sägeschnitt. Unter Sammlern gelten naturgebrochene Steine als erstrebenswert. An dieser Stelle soll am Beispiel von Gestein aus der Trochitenkalk-Formation des Muschelkalks (Trias) eine Methode beschrieben werden, die es ermöglicht, mit wenig Risiko größtenteils natürliche Bruchkanten zu erhalten.

     
 
Eype Amaltheus  

Fund und Präparation einer Stufe mit zwei Exemplaren von Amaltheus margaritatus aus Eype (Dorset)

Sönke Simonsen, Umfang: 5 Seiten, 9 Abb.

 

Unter den diskusförmigen Jura-Ammoniten zählen Amaltheen bei Sammlern zu den populärsten Formen. Die wichtigsten Vertreter der im Oberen Pliensbachium (Unterjura) verbreiteten Ammonitenfamilie Amaltheidae lassen sich anhand ihrer formschönen Zopfkiele erkennen. Wer eine Reise an die Jurassic Coast in der südenglischen Grafschaft Dorset unternimmt, hat eine gute Chance auf die Entdeckung besonders attraktiver, schalenerhaltener Exemplare der Spezies Amaltheus margaritatus. Im Bericht stellt Sönke Simonsen einen Fund von der Steilküste bei Eype aus dem Jahr 2016 und dessen kürzlich erfolgte Präparation vor.

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fisch tithonium painten

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Weitere Inhalte von Heft 29:

 

• Erstnachweise von cf. Placodus aus dem Röt (Oberer Buntsandstein) von Rüdersdorf (4 Seiten)

• Präparation eines Aegocrioceras aus Resse mit erhaltenem Mundsaum (3 Seiten)

• Früher als gedacht: Evolutionsstart von Nachtschattengewächsen (3 Seiten)

• Präparation eines elopomorphen Knochenfischs aus den Plattenkalken von Painten (3 Seiten)

• Präparation eines bestachelten und pathologischen Scabriscutellum (2 Seiten)

• Buchvorstellung: Erdgeschichte Südostbayerns (1 Seite)

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Vorschauseiten:

 

Fossilien und Photogrammetrie

 

 

Bonenburg Mollusken

 

 

Ruegen Fossilien sammeln

 

 

Scabriscutellum

 

 

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Das Heft 28 ist vergünstigt für nur 7,25 Euro zzgl. Versandkosten im Rahmen des Jahres-Abonnements 2017 erhältlich. Unsere Abonnement-Bedingungen und Begrüßungsprämien finden Sie hier. Über unser Bestellformular kann das Heft einzeln zum Preis von 9 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden.

 

heft28 der steinkern fossilien zeitschrift der steinkern ----

Der Steinkern - Heft 28

Erscheinungsjahr: 2017 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Funde von der TGV-Trasse in Ostfrankreich, 2. Teil

• Trilobiten aus dem Unterdevon bei Limburg

• Grabung im Kupferschiefer des Hüggel oder „Fische fangen auf dem Berg“

• Seeigel und Seesterne aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf – 3. Teil

• Dinosaurier-Feder in kreidezeitlichem Bernstein aus Myanmar

Ceratites nodosus aus Bad Neustadt

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 28 zwei Kurzberichte (siehe unten).

 

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Mit Hochgeschwindigkeit durch den Unterjura – Funde von der TGV-Trasse in Ostfrankreich, 2. Teil

Jonas Mikuletz & Simon Studer, Umfang: 19 Seiten, 34 Abb.

 

Mit Fundmöglichkeiten im Unterpliensbachium (Unterjura) hatten die Autoren bei ihren regelmäßigen Exkursionen zu den Baumaßnahmen an der TGV-Trasse in der französischen Region Grand Est (Elsaß, Lothringen) nicht gerechnet. Ihre Hoffnungen ruhten vor allem auf dem Mitteljura und dem Oberpliensbachium, die in der Region in der Vergangenheit schöne Fossilien lieferten. Doch alles kam anders - und es war schließlich das Unterpliensbachium, das wunderschön erhaltene Ammoniten (Liparoceras, Becheiceras, Prodactylioceras, Androgynoceras, Lytoceras) preisgab. Ausnahmefunde stellen zwei perfekt erhaltene Schnecken der Gattung Pleurotomaria dar. Als besonders fundträchtig erwiesen sich drei Gesteinsbänke, unter denen die Davoei-Bank überregional bekannt ist. Inzwischen konnten viele Fossilien von der Baumaßnahme präpariert werden. Im Steinkern-Heft werden Fossilien dieses Aufschlusses nun erstmals zusammenfassend vorgestellt.

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Heft28 Trilobitenfundstelle bei Limburg  

Trilobiten aus dem Unterdevon bei Limburg

Sönke Simonsen, Umfang: 4 Seiten, 11 Abb.

Trilobiten sind unter auf das Paläozoikum spezialisierten Sammlern begehrte Sammelobjekte. Heute konzentriert sich das Interesse vieler Trilobiten-Sammler in Deutschland vor allem auf gut erhaltenes Material aus internationalen Lokalitäten - mit einem Schwerpunkt auf Material aus Marokko. Viele Fossilien werden als Rohlinge importiert. Das Erlebnis selbst Trilobiten zu finden, ist aber auch in Deutschland noch möglich - warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Nach diesem Motto wird im Bericht eine deutsche Trilobiten-Fundstelle im Unterdevon (Oberemsium) des Hintertaunus (unweit von Limburg) vorgestellt, in der etwa zwei dutzend unterschiedliche Trilobiten-Arten auftreten. Die Trilobiten liegen in Steinkernerhaltung vor und sind einfach zu präparieren.

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heft28 der steinkern hueggel hasbergen kupferschiefer

 

Grabung im Kupferschiefer des Hüggel bei Hasbergen nahe Osnabrück, 1. Teil:

Die Grabungskampagne 2016 oder „Fische fangen auf dem Berg“

Fabian Müller & Johannes Haunert, Umfang: 14 Seiten, 14 Abb.


Im Jahr 2016 führten die Autoren zusammen mit einem Grabungsteam eine systematische Flächengrabung im Kupferschiefer (Zechstein, Perm) des Hüggels bei Hasbergen (Osnabrücker Bergland) durch. Im Bericht wird auf die geologische Situation am Hüggel, Stratigrafie und Genese der Sedimente und die Fossilführung der Schichten (mit Schwerpunkt Kupferschiefer) eingegangen. Über die Durchführung der Grabung - die offiziell von der örtlich zuständigen Denkmalbehörde genehmigt wurde - und neue Erkenntnisse gegenüber den Grabungskampagnen der Jahre 2004 und 2005 wird anschaulich berichtet. Dazu werden Fotos der Grabung und bereits präparierter Fossilien aus den vorherigen Kampagnen abgebildet. Das Charakterfossil des Kupferschiefers, der "Kupferschieferhering" Palaeoniscum freieslebeni schmückt das Titelbild des Hefts 28.
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Heft28 Ruedersdorf Stachelhaeuter

 

Stachelhäuter aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf – 3. Teil: Seeigel (Echinoidea) und Seesterne (Asteroidea)

Frank Siegel, Umfang: 11 Seiten, 12 Abb.

 

Im abschließenden Teil der Serie über die Stachelhäuter von Rüdersdorf werden Seeigel und Seesterne der vor den Toren Berlins gelegenen brandenburgischen Lokalität Rüdersdorf vorgestellt. Beide Tiergruppen zählen zu den Seltenheiten des Fundorts. Während Seesterne nur durch einen einzigen Fund eines Trichasteropsis sicher belegt sind, sind die zu cf. Serpianotiaris coaeva gestellten Seeigel mit mehreren weitgehend artikulierten Gehäusen mit Stachelkranz im Fossilbericht repräsentiert. Besonders eindrucksvoll ist ein Stück fossiler Meeresboden aus der Rüdersdorfer Terebratelbank, das gleich drei Seeigel-Gehäuse mit Bestachelung zeigt - eine steingewordene Momentaufnahme aus dem Unteren Muschelkalk, die dank schneller Sedimenteinbettung bis heute überliefert ist und in der Sammlung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Berlin-Spandau hinterlegt ist.

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Heft28 der steinkern fossilienzeitschrift bernstein  

Nachweis eines gefiederten Sauriers in kreidezeitlichem Bernstein aus Myanmar

Sönke Simonsen, Umfang: 5 Seiten, 6 Abb.

 

Bernstein ist weit mehr als nur ein wunderschöner Schmuckstein – aus paläontologischer Perspektive ist er vor allem ein geradezu ideales Überlieferungsmedium für Fossilien. Von Baumharz umschlossene Tiere und Pflanzen blieben an den weltweiten Bernstein-Lagerstätten unterschiedlichen geologischen Alters dreidimensional und detailgenau erhalten. Verbreitete Inklusen sind Insekten, Gliederfüßer, Asseln, Krebse und Würmer, doch auch die Überlieferung von Resten größerer Tiere ist möglich. Forscher aus China und Kanada publizierten im Dezember 2016 in der Zeitschrift „Current Biology“ über eine Entdeckung in Bernstein aus Myanmar, die sie als gefiederten Dinosaurier-Schwanz deuten – eine paläontologische Sensation?

     
 
Heft28 der steinkern ceratites nodosus  

Ein Ceratites nodosus vom Bau des Autobahnzubringers des Rhön-Klinikums Bad Neustadt

Sönke Simonsen, Umfang: 6 Seiten, 9 Abb.

 

Der Bau der Autobahn 71 nördlich von Schweinfurt vor etwas mehr als zehn Jahren zählt in Sammlerkreisen zu den legendärsten Muschelkalk-Aufschlüssen der jüngeren Vergangenheit. Im Jahr 2016 gab es in unmittelbarer Nähe des Profileinschnitts der A 71 bei Rödelmaier für einige Zeit neue Fundmöglichkeiten durch den Bau einer Straße. Der Autor machte sich im September 2016 auf die Suche nach Ceratiten der Chronospezies C. nodosus. Im Artikel wird kurz über den Fundort berichtet, bevor auf die Präparation der Ceratiten eingegangen und ein einzelnes, recht interessantes Exemplar von Ceratites nodosus näher betrachtet wird.

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Heft28 Schlangenstern Lytoceras sublineatum

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Weitere Inhalte von Heft 28:

 

• Vorwort des Herausgebers (1 Seite)

• Lytoceras aus dem Toarcium des Calvados mit freipräpariertem Septum (2 Seiten)

• Palaeocoma milleri aus der Davoei-Zone von Nieheim (Kreis Höxter) (2 Seiten)

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Vorschauseiten:

 

Heft28 Vorschauseiten Ruedersdorfer Stachelhaueter

 

 

Heft28 Vorschauseiten TGV Unterpliensbachium

 

 

Heft28 Vorschauseiten Burmit Myanmar

 

 

Heft28 Vorschauseiten Hueggel Kupferschiefer

 

 

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Der Steinkern - Heft 27

Erscheinungsjahr: 2016 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

Chelocrinus schlotheimi - eine zwanzigarmige Seelilie aus dem Muschelkalk

• Der Ammonitenmarmor von Marston Magna (Somerset)

• Seeigel mit erhaltenem Stachelkranz: Tylocidaris baltica

Eine Chimäre aus den Solnhofener Plattenkalken

Cyclotosaurus buechneri - ein Urlurch aus Bielefeld

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 27 fünf Kurzberichte und zwei Buchvorstellungen (siehe unten).

 

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Chelocrinus schlotheimi

 

Chelocrinus schlotheimi – pastellfarbene Seltenheiten mit 20 Armen

Ralf Hildner, Umfang: 21 Seiten, 32 Abb.

 

Das Vorkommen der zwanzigarmigen Seelilie Chelocrinus schlotheimi beschränkt sich auf den basalen Oberen Muschelkalk. Ihr Hauptverbreitungsgebiet lag in einem Areal vom Teutoburger Wald im Westen bis zur Asse im Osten. Im Bericht werden u. a. Stücke von der Asse und aus dem Lipper Land vorgestellt (Titelbild: C. schlotheimi vergesellschaftet mit Encrinus liliiformis), aber auch ein bemerkenswerter Neufund von C. schlotheimi aus dem Raum Stuttgart abgebildet und unter paläogeografischen Gesichtspunkten diskutiert. Der Bericht ist reich illustriert und vermittelt Wissenswertes über Muschel-Crinoiden-Bioherme, Einbettungsbedingungen, mit C. schlotheimi verwandte zwanzigarmige Seelilien aus dem Unteren Muschelkalk des Göttinger Raums und setzt sich mit Phänomenen wie Autotomie und Farberhaltung auseinander.

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Marston Magna Ammonites  

Marston Magna Ammoniten: ein Beispiel erfolgreicher wissenschaftlicher Kooperation von Amateuren und professionellen Sammlern in Großbritannien

Robert B. Chandler, Umfang: 11 Seiten, 13 Abb.


Der „Ammonitenmarmor“ von Marston Magna ist unter Sammlern überregional bekannt. Kalk-Konkretionen des Oberen Sinemuriums mit Massenansammlungen von Ammoniten wurden in der Umgebung der in Somerset gelegenen Ortschaft bereits im 18. und 19. Jahrhundert bei der Tongewinnung und dem Ausschachten von Brunnen entdeckt. Das Material wurde oft gesägt, geschliffen und poliert und aufgrund der an Marmor erinnernden Oberfläche als „Marston Magna Marble“ bezeichnet. Baustellen-Prospektionen durch Fossiliensammler und Wissenschaftler ermöglichten in der jüngeren Vergangenheit neue Funde, die feinstratigrafisch gesammelt wurden und auch dank verbesserter Präparationsmethoden neue Erkenntnisse von einem klassischen Fundort liefern. Robert B. Chandler stellt den Ammonitenmarmor vor und bildet spektakuläre Exponate ab.

 

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Cyclotosaurus buechneri Bielefelder Urlurch

 

Cyclotosaurus buechneri – ein neuer Riesenlurch aus der oberen Trias von Bielefeld

Florian Witzmann, Sven Sachs & Christian Nyhuis, Umfang: 5 Seiten, 2 Abb.

 

Manchmal dauert es viele Jahre von der Entdeckung eines Fossils bis dessen wissenschaftliche Bearbeitung erfolgt. Schon vor über 40 Jahren hatte Dr. Martin Büchner, damaliger Leiter des Bielefelder Naturkundemuseums, im Schilfsandstein der oberen Trias von Bielefeld einen fast vollständigen Schädel eines Rundohrlurchs entdeckt und korrekt als Vertreter der Gattung Cyclotosaurus bestimmt. Dass es sich sogar um eine neue Art dieser Gattung handelt, fanden kürzlich die Autoren des Artikels heraus, die die neue Spezies C. buechneri tauften. Im Artikel fassen sie die wichtigsten Erkenntnisse der wissenschaftlichen Bearbeitung für die Steinkern-Leser zusammen.
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Chimaeropsis paradoxa Chimaere Plattenkalk

 

Chimaeropsis paradoxa – eine wenig bekannte Chimäre aus den Solnhofener Plattenkalken

Udo Resch & Bruce Lauer, Umfang: 10 Seiten, 9 Abb.

 

Chimären, auch Seekatzen genannt, bilden neben Haien und Rochen die dritte große Gruppe der Knorpelfische. Wie ihre Verwandten, Haie und Rochen, sind auch Chimären in den Plattenkalken von Eichstätt und Solnhofen äußerst seltene Fossilien. Die Autoren beschreiben die drei aus den Plattenkalken bekannten Arten Elasmodectes avitus, Ischyodus quenstedti und Chimaeropsis paradoxa und kommen zu dem Schluss, dass das im Artikel beschriebene bemerkenswerte neue Stück mit der Beschreibung der seltensten der drei Spezies  C. paradoxa eine gute Übereinstimmung zeigt. Die Merkmale des Fossils werden beschrieben und u. a. durch exzellente unter UV-Licht erstellte Aufnahmen von Helmut Tischlinger illustriert. Der neue Fund könnte zum "Stein des Anstoßes" für eine moderne wissenschaftliche Bearbeitung von Chimaeropsis paradoxa werden.

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Tylocidaris baltica Aggersund  

Tylocidaris baltica von Aggersund bei Aalborg (Nordjütland)

Karsten Witteck, Umfang: 4 1/2 Seiten, 7 Abb.

 

Reguläre Seeigel sind so etwas wie "des Sammlers liebstes Kind" in der Oberkreide. An den meisten Lokalitäten ist es jedoch ziemlich schwierig ein schönes Gehäuse zu finden. Eine schnelle Einbettung vorausgesetzt, die dem Zerfall in Einzelteile vorbeugt, sind sogar Funde mit erhaltenem Kieferapparat und/oder Stachelkranz möglich. Der Autor hatte das Glück im Maastrichtium der Grube Aggersund bei Aalborg ein traumhaftes Stück zu finden, bei dem sowohl Primär- als auch Sekundärbestachelung und die "Laterne des Artistoteles" (Kieferapparat) vorhanden sind. Das Stück wurde für den Artikel nachpräpariert und präsentiert sich nach dem Strahlen mit Eisenpulver als optischer Leckerbissen.

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Wiehenvenator Liparoceras Geesops

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Weitere Inhalte von Heft 27:

 

Wiehenvenator albati – ein Raubsaurier aus dem Wiehengebirge (2 Seiten)

• Liparoceras gallicum vom Golden Cap (2 Seiten)

Orobates – eine permzeitliche Echse im Fokus der Wissenschaft (2 Seiten)

Vermiceras scylla aus Lyme Regis (2 Seiten)

Geesops schlotheimi vom Auberg bei Gerolstein (1 Seite)

• Buchvorstellung: Nautilus – Beautiful Survivor: 500 Million Years of Evolutionary History (1 Seite)

• Buchvorstellung: Die alttertiären Seeigel des bayerisch-salzburgischen Helvetikums (1 Seite)

 

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Vorschauseiten:

 

Chelocrinus schlotheimi Vorschau

 

 

Wiehenvenator alberti

 

 

marston magna promicroceras

 

 

seeigel tylocidaris

 

 

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heft26 der steinkern ----

Der Steinkern - Heft 26

Erscheinungsjahr: 2016 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Seelilien aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf

• Malm gamma 2 von Gräfenberg

• Nautilus Digonioceras aus dem Geisingen-Oolith

• Seeschlange Palaeophis aus dem Moler von Fur

• Eindrücke einer England-Exkursion im April 2016

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 26 zwei Kurzberichte und eine Buchvorstellung (siehe unten).

 

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26 ruedersdorf crinoiden

 

Stachelhäuter aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf (unter Berücksichtigung der Myophorien-Schichten) – 2. Teil: Seelilien (Crinoidea)

Frank Siegel, Umfang: 22 Seiten, 23 Abb.

 

Crinoiden sind „Klassiker“ im Fossilbericht des Unteren Muschelkalks des Tagebaus Rüdersdorf (Brandenburg) vor den Toren Berlins. Ähnlich wie bei den im 1. Teil der Reihe beschriebenen Schlangensternen sind relevante Neufunde dieser Tiergruppe jedoch sehr selten und werden normalerweise nur im Abstand von Jahren bekannt, sofern Exemplare aus Rüdersdorf überhaupt publiziert werden. Durch das Fehlen typischer Verschüttungshorizonte beschränken sich zudem fast alle Funde auf artikulierte Einzelexemplare. Nach einem einleitenden Überblick über den historischen Fossilreport gibt der Autor eine genaue Beschreibung der Crinoiden von Rüdersdorf in der Reihenfolge ihres stratigrafischen Einsetzens, die auch durch ein Reichweitenmodell illustriert wird, und bildet Vertreter der Gattungen Dadocrinus, Holocrinus, Encrinus und cf. Chelocrinus ab.

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26 Parataxioceras latifasciculatum Graefenberg  

Faunistische Betrachtungen im unteren Malm Gamma 2 von Gräfenberg (Steinbruch Endress)

Victor Schlampp, Umfang: 10 Seiten, 19 Abb.


Ab und zu kommt Wissenschaftlern und Sammlern der Zufall zur Hilfe, wenn es darum geht, verschiedene Ammoniten-Zonen eindeutig voneinander trennen zu können. Im Steinbruch Endress bei Gräfenberg ist dies der Fall: Oberhalb des letzten dickeren Mergelbandes des obersten Gamma 1 beginnt mit einer harten Kalkbank der unterste Gamma 2. Man kann die Grenze also im Anstehenden auf einen Blick erkennen. Doch auch die Zusammensetzung der Ammoniten-Fauna ändert sich deutlich im Vergleich zum Liegenden und zeigt, dass ein neuer Zeitabschnitt in der Evolution begonnen hat. Im Bericht wird die vom Autor systematisch ergrabene Ammonitenfauna von Bank 12 illustriert und beschrieben. Die vorherrschenden Ataxioceraten ordnet er in die Variationsbreite der Arten Parataxioceras latifasciculatum und Parataxioceras lussasense ein.

 

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26 geisingen digonioceras

 

Erstnachweis des seltenen Nautiliden Digonioceras aus dem Geisingen-Oolith

Benedikt Westenfelder, Umfang: 7 Seiten, 7 Abb.

 

Die Tongrube Geisingen erlangte unter (Hobby-)Paläontologen Bekanntheit durch einen zirka 50–80 cm mächtigen, chamositoolithischen und fossilreichen Kondensationshorizont, den Geisingen-Oolith (Mittleres Aalenium). Im Laufe der letzten Jahrzehnte gelangten tausende Ammoniten und andere Faunenelemente aus diesem nur lokal ausgebildeten Vorkommen in Instituts- und Privatsammlungen. Im Geisingen-Oolith sind unter den Ammoniten Mitglieder der Familie Graphoceratidae vorherrschend, mit etwas Glück konnten auch Hammatoceratidae und noch seltener Vertreter anderer Familien gefunden werden. Nautiliden waren nicht an der Tagesordnung, konnten jedoch bei ausdauernder Suche von vielen Sammlern in Gestalt von Cenoceras intermedium (Sowerby, 1815) belegt werden. Im Artikel wird ein Vertreter der seltenen Gattung Digonioceras (Hyatt 1894) vorgestellt, der aus dem Geisingen-Oolith bisher noch nicht beschrieben wurde.
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26 seeschlage moler palaeophis

 

Seeschlange Palaeophis aus dem Moler von Fur: Von der Entdeckung bis zum Danekræ

Karsten & Solveig Witteck, Umfang: 4 Seiten, 3 Abb.

 

Die Insel Fur am dänischen Limfjord ist ein spannender Fossilienfundort. Für Sammler sind u. a. die Sedimente der Fur-Formation im Bereich der Paläozän/Eozän-Grenze von Interesse, da sie Erhaltungspotential für filigrane Fossilien, wie Insekten und Fische bieten. Ein zunächst eher unscheinbarer Fund von Solveig Witteck aus dem August 2015 erwies sich bei der Präparation durch Karsten Witteck als Teil der Wirbelsäule der Seeschlange Palaeophis mit exzellenter Erhaltung der Luftröhrenringe. Der Fund wurde gemeldet und zum "Danekrae" (dänischer Nationalschatz) erklärt, da Luftröhrenringe bei fossilen Schlangen zuvor noch nicht bekannt waren.

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26 fossilien sammeln in england  

Eindrücke einer England-Exkursion im April 2016

Sönke Simonsen, Markus Lücke & Michel Rabe, Umfang: 15 Seiten, 39 Abb.

 

England ist und bleibt ein „Wallfahrtsort“ für Paläontologen und Hobby-Paläontologen. Englands ausgedehnte Küste bietet nach wie vor traumhafte Aufschlussverhältnisse, Studien- und Sammelmöglichkeiten, doch auch im Landesinneren gibt es lohnenswerte Aufschlüsse. Bei einer Exkursion im April 2016 sammelten die Autoren an der Jurassic Coast bei Lyme Regis, Charmouth, Burton Bradstock und Osmington Mills sowie in Steinbrüchen im Mitteljura bei Yeovil und Sherborne und der Tongrube Blockley in den Cotswolds. Abgerundet wurde das Exkursionsprogramm durch Besichtigungen der vortrefflichen Fossiliensammlungen von Robert B. Chandler, Murray Edmunds, Wolfgang Grulke und John Whicher, die bleibenden Eindruck hinterließen. Die Autoren stellen die aufgesuchten Fundorte jeweils kurz vor, zeigen einige ihrer Fundstück sowie erste Präparate und stellen die während der Exkursion besuchten Sammler und ihre Sammlungen kurz vor.

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Meerassel Palaega Danflint

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Weitere Inhalte von Heft 26:

 

• Meeresassel in Dan-Flint aus der Kiesgrube Zarrentin (2 Seiten)

Spiroceras mit Apophyse aus dem Garantianenoolith von Sengenthal (2 Seiten)

• Buchvorstellung: Einschlüsse im Baltischen Bernstein (1 Seite)
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Vorschauseiten:

 

Der Steinkern Fossilienheft nr26 Ruedersdorf

 

 

der steinkern fossilien zeitschrift26

 

 

der steinkern heft26 england

 

 

Der Steinkern Heft26 Geisingen

 

 

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heft25 der steinkern ----

Der Steinkern - Heft 25

Erscheinungsjahr: 2016 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Funde aus dem Sinemurium (bucklandi-Zone) von Stuttgart-Vaihingen

• Baltischer Bernstein auf Usedom

• Miozäne Fossilien aus dem Steinbruch Mainz-Laubenheim

• Fossilien sammeln in Südwestfrankreich

• Die Tenuis-Bank (Röt, Oberer Buntsandstein) bei Jena-Drackendorf

• Neue Funde aus dem Callovium der Vaches Noires

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 25 drei Kurzberichte und eine Rezension (siehe unten).

 

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heft25 vaihingen vermiceras rotarium

 

Ein Aufschluss im Unteren Sinemurium (bucklandi-Zone) in Stuttgart-Vaihingen

Rainer Albert, Thomas Balle und Xaver Donhauser, Umfang: 14 Seiten

 

Vaihingen liegt auf den Fildern, einer flachen Ebene südlich von Stuttgart, die hauptsächlich von Bänken des Angulatensandsteins (Hettangium) und des Arietenkalks (Sinemurium) gebildet wird. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden in Steinbrüchen in der Umgebung Vaihingens aus dem kalkigen Angulatensandstein („Vaihinger Pflaster“) Pflastersteine für Stuttgart und umgebende Gemeinden gewonnen. Dabei zu Tage gekommenen Ammoniten gelangten aufgrund ihrer hohen Qualität in zahlreiche Sammlungen. Sie finden sich unter anderem bei QUENSTEDT (1858) erwähnt und abgebildet - noch ENGEL (1911) benannte die Vaihinger Steinbrüche als lohnenswertes Exkursionsziel. Heute gibt es keine ständigen Aufschlüsse in diesen Schichten mehr, so erwies sich im Jahr 2015 ein Baustellenaufschluss im Industriegebiet Vaihingen-Möhringen als Glücksfall für die Autoren. Mittlerweile konnten einige der Fundstücke präpariert werden. Im Bericht fassen die Autoren die Ergebnisse ihrer Sammeltätigkeit zusammen und bilden Fundstücke ab.

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heft25 bernstein usedom  

Baltischer Bernstein auf Usedom

Sebastian Seidl, Umfang: 4 Seiten

 

Wahrscheinlich haben sich viele Urlauber an der Ostseeküste schon einmal dabei ertappt, wie sie mit nach unten gerichteten Augen den Strand entlang spazierten und hofften, das Leuchten eines Bernsteins zu entdecken. Vielleicht hat der bzw. die eine oder andere auch schon etwas von den ominösen Bernsteinfischern gehört oder sich selbst schon einmal in den frühen Morgenstunden aufgemacht, um das „Gold des Meeres“ im Sonnenaufgang selbst aus den Wellen zu fischen. Dass sich die Bernsteinsuche an der Ostseeküste auch für den interessierten Laien durchaus lohnen kann, zeigt der Bericht von der Suche nach dem "Gold des Meeres" auf der Insel Usedom.

 

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heft25 steinbruch mainz laubenheim

 

Der Steinbruch Mainz-Laubenheim – ein Fenster in die Welt des frühen Miozäns

Kai Nungesser, Umfang: 14 Seiten

 

Die Umgebung von Mainz ist seit langem ein wichtiges Fundgebiet für Fossilien aus dem Tertiär. Nicht umsonst wurden sowohl das Mainzer Becken als auch die Mainz-Gruppe nach der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt benannt. Der Autor stellt den Steinbruch Mainz-Laubenheim vor, der im Laufe der letzten zehn Jahre eine Vielzahl an Fossilien aus dem frühen Miozän geliefert hat, darunter diverse Mollusken, Belege von Säugetieren, Nachweise von Reptilien, Amphibien und Fischen sowie vereinzelten Knochen von Vögeln.

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heft25 charente und charente maritime seeigel

 

Fossilien sammeln in Südwestfrankreich

Anne und Klaus Schilling, Umfang: 7 1/2 Seiten

 

Bei einem Erfahrungsaustausch auf den Münchener Mineralientagen bekamen die Autoren einen Micraster mit Buch´schen Kieselringen geschenkt, verbunden mit dem Hinweis „auf einem Acker in der Nähe von Angoulême (Charente) gefunden“. Die konzentrischen Ringe der verkieselten Elemente auf der Oberfläche des Seeigels faszinierten sie so sehr, dass sie der Sache auf den Grund gehen wollten und seither mehrmals in die südwestfranzösischen Departements Charente und Charente-Maritime reisten, um in der Oberkreide auf die Suche zu gehen. Einige ausgewählt schöne Funde von diesen Reisen werden im Bericht vorgestellt. Ein verkieselter irregulärer Seeigel der Gattung Micraster aus Jonzac im Departement Charente-Maritime ziert das Titelbild von Heft 25.

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heft25 jena beneckeia tenuis   Eine historische Fundstelle wird neu belebt – die Tenuis-Bank (Röt, Oberer Buntsandstein, Untertrias) bei Jena-Drackendorf
 
Thomas Billert, Frank Siegel, Conrad Linde, Umfang: 13 Seiten

 

Für Fossiliensammler ist der Buntsandstein überwiegend eher uninteressant, sieht man von den Fährtenfunden des Chirotheriensandsteins (Mittlerer Buntsandstein) ab. Vollmarine Sedimente können erst wenige Meter unter der Grenze zum Unteren Muschelkalk beobachtet werden. Weniger bekannt ist, dass es – resultierend aus temporären und regional begrenzten oberskythischen Meeresvorstößen – bereits im Röt (Oberer Buntsandstein) geringmächtige Bänke mit einer artenarmen, aber individuenreichen marinen Fauna gibt. Die Autoren widmeten sich diesen Schichten und besammelten intensiv die sogenannte Tenuis-Bank des Röt bei Jena-Drackendorf. Dabei konnten diverse Exemplare des frühen Ceratiten Beneckeia tenuis geborgen werden.

 
heft25 vaches noires  

Neue Funde aus dem Callovium der Vaches Noires im Februar 2016

Simon Studer & Jonas Mikuletz, Umfang: 4 Seiten

 

Die Falaises des Vaches Noires in der Normandie sind unter Sammlern für ihre reichhaltige pyritisierte Ammonitenfauna bekannt. Begibt man sich allerdings in der Erwartung dorthin, zahlreiche glänzend schöne Ammoniten und ein artenreiches Faunenspektrum zu finden, so wird sich in der Regel schnell Ernüchterung einstellen. Dies liegt daran, dass die pyritisierten Ammoniten hauptsächlich in den sogenannten Marnes de Dives (Callovium, oberer Mitteljura) auftreten, die zwar am Klifffuß und im Strandbereich anstehen, aber meist von überlagerndem Schutt aus höheren Schichten bzw. von Sand bedeckt sind – nicht so Mitte Februar dieses Jahres.

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heft25 kurzberichte

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Weitere Inhalte von Heft 25:

 

• Acastoides zguilmensis aus dem Devon von Marokko (2 Seiten)

• 2. Fossilienbörse in Leinfelden (2 Seiten)

Camerogalerus aus dem Cenomanium des Teutoburger Waldes (1 Seite)

• Rezension: Solnhofen – Ein Fenster in die Jurazeit 1 + 2 (2 Seiten)
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Vorschauseiten:

 

heft25 vorschau mainz laubenheim

 

 

heft25 vorschau bernstein usedom

 

heft25 vorschau suedwestfrankreich

 

heft25 vorschau baustelle vaihingen

 

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heft24 ----

Der Steinkern - Heft 24: Solnhofen Spezial

Sammeln und Präparieren von Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken

 

100 Seiten mit über 100 Abbildungen

 

Herausgeber: Guido M. Berndt & Roman Berndt

Autoren: Manfred Ehrlich, Roger Frattigiani, Dr. Carolin Haug, Dr. Joachim T. Haug, Udo Resch, Dr. Martin Röper, Klaus Satzinger, Norbert Winkler

 

Preis: 10 Euro

 

Erscheinungsjahr: 2016 / ISSN: 1867-8858 / 100 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

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 libellenpraeparation

Unpräpariert.

Anpräpariert.

Präpariert.

 

Eine Libelle mit

21,5 cm Flügelspannweite

aus dem Solnhofener Plattenkalk.

 

 

Sammeln und Präparieren von Fossilien

aus den Solnhofener Plattenkalken

 

Die Solnhofener Plattenkalke locken jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Fossilienfreunde ins Altmühltal. Mehrere Besuchersteinbrüche laden Anfänger, Fortgeschrittene und Profis zum Sammeln im Oberjura ein. Den Sammler erwarten in den etwa 150 Millionen Jahre alten Meeresablagerungen des Tithoniums eine vielfältige Fauna und Flora und gute Fundchancen. Die Fossildichte der Plattenkalke ist zwar geringer als anderswo, dennoch hat jeder eine realistische Chance Belegstücke häufigerer Fossilien zu finden, wie z. B. freischwimmende Seelilien, Ammoniten oder einen kleinen Fisch. Theoretisch kann ein Anfänger gerade im Plattenkalk ebenso gut auf ein Topstück stoßen, wie ein Fortgeschrittener oder ein Profisammler, was einen großen Reiz ausübt. Der ausdauernde Sammler wird nach mehreren Exkursionen sicherlich auch einzelne etwas seltenere Funde sein eigen nennen, wie z. B. Krebse, Tintenfische, Käfer oder größere Fische.

Die Besonderheit der Solnhofener Plattenkalke, beruht weniger auf der Quantität der enthaltenen Fossilien, sondern vielmehr auf deren Qualität und Artenvielfalt. Feinste Oberflächenstrukturen sind mitunter perfekt erhalten. Wie man die Funde präpariert, wird im Heft erläutert und durch Fallbeispiele verbildlicht, in denen grundlegende Techniken - wie z. B. die Transferpräparation und das Umbetten - vermittelt werden. Vieles lässt sich durchaus mit einfachem Werkzeug und somit kostengünstig bewerkstelligen, für andere Arbeiten ist die Nutzung von Druckluftsticheln empfehlenswert.

Im Solnhofenheft erfährt man auch, welche sehenswerten Plattenkalk-Museen es in der Region gibt, in welchen Steinbrüchen man nach Herzenslust Sammeln darf, welches Werkzeug man für die Suche benötigt, wie man es richtig einsetzt und worauf es beim Sammeln im Plattenkalk im Allgemeinen zu achten gilt.


Das Solnhofenheft eignet sich somit ideal zum Einstieg in die Plattenkalkt-Thematik, bietet aber auch für Fortgeschrittene und durchaus auch für Profis interessante Informationen.

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 solnhofener plattenkalk inhaltsverzeichnis

 

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Verlegers, S. 3
Vorwort der Herausgeber, S. 4
Die Solnhofener Plattenkalke – Geologie und Stratigrafie, S. 5-11
Impressum (S. 11)
Geschichte und Erforschung der Solnhofener Plattenkalke, S. 12-17
Museen mit Sammlungen von Solnhofener Plattenkalkfossilien, S. 18-23
Der neue „Paläozoo“ im Museum Solnhofen, S. 24-29
Kurze Bemerkungen zur Sammlungsmethodik, S. 30-31
Flora und Fauna der Solnhofener Plattenkalke, S. 32-40
Steinbrüche für Hobbysammler, S. 41-46
Hinweise zur rechtlichen Situation, S. 47
Fossiliensuche in den Solnhofener Plattenkalken, S. 48-51
Präparationswerkzeug für Fossilien aus den Plattenkalken, S. 52-59
Transferpräparation am Beispiel einer Eryma, S. 60-63
Überarbeitung einer Libelle aus einer Altsammlung, S. 64-66
Komplizierte Präparation eines seltenen Knochenfisches, S. 67-70
Restauration und Umbettung eines großen Raubfisches, S. 71-73
Präparation eines Aeger insignis aus Langenaltheim, S. 74-77
Präparation eines Mesolimulus mit Fährte, S. 78-80
Fossilien aus den Plattenkalken von Pfalzpaint, S. 81-89
Zusammenarbeit von Sammlern und Wissenschaftlern, S. 90-93
Literaturverzeichnis, S. 94-97
Autorenverzeichnis, S. 98

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Vorschauseiten:

 

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 solnhofenheft vorschau

 

 

Über die Herausgeber:

 

Dr. Guido M. Berndt (Berlin), Jahrgang 1974, Historiker, sammelt gemeinsam mit seinem Bruder Roman seit Ende der 1980er-Jahre Fossilien. Der Schwerpunkt ihrer Sammlung liegt auf den Solnhofener Plattenkalken. Seit einigen Jahren führt er Präparationen aus, hin und wieder auch für Sammlerkollegen.

 

Dr. Roman Berndt (Dortmund), Jahrgang 1972, sammelt seit seinem zehnten Lebensjahr Fossilien. Er begann im Muschelkalk des Frankenlandes mit der Suche, doch bald kristallisierte sich eine Vorliebe für die Solnhofener Plattenkalke heraus. Er studierte Geologie und Paläontologie an der Universität Würzburg, wo er 1998 sein Diplom erhielt. Er promovierte in Würzburg, das damals ein Zentrum paläoökologischer Forschung war,  mit einer Analyse der cenomanen Benthosfauna Südjordaniens. Heute arbeitet er für eine Pharmafirma, hat die Paläontologie aber stets als Hobby weiter betrieben. Zusammen mit seinem Bruder Guido hat er inzwischen eine kleine Solnhofen-Sammlung aufgebaut, die weitgehend aus Eigenfunden besteht.

 

 

Leider vergriffen. Eine Neuauflage wird vorbereitet.

 

 

 

 

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Der Steinkern - Heft 23

Erscheinungsjahr: 2015 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Mill-Langenboom (NL) – eine klassische Fundstelle für neogene marine Vertebraten

• Stachelhäuter aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf – 1. Teil: Schlangensterne

• Blutrot und Giftgrün – ein außergewöhnliches Trilobitenpaar aus dem Devon Marokkos

• Femur von Placodus gigas aus der Trochitenkalk-Formation des ostwestfälischen Berglands

• Gestreckte Nautiliden aus dem Moselschiefer

Schlotheimia mit Lebendbewuchs durch einen Röhrenwurm

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 23 mehrere Kurzberichte und zwei Rezensionen (siehe unten).

 

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heft23 mill langenboom haizaehne

 

Mill-Langenboom (NL) – eine klassische Fundstelle für neogene marine Vertebraten

von Harald Meisner & Oliver Sichelschmidt, Umfang: 18 Seiten

 

Die in der niederländischen Provinz Noord-Brabant, zwischen den Dörfern Langenboom und Mill in der Gemeinde Mill en Sint Hubert gelegene Sandgrube „De Kuilen“ hat über viele Jahre Fossiliensammler nicht nur aus den Niederlanden, sondern auch aus den Nachbarländern magisch angezogen. In vielen Sammlungen befindet sich Material (insbesondere Haizähne) von diesem klassischen Fundort. Die Autoren vermitteln eine Übersicht der Faunenzusammensetzung und bilden zahlreiche Fundstücke ab. Die Abbildungen können gut als Bestimmungshilfe herangezogen werden. Sie eignen sich nicht nur zum Bestimmen von Fundstücken aus Mill, sondern auch für Funde von anderen Lokalitäten mit Vorkommen von neogenen Haizähnen.

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heft23 ruedersdorfer schlangensterne  

Stachelhäuter aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf – 1. Teil: Schlangensterne (Ophiuroidea)

von Frank Siegel, Umfang: 16 Seiten

 

Stachelhäuter gehören zu den beliebtesten Sammelobjekten im Germanischen Muschelkalk. Insbesondere der Obere Muschelkalk lieferte seit dem Beginn seiner wissenschaftlichen Erforschung unzählige Fossilien dieses Tierstamms, die paläontologische Sammlungen im In- und Ausland schmücken. Auch im Unteren Muschelkalk liegt der Fokus vieler Sammler auf gut erhaltenen und gleichwohl sehr seltenen Fossilien von Stachelhäutern, wobei Crinoiden und Ophiuren seit jeher als „Klassiker“ gelten. Der Autor berichtet über Schlangensterne aus dem Unteren Muschelkalk von Rüdersdorf und bildet u. a. eine bemerkenswerte Massenansammlung ab. Er werden des Weiteren auch Exemplare dargestellt, die in Muschelschalen Schutz suchten und dennoch den Tod fanden.

 

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Blutrot und Giftgrün – ein außergewöhnliches Trilobitenpaar aus dem Devon Marokkos

von Paul Freitag, Umfang: 7 Seiten

 

Die Trilobiten Marokkos beeindrucken Fossilienfreunde rund um den Globus durch ihre Formenvielfalt und Ästhetik. Eine besondere Faszination geht nicht zuletzt von den wild bestachelten Formen des Devons aus. Wie das von Paul Freitag vorgestellte Stück eindrucksvoll beweist, können marokkanische Trilobiten den Sammler auch durch ihre Färbung und bezaubernde Augen in den Bann ziehen. Paul Freitag berichtet über die fachmännisch ausgeführte Präparation einer Phacopiden-Stufe aus dem Devon des Hamar Laghdad (östlicher Antiatlas, Marokko).

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  Femur von Placodus gigas aus der Trochitenkalk-Formation des ostwestfälischen Berglands

von Sönke Simonsen, Umfang: 8 Seiten

 

Schichten des Oberen Muschelkalks sind in Ostwestfalen sowie im benachbarten Südniedersachsen und Nordhessen in einigen aktiven sowie in still liegenden Steinbrüchen erschlossen. Im Fokus der meisten Sammler steht die Suche nach Ceratiten, die relativ zahlreich vorkommen und meistens nur aufgelesen zu werden brauchen. Andere Sammler bauen dagegen z. T. mehrere Meter mächtige Deckschichten im Trochitenkalk ab, um an die begehrten Seelilien der Gattung Encrinus zu gelangen. Bei der Sammeltätigkeit im Muschelkalk finden sich selten auch Reste größerer Wirbeltiere, wie Nothosaurus und Placodus. Der Autor berichtet von einem neuen Fund eines 16 cm langen Oberschenkelknochens eines Placodus.

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heft23 moselschiefer  

Gestreckte Nautiliden aus dem Moselschiefer

von Claus Friis, Umfang: 6 Seiten

 

Der unterdevonische Moselschiefer ist unter Fossilienfreunden wenig bekannt, obwohl es in der Osteifel eine lange Bergbautradition in diesen Schichten gibt. Nahe der Ortschaft Mayen wird der Moselschiefer noch heute von der Firma Rathscheck Schiefer abgebaut, während der Abbau im benachbarten Kaulenbachtal bereits im Jahr 1959 eingestellt wurde. Die Region bietet Gelegenheit zur Besichtigung der höchsten Dachschiefer-Abraumhalde Deutschlands, des Eifelmuseums Mayen und eines angeschlossenen Erlebnisbergwerks sowie zu Wanderungen auf dem Schiefergruben-Wanderweg. Zu den typischen Fossilfunden im Moselschiefer zählen die Gehäuse gestreckter Nautiliden, von denen einige Exemplare aus einer der noch aktiven Gruben im Artikel vorgestellt werden.

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Weitere Inhalte von Heft 23:

 

• Nachruf: Oliver Schmid (* 21. September 1967, † 30. Mai 2015) (1 Seite)

Carnallicrinus carnalli aus Obermöllern bei Freyburg (2 Seiten)

Asaphus lepidurus aus dem Ordovizium Russlands (1 Seite)

• Stufe mit Spiroceras aus dem Bajocium von Évrecy (1 Seite)

Schlotheimia mit Lebendbewuchs durch einen Röhrenwurm (2 Seiten)

• Rezension: Fossilien der vulkanischen Osteifel (1 Seite)

• Rezension: Gefährliche Strandfunde (1 Seite)

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Vorschauseiten:

 

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Der Steinkern - Heft 22

Erscheinungsjahr: 2015 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Dimorphismus bei Ammoniten: Makroconche und Mikroconche aus dem Callovium von Anwil

• Präparation eines Notorynchus-Zahns aus einer Steinhardter Erbse

• Die Schellenbrücke-Bank: Ein Eldorado für Fossiliensammler im Schweizer Jura

• Der Jurassic Park an der Küste von Scarborough

• Wie aus Amaltheus und Xipheroceras eine einzigartige Gürtelschnalle wurde

• Parkinsonien-Dreier mit Überraschung

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 22 mehrere Kurzberichte und drei Rezensionen (siehe unten).

 

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heft22 anwil

  Dimorphismus bei Ammoniten: Makroconche und Mikroconche am Beispiel von Funden aus dem Callovium von Anwil

von Peter Bitterli-Dreher, Umfang: 16 Seiten

 

Im Sommer 2011 konnten bei einer Grabung nahe Anwil (Basel-Landschaft) in einer gezielten Bagger-Grabung tausende Fossilien aus der Anwil-Bank (Callovium) geborgen werden. Aus der ausgezeichneten Schalenerhaltung vieler Fossilien resultiert die Beliebtheit der Fundstücke unter Fossiliensammlern, doch regt die Überlieferung von Mündungs-Apophysen und Endmundsäumen auch zu wissenschaftlichen Untersuchungen an, z. B. zum Thema Geschlechtsdimorphismus bei Ammoniten. Im Artikel wird das Phänomen zunächst allgemein erklärt, um dann die (möglichen) dimorphen Partner aus dem Callovium Anwils zu diskutieren. Der Artikel erschien 2014 in ähnlicher Form bei unseren Freunden vom Schweizer Strahler, wurde jedoch für die Steinkern-Zeitschrift aktualisiert.

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heft22 steinhardter erbse notorynchus

 

Präparation eines Notorynchus-Zahns aus einer Steinhardter Erbse

von Oliver Sichelschmidt, Umfang: 7 Seiten

 

Steinhardter Erbsen sind buchstäblich "steinhart", ihre Präparation lässt sich daher nur mit viel Geduld und dem richtigen Werkzeug - einem Druckluftstichel mit Hartmetallmeißel - durchführen. Stratigrafisch gehören sie in die Alzey-Formation (unteres Oligozän) und werden traditionell in Kiesgruben bei Bad Sobernheim-Steinhardt  (Mainzer Becken) und der näheren Umgebung gefunden. Ihre Bildung verdanken die Konkretionen Bariumchlordig-haltigen Quellen am Meeresgrund, die örtlich begrenzt die zur Konkretionsbildung notwendigen Materialien lieferten. Die in den Steinhardter Erbsen überlieferte Fauna entspricht weitgehend dem Fossilspektrum gleichaltriger Sande im Mainzer Becken.

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heft22 schellenbruecke bank  

Die Schellenbrücke-Bank: Ein Eldorado für Fossiliensammler im Schweizer Jura

von Ronald Ottiger, Umfang: 8 Seiten

 

Nur wenige Schichten im Schweizer Jura sind so reich an Fossilien wie die Schellenbrücke-Bank (Cordatum-Zone, frühes Oxfordium). Die Schicht ist meist etwa 15 bis 25 Zentimeter mächtig und lässt sich, obwohl nicht überall ausgebildet, über weite Strecken verfolgen. Vor allem in der Region des Fricktals liegt die Bank oftmals direkt unter der Humusdecke; der Sammler hat daher gute Fundaussichten beim Absuchen gepflügter Felder.

 

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Der Jurassic Park an der Küste von Scarborough

von Volker Hanebutt & Jürgen Meyer, Umfang: 13 1/2 Seiten

 

Der Küstenbogen zwischen Whitby und Scarborough (North Yorkshire) wurde im mittleren Jura von einem weit ausladenden Flussdelta eingenommen. Unter subtropischem Klima entwickelte sich eine artenreiche Flora, die bereits mit mehr als 200 Spezies beschrieben wurde. Das Studium der wissenschaftlichen Arbeiten erlaubt einen tiefgründigen Einblick in die Evolutionsgeschichte der Pflanzenwelt. Die Autoren besammelten zwei Küstenabschnitte (Cayton Bay und North Bay) und stellen Belegstücke aus ihrer Aufsammlung vor, die typische Beispiele des überlieferten Artenspektrums darstellen.

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  Wie aus Amaltheus und Xipheroceras eine einzigartige Gürtelschnalle wurde

von Wilhelm Völp, Umfang: 6 1/2 Seiten

 

Im Sandgussverfahren fertigte der Autor eine Gürtelschnalle aus Aluminium, die mit einem selbstgemachten Ledergürtel komplettiert wurde. Das Sandgussverfahren ist eine Gusstechnik, bei der die Gussform verloren geht, denn die Form wird bei der Entnahme des Gussrohlings zerstört. Aufgrund der hohen Gusstemperatur von fast 700 ° C Grad können keine Silikonformen o. ä. verwendet werden. Von den als Motive für die Gürtelschnalle ausgewählten Unterjura-Ammoniten entstanden zwei originalgetreue Abformungen - ein auf diese Weise hergestelltes Unikat eignet sich hervorragend als Geschenk für Fossiliensammler. Die abgeformten Ammoniten werden in zwei darauf folgenden Kurzartikeln besprochen.

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Parkinsonien-Dreier mit Überraschung

von Paul Winkler, Umfang: 3 Seiten

 

Im Auftrag seines Sammlerfreunds Gerhard Heimsch bearbeitete der Autor eine etwa 30 cm große Stufe aus dem Parkinsonien-Oolith (Parkinsoni-Zone, Bajocium, Mitteljura) des Steinbruchs Winnberg/Sengenthal. Die Grabgemeinschaft, bestehend aus drei Parkinsonien, war bereits im Mai 2007 aus der mittleren Parkinsonienschicht in drei Teilen geborgen und danach vom Finder anpräpariert worden. Nun galt es eine Detailpräparation und einige Restaurationen vorzunehmen. Bei der Feinpräparation sorgte die überraschende Entdeckung einer kleinen Rarität für Freude bei Finder und Präparator.

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Kurzberichte und Buchvorstellungen in Heft 22:

• Macgeea bathycalyx aus dem Zerberus-Member der Eifel (1 Seite)

 Amaltheus margaritatus aus der Spinatum-Zone von Bielefeld-Jöllenbeck (1 Seite)

Xipheroceras ziphus aus dem Oberen Sinemurium von Bielefeld (1 Seite)

• Rückblick auf die 1. Fossilien-Börse in der Filderhalle (2 Seiten)

Ein verkiester Amaltheus aus dem Oberpliensbachium der Grands Causses (1 Seite)

• Brasilia aus Geisingen (1 Seite)

Rezension: Heteromorph (1 Seite) 

Rezension: Der Doberg bei Bünde (1 Seite) 

Rezension: Kleine Fossilien am Strand entdecken (1 Seite)

 

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Vorschauseiten:

 

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Der Steinkern - Heft 21:

Highlights aus 10 Jahren Steinkern.de - 2. Teil: Reptilien-Spezial mit Funden unserer Mitglieder

Erscheinungsjahr: 2015 / ISSN: 1867-8858 / 84 Seiten! (statt der üblichen 68 Seiten), ca. 120 Abb., Format DIN A5, Farbdruck

 

• Nothosaurier aus Lothringen und Franken

• Zwei Plesiosaurier aus Westfalen

Stenopterygius aus Whitby

• Meereskrokodil aus dem Wiehengebirge

• Reptilien aus Winterswijk

• Rüdersdorfer Sauropterygier

• Riesige Pliosaurier

 

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Reptilien-Funde unserer Mitglieder:

Der größte Teil des 2. Jubiläums-Heft ist Reptilien-Funden der Steinkern.de Mitglieder aus den letzten zehn Jahren gewidmet. Er beinhaltet folgende neun Artikel:

 

Ein Nothosaurier von der TGV-Trasse in Lothringen

Autor: Gilbert Keil, Umfang: 30 Seiten

 

• Entdeckung eines Meereskrokodil-Schädels aus der Ornatenton-Formation (Callovium) des Wiehengebirges

Autor: Maik Sieker, Umfang: 7 Seiten

 

• Ein Ichthyosaurier von der Saltwick Bay (Yorkshire)

Autorin: Helen Roth-Buschschlüter, Umfang: 7 Seiten

 

Nothosaurus mirabilis – vom zerbrochenen Stein zum lebendigen Antlitz

Autor: Sebastian Brandt, Umfang: 6 Seiten

 

• Hobby-Paläontologe Michael Mertens entdeckt Plesiosaurier-Skelett bei Warburg

Autor: Sönke Simonsen, Umfang: 6 Seiten

 

• Ein basaler Pistosaurier aus dem Unteren Muschelkalk von Winterswijk

Autor: Oliver Sichelschmidt, Umfang: 5 Seiten

 

• Neue Funde artikulierter Sauropterygier aus dem Mittleren Muschelkalk von Rüdersdorf

Autor: Frank Siegel, Umfang: 4 Seiten

 

Palatodonta bleekeri – Ein Pflasterzahnsaurier aus dem Unteren Muschelkalk von Winterswijk

Autor: Sönke Simonsen, Umfang: 2 Seiten

 

Westphaliasaurus simonsensii –  das fertige Präparat

Autor: Sönke Simonsen, Umfang: 2 Seiten

 

 

Pliosaurier - Riesige Meeresräuber

Pliosaurier gehören zu den größten Meeresreptilien, die je gelebt haben. Vom Mittleren Jura bis in die obere Unterkreide erreichten einige Gattungen gigantische Ausmaße und standen meist an der Spitze der marinen Nahrungskette. Der populärwissenschaftliche Bericht gibt einen Überblick über Belege dieser Gruppe aus dem Jura Deutschlands und vermittelt grundlegende Kenntnisse über die Gruppe der Pliosaurier. Damit rundet der Bericht das Reptilien-Spezialheft inhaltlich perfekt ab.

 

• Belege für riesige Pliosaurier aus dem Jura Deutschlands

Autoren: Sven Sachs & Christian Nyhuis, Umfang: 9 Seiten

 

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Fossile Wirbeltiere, allen voran Reptilien, stellen fast an allen Fundorten Ausnahme-Funde dar. Die oben aufgelisteten Neuentdeckungen von Steinkern-Mitgliedern aus den vergangenen zehn Jahren stehen daher im Mittelpunkt der „Highlights aus 10 Jahren Steinkern.de – 2. Teil“, dem ersten "Reptilien-Spezialheft" der Steinkern-Zeitschrift.

Privatsammler unternehmen ihre Streifzüge ins Gelände zumeist vorrangig zur Suche nach Wirbellosen (Invertebraten), während nur wenige unter ihnen sich auf Wirbeltiere (Vertebraten) spezialisiert haben. Eine solche Spezialisierung ergibt nur an ausgewählten Fundorten Sinn (etwa Solnhofen, Holzmaden/Dotternhausen oder Winterswijk), denn die meisten Lokalitäten liefern so selten Wirbeltierreste, dass man am Ende einer Exkursion allzu oft mit leeren Händen dastünde, würde man sich nicht auch für Mollusken, Stachelhäuter, Krebstiere usw. interessieren. So sehr Saurier und spektakuläre Ausgrabungen von Skeletten (meist außerhalb Europas) das mediale Erscheinungsbild der Paläontologie prägen, so wenig präsent sind sie im Alltag vieler Fossiliensammler hierzulande. Und doch bestehen realistische Chancen im Laufe vieler hundert Geländebegehungen eines Tages auf „kolossalen Beifang“ zu stoßen: ein Meeresreptil oder zusammenhängende Reste eines solchen. Die Berichte im Heft 21 vermögen dies eindrucksvoll zu bezeugen.


Wer Knochen oder Zähne von Reptilien sucht, wird am häufigsten in sogenannten Bonebeds fündig. Gerade in diesen Kondensationshorizonten ist zwar eine gezielte Suche nach Wirbeltierresten möglich, jedoch mangelt es darin meist an geeigneten konservatorischen Bedingungen für die Überlieferung ganzer Skelette. Damit ein Reptil artikuliert überliefert wird und schließlich auch von einem Sammler entdeckt werden kann, müssen viele Faktoren zusammenspielen. Zumeist an der Spitze der Nahrungskette stehend, kamen Meeresreptilien schon in ihren einstigen Habitaten weitaus seltener als ihre Jagdbeute vor. Hinzu kommt, dass die Bestandteile eines Skeletts häufig durch Aasfresser verschleppt oder nach dem Verwesen der Weichteile durch Strömungen aus dem Verbund gerissen wurden, so dass ein zusammenhängender Skelettfund gegenüber isolierten Knochen eine Ausnahme darstellt. Ferner ist nur ein kleiner Teil der einstigen Lebewesen überhaupt fossil überliefert worden. Auch ist nicht zu ermessen, wie viele Wirbeltiere alljährlich dem industriellen Gesteinsabbau unentdeckt zum Opfer fallen. So grenzt jeder Fund eines Reptils, von Sammlern der natürlichen Verwitterung oder der Verarbeitung zu Produkten für die Bauindustrie gerade noch rechtzeitig entrissen, an ein kleines Wunder. Ohne den Enthusiasmus privater Sammler würde die paläontologische Wirbeltierforschung außerhalb der im Fokus wissenschaftlicher Ausgrabungen stehenden Konservatlagerstätten weitgehend vom Nachschub an neuen Funden abgeschnitten und somit stagnieren.


In Heft 21 werden zehn Reptilfunde unserer Mitglieder vorgestellt, überwiegend aus erster Hand, d. h. vom Entdecker selbst. Finderglück und mit der Entdeckung einhergehende logistische Herausforderungen, Freilegungs-, Bergungs- und Präparationstechniken sowie die Kooperation von Sammlern und Wissenschaftlern, all das sind spannende Themen, denen in den Artikeln neben den entdeckten Fossilien einiger Raum zukommt. Abgerundet wird das 84-seitige (16 Seiten gratis) Reptilien-Spezialheft durch einen populärwissenschaftlichen Bericht über riesige Pliosaurier aus Deutschland, der von den Paläontologen Sven Sachs und Christian Nyhuis zur Jubiläumsausgabe beigesteuert wurde.

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Vorschauseiten:

 

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der-steinkern-21-nothosaurier

 

 

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Der Steinkern - Heft 20:

Highlights aus 10 Jahren Steinkern.de - 1. Teil

Erscheinungsjahr: 2015 / ISSN: 1867-8858 / 84 Seiten! (statt der üblichen 68 Seiten), 129 Abb., Format DIN A5, Farbdruck

 

• Von Steinkern.de Mitgliedern entdeckte (oder beschriebene) neue Arten: Parapalaemonetes thuringiacus (Krebs), Etallonia raineralberti (Krebs), Bohnerticrinus nilsjungi (Crinoide),  Odontomaria jankei (Gastropode), Stenodactylina rogerfurzei (Krebs), Solveigia wittecki (Libelle), Armatites kaufmanni (Goniatit, Ammonoidea), Hefriga norbertwinkleri (Krebs), Libanocaris annettae (Krebs), Ullmannia brandtii (Konifere), Schobertella simonsenetlangi (Krebs), Cryptopagurus svenhofmanni (Krebs)

• Fossilien vom Lyby-Strand (Dänemark)

• 10 Jahre Gräfenberg

• Fossilien aus dem Mitteldevon der Eifel

• Sengenthal: Klassischer Fundort und Dorado für Sammler jurassischer Mollusken

 

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  Von Steinkern.de Mitgliedern entdeckte neue Arten

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Steinkern.de Community haben wir eine Jubiläums-Spezialausgabe der Steinkern-Zeitschrift erarbeitet, die sich speziell den von unseren Mitgliedern in den letzten 10 Jahren entdeckten und/oder beschrieben neuen Arten widmet sowie Artikel über einige der im Rahmen von Steinkern.de populärsten Fundstellen der vergangenen zehn Jahre beinhaltet. Die zahlreichen Holotypen-Beschreibungen zeigen, dass eine gute Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Fossiliensammlern zu beachtlichem Wissenszuwachs und neuen Forschungsergebnissen führen kann - eine unverzichtbare "Symbiose".

 

Nach einem kurzen Bericht "10 Jahre Steinkern.de - Internet-Community von Fossiliensammlern für Fossiliensammler" (Umfang: 1 Seite) beginnt der umfangreiche Teil über die Neuentdeckungen (insgesamt 35 Seiten). Im Einzelnen sind folgende Artikel über Holotypen enthalten (die Angabe "Autor" bezieht sich nicht auf den Erstbeschreiber der Art, sondern auf den Autor des zusammenfassenden Artikels im Steinkernheft):

 

Parapalaemonetes thuringiacus n. gen. n. sp. - ein neuer Schwimmkrebs aus dem Oberen Muschelkalk Thüringens (Autor: Sebastian Brandt, Umfang: 5 Seiten)

 

Etallonia raineralberti SCHWEIGERT 2009 (Autor: Rainer Albert, Umfang: 2 Seiten)

 

Zur richtigen Zeit am richtigen Aufschluss [Bohnerticrinus nilsjungi] (Autor: Nils Jung, Umfang: 3 Seiten)

 

Odontomaria jankei n. sp. FRÝDA et al. 2006 (Autor: Eberhard Janke, Umfang: 1 Seite)

 

Die Geschichte des Hummers Stenodactylina rogerfurzei (Autor: Roger Furze, Umfang: 4 Seiten)

 

Eine neue Libelle vom Limfjord: Solveigia wittecki (Autoren: Solveig & Karsten Witteck, Umfang: 3 Seiten)

 

Armatites kaufmanni KORN 2014 (Autor: Hartmut Kaufmann, Umfang: 3 Seiten)

 

Wie kommt ein fossiler Krebs zu seinem Namen? [Hefriga norbertwinkleri, Libanocaris annettae] (Autor: Norbert Winkler, Umfang: 5 Seiten)

 

Der Fund einer unbekannten Pflanze aus dem englischen Ober-Perm [Ullmannia brandtii] (Autor: Silvio Brandt, Umfang: 5 Seiten)

 

Schobertella simonsenetlangi und Cryptopagurus svenhofmanni (Autor: Sönke Simonsen, Umfang: 5 Seiten)

 

 

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    Populäre Fundstellen aus 10 Jahren Steinkern.de
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Fossilien vom Lyby-Strand

von Dirk Dettmers & Axel Cordes, Umfang: 13 Seiten

 

Im Norden Dänemarks gelangt die Nordsee durch einen engen Durchbruch tief ins Landesinnere. Das Limfjord-Gebiet gleicht einem Labyrinth von Sunden und Buchten, einer der Meeresarme ist der Skive-Fjord. Dort befinden sich die Fundorte der berühmten "Krabbe-Boller" aus dem Oberoligozän. Neben fossilen Krabben können auch Schnecken, Muscheln und sogar Koniferenzapfen und Walwirbel in den ovalen Kalkkonkretionen gefunden werden. Durch Küstenerosion werden immer wieder neue Knollen aus dem umgebenden Ton ausgespült. Dem Sturmtief Andrea verdankt einer der Autoren den Fund des ersten vollständigen fossilen Hummers aus Dänemark, der mittlerweile als "Danekrae" mit der Nr. 709 ins Eigentum des dänischen Staates übergegangen ist.

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10 Jahre Gräfenberg

von Victor Schlampp, Umfang: 9 Seiten

 

Der Steinbruch Endress bei Gräfenberg (Franken) erschließt Schichten des Oberen Jura mit einer reichhaltigen Fossilführung, die von Ammoniten dominiert wird. "10 Jahre Steinkern.de" und "10 Jahre Gräfenberg" überschneiden sich für den Autor, sammelt er doch seit etwa einem Jahrzehnt speziell in Gräfenberg. Sein Ziel ist dabei nicht vorrangig der Aufbau einer Schausammlung, sondern das Studium der Entwicklung und Variationsbreite der Ammoniten im Kimmeridgium. Die hohen Stückzahlen und die guten Möglichkeiten Ammoniten horizontiert zu sammeln, qualifizieren Gräfenberg für seine Forschungsarbeit. Im Artikel werden die bisherigen wissenschaftlichen Ergebnisse zusammengefasst. Die Fotos dokumentieren gleichwohl, dass der Aufschluss auch für den Ästheten einiges zu bieten hat.

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Fossilien aus dem Mitteldevon der Eifel

von Nils Jung & Stephan Bialas, Umfang: 15 Seiten

 

Das Mitteldevon der Eifel ist im Steinkern.de Forum ein Themenschwerpunkt der Sammler des Paläozoikums, bisher in der Zeitschrift unterrepräsentiert, schickten sich die Steinkern-Redakteure Nils Jung und Stephan Bialas, unterstützt durch weitere Eifel-Sammler, aus Anlass des Jubiläums an, Abhilfe zu schaffen. Ein mit 27 Abbildungen reich illustrierter Artikel vermittelt einen Einblick in die Tätigkeit der Eifelsammler und dokumentiert viele der im Mitteldevon der Eifel vorkommenden Fossilgruppen exemplarisch anhand herausragender Funde der vergangenen Jahre. Ein erst 2013 neu beschriebene Beutelstrahler Regulaecystis testudineus (Sammlung und Foto: Gerhard Fiscus) aus der Eifel ziert die Titelseite der Ausgabe.

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  Sengenthal: Klassischer Fundort und Dorado für Sammler jurassischer Mollusken

von Sönke Simonsen, Umfang: 5 Seiten

 

Sengenthal ist einer der legendärsten Fundorte Deutschlands. Der Steinbruch erschließt ein Profil von Schichten des Ober- und Mitteljura und ist besonders für schalenerhaltene Fossilien aus Bajocium und Bathonium bekannt geworden. Ferner ist der Fundort gefürchtet für extreme Witterungsbedingungen in der Grabungssaison - von der Schlammschlacht im Dauerregen bis zum "Senegal-Klima" muss man mit allem rechnen. Ebenso ist es bei den Fossilien, was im Gelände frohlockend als "viel versprechend" eingepackt wurde, entpuppt sich mitunter bei der Präparation als "Totalausfall", Unscheinbares hingegen wird zum grandiosen Schaustück. Sengenthal - ein Ort der Extreme, über den noch vermehrt in der Steinkern-Zeitschrift zu berichten sein wird.

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Vorschauseiten:

 

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Der Steinkern - Heft 19

Erscheinungsjahr: 2014 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Fossilien des Ruhrgebietes - Teil 2: Schwämme aus der Oberkreide

• Herstellung eines künstlichen Silikon-Ammonitensteinkerns

• Neue Funde von Stachelhäutern aus dem Muschelkalk des Lipper Landes

• Ein unterkreidezeitliches Geschiebe aus Mecklenburg mit Schnecken der Gattung Viviparus

• Sonderschau: Jurameer - Niedersachsens versunkene Urwelt

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 19 mehrere Kurzberichte und zwei Rezensionen (siehe unten).

 

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  Fossilien des Ruhrgebietes - Teil 2: Schwämme aus der Oberkreide

von Karl Stekiel, Umfang: 21 Seiten

 

Nach der Gruppe der Seeigel (Heft 7) stellt der Autor im zweiten Teil seiner Serie über die Fossilien des Ruhrgebietes und des Münsterlandes nun in einem mit 39 Abbildungen reich illustrierten Bericht die Gruppe der Schwämme vor. Sie begegnen dem Fossiliensammler im Turonium und Santonium der Region in Wuchsformen, die z. B. an Trichter, Röhren, Becher, Tulpen, Schirme oder Teller erinnern. Im Münsterland finden sich auch die begehrten Sonnenschwämme der Gattung Coeloptychium. Im Bericht wird ersichtlich, warum diese als "Könige der Schwämme" bezeichnet werden und es zeigt sich, dass Schwämme - entsprechend präpariert - nicht nur zu den vielfältigsten, sondern auch zu den ästhetisch ansprechendsten Fossilgruppen der Oberkreide gehören.

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Herstellung eines künstlichen Silikon-Ammonitensteinkerns

von Manuel Pauser, Umfang: 4 Seiten

 

Der Geowissenschaftliche Präparator Manuel Pauser schildert, wie man mit geringem Kostenaufwand und ohne Beschädigung des Fossils von einem Ammonitenabdruck (Hohlform) ein Positiv aus Silikon abformen kann. Als Beispiel dient ein Silikon-Abguss eines Arnioceras semicostatum aus dem Unterjura Ostwestfalens. Die Anfertigung eines solchen Abgusses kann z. B. sinnvoll sein, um das Fossil anschließend besser vermessen oder anderweitig untersuchen zu können. Ferner lässt sich ein aus hellem Silikon gefertigter Abguss auch einfacher fotografieren als ein in dunklerer Substanz überliefertes Fossil. Der Bericht kann als Anleitung zum Nachmachen herangezogen werden.

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Neue Funde von Stachelhäutern aus dem Muschelkalk des Lipper Landes

von Michael Mertens, Umfang: 5 Seiten

 

In großen Teilen des Kreises Höxter (Ostwestfalen) liegt der Obere Muschelkalk als Oberflächengestein vor. Er wird dort in mehreren Steinbrüchen als Rohstoff zur Schottergewinnung abgebaut. Einige Aufschlüsse sind bekannt für ihre Echinodermaten-Fauna, die von der Seelilie Encrinus dominiert wird. Überregional für Seelilien-Funde berühmt ist vor allem ein Steinbruch bei Alverdissen im benachbarten Kreis Lippe. In diesem Bericht werden drei Gruppen der Stachelhäuter (Seelilien, Schlangensterne und Seeigel) anhand aktueller Funde aus dem Kreis Höxter vorgestellt

 

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Ein unterkreidezeitliches Geschiebe aus Mecklenburg mit Schnecken der Gattung Viviparus

von Heribert Schwandt, Umfang: 5 Seiten

 

Während der Eiszeiten transportierten Gletscher gigantische Gesteinsmengen aus nördlicher Richtung nach Deutschland. Ein bedeutendes Liefergebiet für in Mecklenburg vorkommende Geschiebe ist beispielsweise die dänische Insel Bornholm. Bei einer Begehung einer Kies- und Sandgrube nordöstlich von Basedow (Mecklenburg-Vorpommern) wurde vor einiger Zeit ein braunes, schweres, eisenschüssiges Gestein gefunden und aufgeschlagen. Dieses Süßwasserschnecken führende Unterkreide-Geschiebe wird im Bericht abgebildet und mit früheren Funden aus dem Anstehenden Bornholms gegenübergestellt.

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Sonderschau im Naturhistorischen Museum Braunschweig:

Jurameer - Niedersachsens versunkene Urwelt

von Sönke Simonsen, Umfang: 16 Seiten

 

Das Staatliche Naturhistorische Museum Braunschweig präsentiert bis zum 30. November 2014 die reizvolle Sonderschau "Jurameer". Auf 80 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden zirka 230 Exponate präsentiert, die einen Querschnitt  der Lebewelt des Jurameeres abbilden. Auch die Dauerausstellung ist sehenswert, beherbergt sie doch u. a. einen „Fossilien-Saal“ und einen „Dino-Saal“. Ein Schwerpunkt der Sonderausstellung liegt bei den Fossilien des Toarciums (Unterjura), diese und weitere eindrucksvolle Exponate werden im Bericht großformatig abgebildet. Die Mehrzahl der Fossilien stammt aus dem Braunschweiger Umland, es werden aber auch Fossilien aus Dotternhausen gezeigt, so etwa der auf einem Laibstein liegende "Baby-Ichthyosaurier", den die nebenstehende Grafik zeigt.

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Kurzberichte und Buchvorstellungen in Heft 19:

 

• Ein Hammatoceras aus der Normandie (2 1/2 Seiten)

Neue Funde aus Buttenheim: Fisch und Fischsaurier (2 Seiten)

• Vorschau auf die 51. Mineralientage München (2 Seiten)

• Grabung im Mitteljura von Winnberg/Sengenthal (1 Seite)

• Rhabdocidaris-Stachel aus dem Osnabrücker Bergland (1 Seite)

• Ausstellung Dinosaurier - Die Urzeit lebt (1/2 Seite)

"Geologie und Paläontologie in Westfalen" zum Download (1/2 Seite)

Rezension: Wohin die Spuren führen (2 Seiten)

Rezension: Fossiliensuche im Tafeljura (1 Seite)

 

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Vorschauseiten:

 

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Der Steinkern - Heft 18

Erscheinungsjahr: 2014 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Hambach – Fossilien aus Europas größtem Tagebau

• Fossilien sammeln auf der Insel Öland

• Präparation eines Trilobiten aus einem ordovizischen Geschiebe

• Krebse aus den Solnhofener Plattenkalken

• Ankylosaurier aus Westfalen

• Stachlige Angelegenheit: Euaspidoceraten aus dem Calvados

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 18 einige Kurzberichte (siehe unten).

 

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Hölzer, Blätter, Früchte –

Eine Exkursion zur fossilen Flora des Braunkohletagebaus Hambach

von Sönke Simonsen, Umfang: 19 Seiten

 

Als Teilnehmer der letztjährigen Exkursion der Paläobotanisch-Biostratigraphischen Arbeitsgruppe (PBA) in den von der RWE betriebenen Tagebau Hambach nahm der Autor die Möglichkeit wahr, einen Einblick in die Welt der miozänen und pliozänen Braunkohlen, Tone und Sande zu nehmen und ihre aus Hölzern, Blättern, Früchten und Samen bestehende fossile Flora zu sammeln. Hambach ist der größte Tagebau Europas und einer der größten weltweit - bis zum Jahr 2045 soll hier der noch bestehende Kohlenvorrat von rund 1,5 Milliarden Tonnen abgebaut werden. Der Tagebau Hambach bietet im Rahmen der geführten Exkursion gute Fundmöglichkeiten und interessante Einblicke in das Abbauverfahren mit Schaufelradbaggern etc. - ein Exkursionstipp!

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Fossile Spuren und Marken aus dem Kambrium der Ostseeinsel Öland

von Claus Friis, Umfang: 9 Seiten


Die Ostseeinsel Öland erstreckt sich über eine Länge von 137 Kilometer und eine Breite von bis zu 16 Kilometern entlang der Ostküste Südschwedens. Sie ist ein ideales Urlaubsziel zum Entspannen und Kräfte tanken für den Alltag und bietet, ganz nebenbei, auch gute Fundmöglichkeiten für Fossiliensammler. Unter Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen kann man hier beispielsweise fossile Spuren und Marken aus dem Kambrium sammeln, die ältesten Fossilien, die man als Privatsammler in Europa finden kann. Ein Reisetipp für Fossiliensammler!

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Präparation eines Trilobiten der Gattung Nileus aus einem ordovizischen Geschiebe

von Paul Freitag, Umfang: 8 Seiten

 

Vor einiger Zeit fand der Autor bei der Fossiliensuche in einer Kiesgrube im Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See ein Geschiebe mit einem Trilobiten aus einem ordovizischen Ludibunduskalk. Ihm wurde schnell klar, dass es ein ansehnliches Sammlungsstück werden könnte und er entwickelte die Idee zu einer unkonventionellen Präparation. Der Bericht beschreibt diese Präparation und illustriert den Werdegang des Nileus vom Rohling zum Schaustück.

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Beobachtungen an der oberjurassischen Krebsgattung Aeger aus den Solnhofener Plattenkalken

von Udo Resch & Roger Frattigiani, Umfang: 8 Seiten

 

Der Schwimmkrebs Aeger ist nicht nur einer der häufigeren sondern auch einer der schönsten Krebse aus den Plattenkalken Süddeutschlands. Mit seinen zehn Beinen, den überlangen dritten Kieferfüßen und den sechs an lange Peitschen erinnernden Antennen ist Aeger vielleicht sogar einer der attraktivsten fossilen Krebse der Welt. Bei einer Revision durch SCHWEIGERT, 2001 wurden u. a. nomenklatorische Fehler bezüglich der Gattung Aeger bereinigt und A. spinipes, A. elegans und A. tipularius als valide Taxa bestätigt. Udo Resch und Roger Frattigiani untersuchten nun neues Material und gehen der Frage nach, ob die von OPPEL, 1862 aufgestellte Art A. insignis neben den drei genannten Taxa ebenfalls eine gültige Art ist.

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Ein gepanzerter Dinosaurier aus der Unterkreide Westfalens

von Sven Sachs & Jahn J. Hornung, Umfang: 7 1/2 Seiten

 

Die Tongrube Gerdemann bei Gronau (Westfalen) zählt zu den bedeutendsten historischen Fundpunkten für Wirbeltierfossilien aus der Unteren Kreide in Deutschland. Aus diesem Aufschluss werden zwei Knochen vorgestellt, die sich in der Sammlung der Universität Münster bzw. der Ausstellung des Drilandmuseums in Gronau befinden und dort lange ein wenig beachtetes Dasein fristeten. Die wissenschaftliche Untersuchung zeigte jüngst, dass es sich um Knochen von Ankylosauriern handelt, deren Vorkommen in Deutschland bis dato noch nicht sicher belegt war.

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Stachlige Angelegenheit: Euaspidoceraten aus dem Callovium und Oxfordium von Villers-sur-Mer

von Simon Studer, Umfang: 4 Seiten

 

„Falaises des Vaches Noires“, dieser Name klingt in den Ohren von Fossiliensammlern wie Musik. Er bezeichnet einen Küstenabschnitts zwischen Houlgate und Villers-sur-Mer an der normannischen Atlantikküste, der schon seit den Kindertagen der Paläontologie zu den klassischen Fundstellen Europas zählt. In diesem Bericht stellt der Autor zwei neue Funde von Euaspidoceras aus dem Callovium und Oxfordium der Lokalität vor, die bereits in Heft 5 - Der Steinkern beschrieben wurde.

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Kurzberichte und Buchvorstellungen in Heft 18:

 

• Kurzbesuch im Unteren Pliensbachium der Tongrube Blockley (3 Seiten)

• Turmschnecke aus dem Muschelkalk des Lipper Landes (1 Seite)

• Ein regulärer Seeigel aus dem Turonium von Halle (Westfalen) (1 Seite)

• Buchvorstellung: Der Braunjura am Fuß der Schwäbischen Alb (1 Seite)

Buchvorstellung: Abenteuer Dolomiten (1 Seite)

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Vorschauseiten:

 

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Der Steinkern - Heft 17: Grands Causses (Südfrankreich)

Fossilienfunde aus dem Toarcium und

Domerium von Mende und Millau

 

100 Seiten (32 Seiten extra, ohne Aufpreis!)

 

Autor: Dr. Danylo Kubryk

 

Das Heft 17 beinhaltet 27 Tafeln mit 312 Fossilabbildungen sowie 65 weitere Fundort-, Landschafts- und "Gesamtausbeutenfotos", mehrere Tabellen und Fundortskizzen.

 

Preis: 9 Euro

 

Erscheinungsjahr: 2014 / ISSN: 1867-8858 / 100 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

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Was bietet das Grands Causses Spezialheft?

 

Mit einem Umfang von 100 Seiten und rund 380 Abbildungen ist die Spezialausgabe über die Fossilien des Toarciums und Domeriums der Grands Causses das bisher umfangreichste Steinkernheft. Danylo Kubryk, der die Causses seit Jahren immer wieder besucht, berichtet über den Ablauf und die Fundergebnisse einer mehrtägigen Exkursion in die Causse du Larzac bei Millau und die Causse de Mende. Kaum eine Gegend in Europa bietet so reichhaltige Fundmöglichkeiten, wie die im südfranzösischen Zentralmassiv gelegenen, landschaftlich reizvollen Grands Causses. Die Aufschlüsse sind gleichermaßen interessant für junge und alte Sammler, für Anfänger, Fortgeschrittene und Systematiker. Durch stetige Erosion kann auf den kargen Hochflächen der Causses die Vegetation nicht überall Fuß fassen. Es exisitieren daher örtlich zahlreiche Naturaufschlüsse in Schichten des mittleren und oberen Unterjura, die sogenannten "Terres noires". Auf diesen vegetationslosen Mergelhängen werden durch ergiebige Regenfälle immer wieder neue Fossilien - vor allem Ammoniten, aber auch "Begleitfauna" - freigewaschen, die nur darauf warten, von Fossilienliebhabern aufgesammelt zu werden. Ein Geologenhammer dient hier eher als Steighilfe im manchmal unwegsamen Gelände, denn als Grabungswerkzeug - die Ammoniten liegen einfach so da! Die Präparation der Fossilien ist mit einfachen Mitteln schnell durchführbar, so benötigte der Autor für die sorgfältige Freilegung und Konservierung der etwa 1400 auf der Exkursion gefundenen Fossilien gerade einmal 70 Stunden, d. h. durchschnittlich nur 3 Minuten pro Fossil. Es werden alle bei der Exkursion besuchten Fundorte mit Angaben zu Lage und Anfahrt beschrieben und darüber hinaus jeweils exakte Angaben zu den GPS-Koordinaten der besammelten Lokalitäten gemacht, so dass der Leser diese im Rahmen einer eigenen Exkursion gut aufsuchen kann.

 

Ein Bestimmungsratgeber

 

Der Autor gibt einen Überblick über die Stratigrafie des Toarciums und Domeriums der Grands Causses und vermittelt Kenntnisse zur Systematik der Ammoniten aus diesen Schichten. In mehrjähriger Arbeit studierte er die internationale Literatur, speziell über das Toarcium, und fasste seine Erkenntnisse so zusammen, dass für die Leser ein kompakter (nicht lückenloser, das ist bei der Vielzahl an Ammoniten in den Causses kaum möglich) Bestimmungsratgeber zu den Ammoniten der Grands Causses entstand. 27 Tafeln mit insgesamt 312 Abbildungen (bei Ammoniten meist jeweils Lateral- und Venteransicht) zeigen, welche Vielzahl von Arten man während einer einzigen Causses-Reise finden kann. In deutscher Sprache ist es die erste Monographie über die Grands Causses, wenngleich diese durch RICHTER 1979 und MOOSLEITNER 2002 in ihren Südfrankreich-Reiseführern bereits ausführlich als Fundgebiet vorgestellt wurden. Die Nomenklatur im Grands Causses Spezial orientiert sich vorrangig an HOWARTH 2013 (Treatise) und RULLEAU, LACROIX et al. (2007-2013) und ist damit auf dem neuesten Stand. Differenzen zwischen der englischen und der französischen Wissenschaftstradition werden vom Autor aufgezeigt.

 

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Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort des Herausgebers (S. 3)

Erlebnisse und Ergebnisse einer Exkursion in den Unteren Jura der Grands Causses (S. 4-98)

Reisevorbereitung und hilfreiche Literatur (S. 4-7)

Anfahrt und Unterkunft (S. 7-8)

Das Sammeln in den Causses (S. 8-11)

Erhaltung der Fossilien (S. 11-13)

Präparation (S. 14-16)

Tethyale und boreale Provinz – die Fauna der Grands Causses (S. 16-18)

Stratigrafie der Causses (S. 18-22)

Fundorte und Funde (S. 22-33)

Historisches zu den Causses-Ammoniten (S. 34-35)

Bestimmung von Causses-Ammoniten (S. 35-37)

Systematik der Causses-Ammoniten (Domerium und Toarcium) (S. 37-41)

Fossilliste der Causses-Exkursion und Tafelteil (S. 42-95)

Schlusswort, Dank, Literatur (S. 96-97)

Glossar der Ammoniten aus dem Domerium und dem Toarcium der Causses (S. 98)

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Liste der im Heft abgebildeten Ammonitenarten

(ohne Aufführung von Morphotypen)

 

Alocolytoceras trautscholdi (Oppel, 1863) / Amaltheus cf. gloriosus (Hyatt, 1867) / Amaltheus margaritatus De Montfort, 1808 / Amaltheus cf. striatus Howarth, 1955 / Arieticeras crassitesta (Quenstedt, 1885) / Brodieia lehmanni Guex, 1972 / Brodieia primaria (Schirardin, 1914) / Calliphylloceras aveyronnense (Meneghini, 1881) / Catacoeloceras confectum Buckman, 1923 / Catacoeloceras crassum (Young & Bird, 1828) / Catacoeloceras dumortieri (de Brun, 1932) / Catacoeloceras engeli (Monestier, 1931) / Catacoeloceras jordani Guex, 1972 / Catulloceras dumortieri (Thiolliere, 1855) / Calliphylloceras nilssoni (Hebert, 1857) / Catacoeloceras prorsiradiatum Pinna, 1966 / Catacoeloceras raquinianum (d´Orbigny, 1844) / Cotteswoldia aalensis (Zieten, 1832) / Cotteswoldia distans (Buckman, 1890) / Cotteswoldia fluitans (Dumortier, 1874) / Cotteswoldia mactra (Dumortier, 1874) / Cotteswoldia subcompta (Branco, 1879) / Cleviceras elegans (Sowerby, 1815) / Collina gemma Bonarelli, 1894 / Derolytoceras annulosum (Monestier, 1931) / Dumortieria moorei (Lycett, 1857) / Fuciniceras compressum (Monestier, 1934)/ Grammoceras striatulum (Sowerby, 1825) / ?Grammoceras cf. doerntense (Denckmann, 1887) / Hammatoceras insigne (Zieten, 1830) / Hammatoceras cf. praefallax (Monestier, 1921) / Hammatoceras cf. simulator Monestier, 1921 / Harpoceras soloniacense (Lissajous, 1906) / Harpoceras subplanatum (Oppel, 1856) / Haugia illustris (Denckmann, 1887) / Haugia jugosa (Sowerby, 1815) / Haugia variabilis (d´Orbigny, 1844) / Hildoceras angustisiphonatum (Prinz, 1904) / Hildoceras bifrons (Bruguière, 1789) / Hildoceras lusitanicum (Meister, 1913) / Hildoceras semipolitum (Buckman, 1902) / Jacobella lugeoni (Jeannet, 1908) / Jacobella suevicum (Renz, 2003) / Lytoceras cornucopia (Young & Bird, 1822) / Mucrodactylites aveyronensis (Rulleau & Lacroix, 2013) / Mucrodactylites mucronatus (d´Orbigny, 1844) / Nodicoeloceras dayi (Reynes, 1868) / Nodicoeloceras cf. fontis Guex, 1972 / Osperleioceras authelini (Monestier, 1921) / Osperleioceras beaulizense (Monestier, 1921) / Osperleioceras bicarinatum (Zieten, 1831) / Osperleioceras pervinquieri (Monestier, 1921) / Osperleioceras reynesi (Monestier, 1921) / Osperleioceras rivierense (Monestier, 1921) / Osperleioceras wunstorfi (Monestier, 1921) / Paroniceras sternale (d´Orbigny, 1845) / Phylloceras heterophyllum (Sowerby, 1820) / Phylloceras supraliasicum Pompeckj, 1893 / Phymatoceras formosum (Elmi & Rulleau, 1995) / Phymatoceras robustum Hyatt, 1867 / Phymatoceras rude (Simpson, 1843) / Pleuroceras solare (Phillips, 1829) / Pleydellia misera (Buckman, 1902) / Pleydellia buckmani (Maubeuge, 1947) / Podagrosites cf. latescens (Simpson, 1843) / Podagrosites podagrosum (Monestier, 1921) / Podagrosites pseudogrunowi Guex, 1975 / Polyplectus discoides (Zieten, 1831) / Porpoceras cf. eucosmum (Lippi-Bonca, 1947) / Porpoceras cf. tenelessimum (Monestier, 1931) / Porpoceras verticosum (Buckman, 1914) / Porpoceras cf. vorticellum (Simpson, 1855) / Pseudammatoceras subinsigne (Oppel, 1856) / Pseudogrammoceras bingmanni (Denckmann, 1887) / Pseudogrammoceras cossmanni (Monestier, 1921) / Pseudogrammoceras fallaciosum (Bayle, 1878) / Pseudolioceras boulbiense (Young & Bird, 1822) / Pseudolioceras lythense (Young & Bird, 1828) / Septimaniceras pseudoyoungi (Guex, 1971) / Zugodactylites cf. braunianus (d´ Orbigny, 1845) / Zugodactylites cf. rotundiventer Buckman, 1927

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Vorschauseiten:

 

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Der Steinkern - Heft 16

Erscheinungsjahr: 2014 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Der Unterkeuper in Nordwürttemberg, Teil II

• Psiloceraten sammeln in Somerset

• Crinoiden aus dem Unteren Muschelkalk des Pennickentals bei Jena

• Funde von der TGV-Trasse Ostfrankreich, 1. Teil

• Bundenbach - Teil 2: Jugendformen

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 16 zahlreiche Kurzberichte (siehe unten).

 

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Der Unterkeuper in Nordwürttemberg – Fische, Farne, Riesenlurche,
Teil II: Seen, Sümpfe und Lagunen

von Rainer Albert, Umfang: 12 Seiten

 

In Teil I des Artikels (Heft 9, S. 22-38) wurde die Verlandung des süddeutschen Teils des Germanischen Triasbeckens im Verlauf des unteren Unterkeupers dargestellt. Der in Heft 16 enthaltene Teil II befasst sich nun mit dem oberen Unterkeuper, der durch einen steten Wechsel zwischen Meerestransgression und -regression und zunehmende Salinität (Salzgehalt) geprägt war. Der Autor beschreibt fachmännisch die Stratigraphie sowie den Makro- und Mikrofossilgehalt der lithologisch vielfältigen Schichtfolge. Zwei Faziesmodelle und 20 Fotos lassen die Fauna des oberen Unterkeupers für Leser und Betrachter lebendig werden.

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Psiloceraten sammeln in Somerset (UK)

von Sönke Simonsen, Umfang: 10 Seiten


An der Küste des Bristolkanals (Bristol Channel) im südwestenglischen Somerset gibt es einen mehr als 10 Kilometer langen Ausstrich unterjurassischer Schichten, die eine beachtliche Fossilführung aufweisen. Das Fundgebiet ist wesentlich unbekannter als die Jurassic Coast von Dorset und wird daher weniger intensiv abgesucht. Der Autor stellt eine Lokalität vor, an der man ohne große Mühe zahlreiche Exemplare von Psiloceras planorbis finden kann. Mit etwas Glück findet man sogar Individuen in Perlmutt-Erhaltung, wie man sie unter der Fundortbezeichnung "Watchet" für viel Geld im Fossilienhandel angeboten findet. Hier kann man solche Stücke selbst finden, doch darf man beim Suchen niemals die Gezeiten außer Acht lassen, denn der Tidenhub beträgt örtlich über 12 Meter und das Wasser läuft rasch auf!

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Crinoiden aus dem Unteren Muschelkalk des Pennickentals bei Jena-Wöllnitz

von Thomas Billert & Conrad Linde, Umfang: 14 Seiten

Die Ablagerungen des Unteren Muschelkalks (mu) genießen bei Fossiliensammlern nicht gerade den Ruf eines El Dorado. Obwohl das Muschelkalk-Flachmeer durchaus belebt war, sind Fossilienfunde im Allgemeinen eher selten. Die Autoren beschreiben zwei Aufschlüsse, die sie als Lokalsammler über Jahre ausdauernd besuchten. Immer in der Hoffnung dabei auf ein Verschüttungs-Event (ausgelöst etwa durch Stürme oder Erdbeben) zu stoßen, das die damalige Lebewelt rasch unter sich begrub und in guter Erhaltung konservierte. Tatsächlich wurden nach geraumer Zeit eine solche Lage lokalisiert und es konnten dort mehrere Kronen von Encrinus cf. aculeatus geborgen, die in einer violetten Färbung vorliegen, die durch den von der lebenden Seelilie angereicherten Farbstoff Hypericin hervorgerufen wurde. Die Artbestimmung der seltenen Seelilien wird von den Autoren erläutert und anhand von Zeichnungen verdeutlicht.

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Mit Hochgeschwindigkeit durch den Unterjura –
Funde von der TGV-Trasse in Ostfrankreich, 1. Teil

von Simon Studer & Jonas Mikuletz, Umfang: 10 Seiten

 

Die Autoren nutzten den Neubau zweier Hochgeschwindigkeitszugstrecken (LGV = Ligne à grande vitesse) in Ostfrankreich, um in den frisch angelegten Trasseneinschnitten zu sammeln. Örtlich waren durch die Baumaßnahme fossilreiche Schichtkomplexe des Unteren Jura aufgeschlossen worden, die gute Funde lieferten. Die Autoren fassen ihre Beobachtungen zusammen, beschreiben die Stratigrafie und bilden zahlreiche Fossilien ab, die sie im Pliensbachium und Toarcium der Einschnitte bei Rougemont und Saulnot bargen.
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Bundenbach - Teil 2: Jugendformen

von Rudolf Stanzel, Umfang: 8 Seiten

 

In Heft 8 (S. 60-67) erschien der einleitende Teil über die klassische Hunsrückschiefer-Lokalität Bundenbach. Nun ist es endlich soweit und der zweite Teil der Serie ist erschienen. In diesem werden zahlreiche Fossilien aus dem Unterdevon von Bundenbach abgebildet, darunter Trilobiten, Panzerfische, Beutelstrahler, Schnecken, Muscheln, Korallen, Flachtiere, Phyllocariden, Seelilien, See- und Schlangernsterne. Alle diese Stücke aus der ehemaligen Sammlung Rudolf Stanzel und der Sammlung Klaus Bartl eint, dass es sich um juvenile Exemplare (Jugendformen) handelt. Juvenile Fossilien wurden bislang in der Literatur über Bundenbach kaum gewürdigt, was unterschiedliche im Artikel näher erläuterte Gründe hat - gleichzeitig wird mit diesem Bericht Abhilfe geschaffen.

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Kurzberichte, Termine und Buchvorstellungen in Heft 16:

 

• Vorwort des Herausgebers (1 Seite)

• Terminkalender: Wichtige Termine für Sammler (2 Seiten)

• Eine Crinoiden-Krone aus der Hillesheimer Mulde (2 Seiten)

• Microderoceras aus Dorset (1 Seite)

• Grabungstechnik: Natürliche Klüftungen nutzen! (1 Seite)

• Spondylus dutempleanus mit Haftorgan (1 Seite)

• Buchvorstellung: Fossilien präparieren - Schritt für Schritt (1 Seite)

• Buchvorstellung: Fossilien aus dem Campan von Hannover (1 1/2 Seiten)

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Vorschauseiten:

 

p-26-27-tgv-trasse-ostfrankreich-fossilien

 

p-48-49-watchet-fossilien-sammeln

 

p-38-39-unterkeuper-nordwuerttemberg

 

p-62-63

 

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Der Steinkern - Heft 15 (4/2013):

Die Tongrube Mistelgau

Vor den Toren der Stadt Bayreuth: Klassischer Fossilien-Fundort und eines der schönsten Geotope Bayerns

 

84 Seiten (16 Seiten extra, ohne Aufpreis!)

 

Preis: 9 Euro

 

32 Tafeln mit 169 Fossilabbildungen sowie 44 weitere Fotos/Zeichnungen.

 

Erscheinungsjahr: 2013 / ISSN: 1867-8858 / 84 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

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 Was bietet das Heft?

Das Heft ist die erste umfangreiche Publikation, in der nahezu sämtliche (Makro-)Fossilgruppen aus den in Mistelgau aufgeschlossenen Schichten Amaltheenton, Posidonienschiefer, Jurensismergel (Unterer Jura) und Opalinuston (Mittlerer Jura) abgebildet werden. Insgesamt enthält die Veröffentlichung auf 84 Seiten über 200 Abbildungen - es wird also neben reichlich Informationen auch einiges fürs Auge geboten. Gezeigt werden sowohl typische und häufige Fossilien, als auch ein "Best of" dessen, was sich in privaten Sammlungen und der Sammlung des Urwelt-Museums-Oberfranken in Bayreuth befindet. Nach einer umfangreichen Einleitung von Christian Schulbert, der seine Diplomarbeit über die Tongrube schrieb, folgt zunächst eine Zusammenfassung der Bergbaugeschichte der Tongrube Mistelgau von Walter Diener. Der folgende Hauptteil besteht abwechselnd aus Berichten und Tafelseiten über die einzelnen einst und heute erschlossenen Zeitstufen des Unteren und Mittleren Jura von Mistelgau. Autoren dieser Berichte sind Ralf Hildner, Christian Schulbert und Sönke Simonsen. Christian Schulbert geht in einem Kurzbericht auch auf den Wert des berühmten "Belemnitenschlachtfelds" ein, das im Rahmen des Geotops in zusammenhängenden Arealen für die Nachwelt bewahrt werden sollte. Joachim M. Rabold (Leiter des Urwelt-Museums Oberfranken) und Stefan Eggmaier (Präparator am Urwelt-Museum Oberfranken) geben anschließend einen Einblick hinter die Kulissen und berichten von Grabungstätigkeit und Präparationsarbeiten des Museums in der jüngeren Vergangenheit. Es konnten mehrere Wirbeltiere (Ichthyosaurier, Krokodile) geborgen und präpariert werden, die für die Region einmalig sind.

Die Publikation dokumentiert den Wert der Tongrube als Geotop und als klassische Fossil-Fundstelle. Auch auf die gegenwärtige Situation und Zukunftsaussichten rund um die Tongrube Mistelgau wird ausführlich eingegangen.

Die in Zusammenarbeit von Urwelt-Museum Oberfranken und dem Steinkern Verlag erstellte Veröffentlichung richtet sich an Fossiliensammler, Paläontologen und Geologen, aber auch an interessierte Laien aus der Region, die mehr über Geotop und Tongrube erfahren möchten und mit dieser Publikation einen bisher einzigartigen Einblick in die erdgeschichtlichen Ablagerungen von Unter- und Mitteljura in Mistelgau nehmen können.

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Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort (S. Simonsen & J. M. Rabold), S. 3

Die Tongrube Mistelgau (C. Schulbert), S. 4-14

Bergbau- und Industriegeschichte der Tongrube Mistelgau (W. Diener), S. 14-17

Fossilien aus dem Amaltheenton von Mistelgau (R. Hildner), S. 18-27

Fossilien aus dem Posidonienschiefer der Tongrube Mistelgau (S. Simonsen), S. 28-46

Das Belemnitenschlachtfeld von Mistelgau (C. Schulbert), S. 47-49

Der Jurensismergel von Mistelgau (C. Schulbert), S. 50-63

Fossilien aus der Opalinuston-Formation von Mistelgau (C. Schulbert), S. 64-69

Große Wirbeltierfunde aus Mistelgau (J. M. Rabold & S. Eggmaier), S. 70-79

Aktuelle Situation (S. Simonsen), S. 80

Danksagung (J. M. Rabold & S. Simonsen), S. 81

Literatur (Auswahl), S. 82

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Liste der abgebildeten Fossilien:

 

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Opalinuston:

Costatrochus subduplicatus
Discohelix guembeli
Eopecten velatus
Erycites labrosus
Eucyclus tenuistria
Hammatoceras subsigne
Lamelliphorus flexuosus
Leioceras lineatum
Leioceras cf. crassicostatum
Neritopsis opalina
Nucula hammeri
Pholadomya sp.
Pleurolytoceras diludicum
Pleurolytoceras taeniatum
Pleurotomaria escheri
Pleurotomaria quenstedti
Proacirsa nuda
Purpurina sp.
Thecocyatus mactrus
Turritelloidea opalina

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Jurensismergel:

Acrocoelites (Odontobelus) pyramidalis
Alocolytoceras rugiferum
Callyphylloceras supraliasicum
Catulloceras sp.
Coelodiscus minutus
Cotteswoldia aalensis
Cotteswoldia cf. subcompta
Cryptaulax armata
Dactyloteuthis similis
Dorygnathus banthensis
Dumortieria kochi
Dumortieria radiosa
Dumortieria sp.
Eurhinosaurus longirostris
Grammoceras thouarsense
Hammatoceras sp.
Holcophylloceras calypso
Hybodus hauffianus
Idonearca muensteri
Neoclavibelus subclavatus
Osperleioceras bicarinatum
Pleurolytoceras hircinum
Pleurolytoceras wrighti
Pleydellia buckmani
Pleydellia leura
Pleydellia sp.
Pseudolioceras sp.
Saurorhynchus brevirostris
Stenopterygius sp.
Temnodontosaurus trigonodon
Toarctocera subpunctata
Youngibelus ohmdenensis
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Posidonienschiefer:

Acrocoelites sp.
Cuspiteuthis acuaria
Catacoeloceras raquinianum
Dactyloteuthis irregularis
Dactyloteuthis wrighti
Dapedium cf. pholidotum
Denckmannia tumefacta
Dorygnathus banthensis
Dorygnathus mistelgauensis
Goniomya rhombifera
Harpoceras (Eleganticeras) elegantulum
Haugia jugosa
Hildoceras semipolitum
Hildoceras (Hildaites) serpentinum
Lepidotes elvensis
Loligosepia aalensis
Lytoceras cornucopiae
Lytoceras siemensi
Pholidophorus cf. germanicus
Pholidophorus sp.
Proleptolepis coryphaenoides
Pseudomytiloides dubius
Steneosaurus cf. bollensis

 

 

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Amaltheenton:

Amaltheus margaritatus
Angulomphalus expansus
Balanocrinus subteroides
Isocrinus basaltiformis
Pachymya sp.
Passaloteuthis sp.
Pleuroceras spinatum
Pleuromya costata
Protocardia caudata
Pseudopecten equivalvis
"Pseudodiadema"
Ryderia doris

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Vorschauseiten:

 

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Das Mistelgau-Heft wurde realisiert in Zusammenarbeit von

 

 

steinkern-verlag  &   urweltmuseum-bayreuth-mistelgau-sonderheft

 

 

 

 

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Der Steinkern - Heft 14

Erscheinungsjahr: 2013 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Bernstein-Inklusen aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt

• Die Fauna der Corsicana-Formation (Maastrichtium) von Süd-Texas (USA)

• Restauration eines Engelhais aus den Plattenkalken

• Malm Gamma 1 und 2 von Gräfenberg: Im Reich der frühen Ataxioceraten

• Encrinus liliiformis mit Armregenerationen

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 14 drei Kurzberichte und einen Nachruf für Robert Leunissen.

 

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Bernstein-Inklusen aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt

von Reiner Ritz und Werner Baubkus, Umfang: 10 Seiten, 13 Abb.

 

Die Suche nach Inklusen im Baltischen Bernstein eröffnet eine faszinierende Welt, besonders unter dem Binokular. Schwierig ist es, die visuellen Eindrücke vom Blick durchs Binokular in Fotos umzuwandeln. So gesehen war es ein Glücksfall, dass der langjährige Fossiliensammler Reiner Ritz vergangenes Jahr den Hobby-Fotografen Werner Baubkus kennenlernte und für Fossilien begeistern konnte. Reiner Ritz berichtet zunächst über die Funde von Bernsteinen in der ehemaligen Grube Goitzsche bei Bitterfeld und die Präparation der Inklusen. Nachfolgend stellt Werner Baubkus die Fototechnik und Bildbearbeitung (Stacking-Verfahren) vor, mittels derer die gestochen scharfen Fotos der Bitterfelder Inklusen erstellt wurden.

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Die Fauna der Corsicana-Formation (Maastrichtium) von Süd-Texas (USA)

von Daniel A. Woehr, Umfang: 24 Seiten, 77 Abb.

 

Die zirka 68-69 Millionen Jahre alte Corsicana-Formation gehört dem Maastrichtium (Obere Kreide) an und streicht in Süd-Texas (USA) entlang eines 560 Kilometer langen Streifens aus. Eine (noch fortdauernde) Baumaßnahme verschaffte dem Autor, seiner Familie und seinen Freunden die Chance dazu, eine unglaubliche Vielzahl von Fundstücken aufzulesen und damit über mehr als 7 Jahre hinweg die wohl umfangreichste Sammlung dieser Formation in privaten und akademischen Händen zusammenzutragen. Dieser Fundus ermöglicht es, ein umfassendes Bild der aus Ammoniten, Muscheln, Schnecken, Seeigeln, Krabben und zahlreichen weiteren Fossilien bestehenden Fauna zu zeigen. Der Artikel ist die bisher umfangreichste Publikation über die Fossilien dieser Formation. 77 Abbildungen lassen den Leser staunen. Der Bericht eignet sich zudem, um Vergleiche mit der europäischen Fauna des Maastrichtiums anzustellen.

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Restauration eines Engelhais aus den Plattenkalken

von Udo Resch, Umfang: 8 Seiten, 14 Abb.

 

Der Engelhai Squatina alifera (Münster, 1842) ist in den Solnhofener Plattenkalken eine ausgesprochene Seltenheit. Dies war auch der Grund dafür, dass das links abgebildete Fragment nach Übergabe auf der Fossilienbörse "Petrefakta" beim Autor des Berichts und begnadeten Präparator Udo Resch zur Präparation und Restauration landete. Wie der fragmentarische Engelhai im Zuge der Arbeiten zu einem Stück von Museumsqualität wurde, beschreibt und illustriert der Bericht.

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Malm Gamma 1 und 2 von Gräfenberg: Im Reich der frühen Ataxioceraten

von Victor Schlampp, Umfang: 12 Seiten, 25 Abb.

 

Wer das Auftreten und die Entwicklung der frühen Ataxioceraten studieren möchte, ist im oberen Malm Gamma 1 und im unteren Malm Gamma 2 von Gräfenberg gut aufgehoben. Im Bericht werden Ammoniten aus den Bänken 8 und 9 vorgestellt. Der Autor ist der beste Kenner von Stratigraphie und Ammoniten im Steinbruch Endress und lässt den Leser an seinem Wissen teilhaben. Er unternimmt mit seinem Bericht einen Versuch das Wirrwarr im "Arten-Dschungel" der Ataxioceraten zu lichten. Der überregional für das Vorkommen von "Grünlingsammoniten" (deren Färbung durch das Mineral Glaukonit hervorgerufen wird) bekannte Gräfenberger Steinbruch ist im Rahmen von angemeldeten Exkursionen und Sammlertagen zugänglich und bietet hervorragende Fundmöglichkeiten.

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Encrinus liliiformis mit Armregenerationen

von Ralf Hildner, Umfang: 5 Seiten, 6 Abb.

 

Vollständige Kronen der Muschelkalk-Seelilie Encrinus liliiformis beeindrucken nicht nur die Ästheten unter den Fossiliensammlern. Wegen ihrer Seltenheit ist die Suche etwas für leidensfähige Sammler, der eine oder andere Sammler weicht daher auf Verkaufsplattformen im Internet aus, die mitunter ebenfalls "Fundmöglichkeiten" bieten. In diesem Beitrag wird am Beispiel eines nachpräparierten "Ebay-Fundstücks" auf das beachtliche Regenerationsvermögen der Tiere eingegangen.

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Kurzberichte in Heft 14:

 

Mein bester Fund: Über den Fund eines artikulierten Seeigels im Unteren Pliensbachium Ostwestfalens (2 Seiten)

 

• Der steinige Weg zum südenglischen Asteroceras (1 Seite)

 

Ein Gräfenberger „Grünling“ der etwas anderen Art (1 Seite)

 

 

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Nachruf für Robert „Eifelyeti“ Leunissen

 

Die Steinkern.de Redakteure Stephan Bialas und Nils Jung gedenken ihrem Freund Robert „Eifelyeti“ Leunissen (* 12. 12. 1963; † 16. 02. 2013) in einem sehr persönlichen Nachruf.

 

Robert Leunissen war einer der bekanntesten und erfolgreichsten Fossiliensammler Deutschlands, einer der besten Kenner des Eifeldevons und Mitglied von Steinkern.de. Er entdeckte mehrere neue Arten, die von Wissenschaftlern bearbeitet und nach ihm benannt wurden.

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Vorschauseiten:

 

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Der Steinkern - Heft 13

Erscheinungsjahr: 2013 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Das Maastrichtium und das Danium von Stevns Klint

• Fossilien sammeln im Gault Clay von Folkestone (Kent)

• Bestimmungs-Dilemma für Fossiliensammler am Beispiel der Muschel Ctenostreon

• Fossil des Jahres 2012 bei Steinkern.de: Pseudopemphix albertii

• Westphaliasaurus simonsensii – ein westfälischer Plesiosaurier aus dem Unteren Jura

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 13 zahlreiche Kurzberichte (siehe unten).

 

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Das Maastrichtium und das Danium von Stevns Klint

von Solveig und Karsten Witteck, Umfang: 21 Seiten

 

Vielen Sammlern ist der Küstenabschnitt „Stevns Klint“ auf der dänischen Hauptinsel Seeland als Fundort bekannt. Seine Bedeutung beruht jedoch keineswegs nur auf den vielen von dort stammenden und mitunter sehr ansehnlichen Kreidefossilien, sondern vor allem auf der dort aufgeschlossenen Kreide/Paläogen-Grenze. Die Autoren berichten über diese Region aus der Sicht des sammelnden Urlaubers und geben exakte Beschreibungen mehrerer fundhöffiger Lokalitäten. Der Bericht ist damit ideal zur Exkursionsvorbereitung geeignet!

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Fossil des Jahres 2012 bei Steinkern.de: Pseudopemphix albertii

von Sebastian Brandt, Umfang: 4 Seiten

 

Bereits seit Juli 2005 wird im Steinkern.de Forum der Wettbewerb „Fossil des Monats“ veranstaltet. Die Mitglieder des Forums stellen in diesem Rahmen ihre besten aktuellen Funde und Präparationen vor. Anschließend läuft eine 15-tägige Abstimmung, an der sich meist 150 bis 250 Mitglieder beteiligen. Aus den zwölf Monatssiegern des Vorjahres wird stets im Januar das Fossil des Jahres gewählt. Im Artikel von Sebastian Brandt wird das Jahresfossil 2012 vorgestellt: ein Pseudopemphix albertii aus dem Oberen Muschelkalk (Trias) von Bucha bei Jena, gefunden und präpariert vom Autor des Artikels.

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Westphaliasaurus simonsensii – ein westfälischer Plesiosaurier aus dem Unteren Jura

von Leonie Schwermann, Umfang: 12 Seiten

 

Im Heft 1 der Steinkern-Zeitschrift wurde von Sönke Simonsen über seinen Fund eines Plesiosaurierskeletts (Fundname „Toni“) berichtet, den er 2007 in einer Tongrube nahe dem Ort Sommersell bei Nieheim in Ostwestfalen (Landkreis Höxter) entdeckte. Nach Bergung und der Präparation des Sauriers, die durch das Westfälische Museum für Naturkunde in Münster erfolgten, wurde das Fossil für die wissenschaftliche Bearbeitung an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn übergeben. Im Artikel werden die Ergebnisse dieser Bearbeitung von Leonie Schwermann vorgestellt, die mit ihrer Arbeit über den Plesiosaurier ihr Diplom erlangte.

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Fossilien sammeln im Gault Clay von Folkestone (Kent)

von Sönke Simonsen, Umfang: 11 Seiten

 

Folkestone ist eine etwa 10 Kilometer westlich von Dover im Südosten Englands gelegene Kleinstadt. An der Wear Bay östlich des Ortes bestehen gute Suchmöglichkeiten für Fossilien des Albium (Untere Kreide). Bei Ebbe gibt der Ärmelkanal Schichtflächen frei, auf denen eine reichhaltige Fauna gesammelt werden kann. Es bestehen gute Chancen Ammoniten mit Perlmuttschale zu finden. Bei der Suche kann man sich auf das Aufsammeln beschränken und hat dennoch Aussicht auf Erfolg. Ein echter Fundstellentipp für Englandreisende!

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Bestimmungs-Dilemma für Fossiliensammler am Beispiel der Muschel Ctenostreon

von Roger Furze, Umfang: 9 Seiten

 

Beinahe jeder Fossiliensammler kommt irgendwann an den Punkt, an dem er das Bedürfnis verspürt, seine Funde zu bestimmen und sie in einer Sammlungsdatenbank zu erfassen. Mit etwas Übung kann man bald nahezu sämtliche Familien und Gattungen aus dem eigenen Sammelgebiet auf Anhieb erkennen. Am liebsten möchte man auch den Artnamen bestimmen können. Beim Versuch dies zu tun, merkt man jedoch meist ziemlich schnell, dass das kein leichtes Unterfangen ist. Der Autor stellt am Beispiel der Muschel Ctenostreon die Schwierigkeiten der Artbestimmung von Fossilien dar. Die Lektüre mag tröstlich für all jene sein, die sich beim Bestimmen schwer tun und gleichzeitig einige Hinweise liefern, wie man sich doch zu einer relativen exakten und tragfähigen Bestimmung "durchbeißen" kann.

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Kurzberichte in Heft 13:

 

• Neuerscheinung: Atlas zur Paläopathologie der Cephalopoden von Professor Helmut Keupp (1 Seite)


Freud und Leid bei Ebay: Prachtvolle Flexicalymene aus Ohio (2 Seiten)


Mehr als nur einer unter vielen: Ein Diplomystus der Extraklasse (1 Seite)


Bleistiftzeichnung einer Fossilstufe aus dem Calvados (1 Seite)


Veränderung der Begehungsmodalitäten am Piesberg bei Osnabrück (1 Seite)


Stufenfreie Regulierung der Absauganlage von Strahl- und Stichelkabine (1 Seite)
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Vorschauseiten:

 

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Der Steinkern - Heft 12

Erscheinungsjahr: 2013 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Ein Teilprofil des Oberen Muschelkalks bei Göttingen –
Sedimentologische und biostratigrafische Notizen

• Fossilien aus dem Pliensbachium von Ehenfeld

• Eine Exkursion ins Nördlinger Ries – Fossilien sammeln im „Geschiebe“

• Neue Funde aus der klassischen Lokalität Halle (Westfalen)

• Details zur Anatomie des heteromorphen Ammoniten Hyphantoceras reussianum aus dem Turonium Nordwestdeutschlands

 

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Mit Heft 12 hat "Der Steinkern" ein neues Gesicht bekommen. Das Cover wurde zugunsten eines größeren Titelbildes und einer gefälligeren Optik neu gestaltet.

 

Der ausführlichste Artikel im neuen Heft ist ein 23-seitiger Bericht über Fossilien aus dem Göttinger Muschelkalk, der durch eine Baumaßnahme zeitweise zu einem Dorado für Ceratiten-Freunde wurde. Die Autoren Stefan Wagner und Klaus Heisig gehen nicht nur auf die Fossilführung ein, sondern auch auf die Sedimentologie und Biostratigrafie und liefern Profilbeschreibungen. Trias-Sammler und Muschelkalk-Spezialisten kommen hier voll auf ihre Kosten. Fachbegriffe werden so erläutert, dass auch der Laie alle Zusammenhänge verstehen kann. Wer den Unterschied zwischen "Podcast" und "pot cast" kennenlernen möchte, kann im Exkurs am Ende des Artikels sein Wissen über merkwürdige "pot cast" genannte und bisher aus dem Muschelkalk (weitgehend?) unbekannte Sedimentstrukturen erweitern.

 

Ehenfeld ist ein klingender Name für jeden Sammler von Fossilien des Unteren Jura. Die wohlerhaltenen, nahezu schneeweißen Kalzit-Steinkerne von Ammoniten diverser Gattungen gehören zu den attraktivsten fossilen Kopffüßern, die man in Europa finden kann. Die Autoren Armin Bauer und Sönke Simonsen stellen die Fossilien dieses Fundorts - allesamt aus der Sammlung A. Bauer - in ihrem 14-seitigen Bericht auf 35 Abbildungen vor. Anhand des Vergleichs mit den Abbildungen lassen sich eigene Fossilien aus dem Unteren Pliensbachium, insbesondere Ammoniten, relativ einfach auf Gattungsebene identifizieren. Auf den Feldern um Ehenfeld bestehen, nachdem eine Gasleitungsbaustelle in den 1970er Jahren die besten Funde brachte, noch immer Fundmöglichkeiten durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung.

 

Nördlinger Ries und Steinheimer Becken sind die einzigen Impakt-Strukturen Deutschlands. Die Geologen Johannes Kalbe und Rainer Albert berichten auf 11 Seiten mit 30 Abbildungen äußerst unterhaltsam über eine Exkursion zu den Meteoritenkratern, die neben Impakt-Brekzien und Strahlenkegeln auch "geschockte" und perfekt erhaltene Fossilien aus dem Mitteljura sowie miozäne Süßwassermollusken aus Sedimenten des Kratersees des Steinheimer Beckens lieferte. Zeichnungen von Rainer Albert illustrieren schematisch die Geologie der unterschiedlich großen Krater, deren Entstehung im Artikel veranschaulicht wird. Es handelt sich um ein lohnendes Exkursionsgebiet, der Fossilien und der Geologie wegen.

 

Halle Westfalen ist weltweit bekannt als Fundstelle des Ammoniten Hyphantoceras reussianum. Freilich stammen die über alle Grenzen hinweg gehandelten "Korkenzieher-Ammoniten" nicht alle aus dieser Lokalität, sondern auch aus anderen Steinbrüchen Norddeutschland, aber der Haller Steinbruch Foerth ist zweifelsohne die berühmteste und ergiebigste Fundgrube gewesen. Inzwischen hat der Betreiber gewechselt. Im 6 Seiten umfassenden Bericht geht Sönke Simonsen auf die heutigen Fundmöglichkeiten ein und zeigt anhand einer Geländeskizze, wo die Suche in der immerhin 350 Meter mächtigen (!) Schichtfolge noch heute Erfolg (und sogar noch recht ansprechende "Korkenzieher") verspricht.

Passend dazu berichtet Udo Resch über anatomische Details der Gattung Hyphantoceras aus Halle Westfalen. In seinem 3-seitigen Artikel bildet er Mikro- und Makrokonche ab, beschreibt deren bizarren Gehäusebau und erklärt, wie sie sich unterscheiden lassen.

 

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Ferner enthält Heft 12 Kurzberichte mit diesen Themen:

 

• Eine keineswegs alltägliche Grabgemeinschaft aus Sengenthal (Paul Winkler)

• mineralien hamburg 2012 (Sönke Simonsen)

• Wie der Phönix aus der Asche, oder Restauration eines Acanthoscaphites aus Promoisel / Rügen (Paul Freitag)

• Fund eines fast kompletten Ohrwurms im Moler von Fur (Karsten und Solveig Witteck)

 

 

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Der Steinkern - Heft 11

 

Erscheinungsjahr: 2012 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Die Hallstätter Kalke – ein Archiv der alpinen Trias

• Fund und Präparation eines „Arieten“ aus der Pinhay Bay

• Die pleistozänen Riffe des Roten Meeres

• Präparation einer Harpes-Lumachelle

• Die mittlere Platynota-Zone im Steinbruch Endress in Gräfenberg

 

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Zusammenfassung des Inhalts:

Andreas Spatzenegger nimmt den Leser im bisher umfangreichsten Einzelartikel der Steinkern-Zeitschrift (27 Seiten) mit auf eine Erkundungstour in die alpine Trias. Er vermittelt einen Einblick von der Vielfalt der Ammonoideen der alpinen Trias und gibt wertvolle Tipps zur Vorbereitung eigener Touren im alpinen Gelände. Über 50 Fossilabbildungen lassen den Artikel zu einer der umfangreichsten populärwissenschaftlichen Publikationen der letzten Jahre über die Hallstätter Kalke werden und sind dem Sammler eine gute Bestimmungshilfe. Ein Muss für jeden Trias-Fan und ein Kontrastpunkt zur Trias des Germanischen Beckens mit ihrer Ceratiten-Fauna!

Victor Schlampp berichtet in seinem 12-seitigen Artikel über "Die mittlere Platynota-Zone im Steinbruch Endress in Gräfenberg" über einen der unter Ammoniten-Fans beliebtesten Jura-Aufschlüsse Deutschlands. Er gibt hilfreiche Tipps zum Sammeln, zur Gesteinsabfolge sowie zur Bestimmung der Ammoniten. In laienverständlicher Form beschreibt er Abgrenzungsmerkmale zwischen den Gattungen und Arten der Platynota-Zone Gräfenbergs. Die 17 Fossilabbildungen und die Fossillisten der Bänke 6 und 7 helfen dem Sammler bei der Bestimmung seiner Gräfenberger Ammoniten (insbesondere auch der bekannten Grünlinge aus Bank 7.

Auf 10 Seiten begeben sich Johannes Kalbe und Heribert Schwandt auf den Weg in die pleistozäne und in die rezente Unterwasserwelt des Roten Meeres. Sie besuchten die Touristen-Orte El Quseir und Hurghada in Ägypten sowie das jordanische Aqaba und konnten zahlreiche Fotos und Fossilien (letztere nur aus Ägypten) nach Deutschland importieren. Die Autoren gehen nicht nur auf die Fundmöglichkeiten ein, sondern zeigen auch zahlreiche Gelände- und Fossilfotos.


Abgerundet wird Heft 11 durch die reich bebilderte Darstellung der Präparation einer Stufe mit etlichen Kopfschilden des Trilobiten Harpes aus dem Devon Marokkos sowie einen Fund- und Präparationsbericht über ein 37 cm großes Paracoroniceras aus dem Sinemurium (Unterer Jura) Südenglands.

Darüber hinaus enthält das Heft drei Kurzartikel, u. a. zur kürzlich geglückten Entdeckung eines Flugsauriers im oberfränkischen Wattendorf.

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 Vorschaubilder:

 

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Der Steinkern - Heft 10
Spezialausgabe: Ammoniten in 3D

 

Die Fossilien-Zeitschrift
der Internet-Community Steinkern.de

Erscheinungsjahr: 2012
ISSN: 1867-8858
68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

3D BRILLE

Inklusive 3D-Brille!

Preis: 9 Euro

 

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Ammoniten in 3D - für Fossiliensammler, 3D-Fans und Kinder

Diese Spezialausgabe des Steinkerns stellt den optischen Reiz der Ammoniten in den Vordergrund. Es werden über 50 großformatige Fossilfotos abgebildet. Eine Doppelseite in 3D wird stets begleitet von einer Doppelseite mit herkömmlichen Fotografien. So lassen sich die Vor- und Nachteile der Darstellungsmethoden bestens vergleichen. Einleitend wird ein kurzer Text über die Ammoniten vorangestellt und eine stratigraphische Übersicht der abgebildeten Fossilien gegeben. Danach folgt der umfangreiche Abbildungsteil. Auf den letzten Seiten der Zeitschrift wird in einem Artikel auf die Technik der Anfertigung von 3D Anagylphen eingegangen. Wer mag kann nach dem Betrachten der Zeitschrift selbst mit einer Digitalkamera und kostenloser Software experimentieren, es ist kein Hexenwerk. Erstellen Sie selbst 3D-Bilder ihrer eigenen Fossilien oder anderer (statischer) Motive!

Die Zeitschrift ist nicht nur für Fossilien- und Ammonitensammler interessant, sondern spricht auch diejenigen an, die sich für die Formenvielfalt der Fossilien interessieren oder einfach 3D-Fans sind. Mit der beiliegenden 3D-Brille und den eigenen Experimentiermöglichkeiten ist das Heft auch für Kinder ein tolles Geschenk, welches das Interesse für ein interessantes Hobby wecken oder befördern kann.

 


Vorschaubilder
Die Bilder zeigen Tafeln mit monoskopischen Fotos, da die 3D-Abbildungen nur mit der mitgelieferten Brille betrachtet werden können! Weiter unten folgt ein Abbildungsbeispiel eines 3D-Bildes.

 

3D Vorschaubild

 

3D Vorschaubild Douvilleiceras und Hoplites

 

3D Vorschaubild Mitteljura von Évrecy

 

Stereofotos mit einfachen Mitteln

 

Abbildungsbeispiel eines 3D-Fotos:

 

Anaglyph Ammonitenstufe Évrecy

 

Die Grundlage für das 3D-Bild sind zwei Fotos, die aus versetzter Perspektive aufgenommen werden. Am Computer wird ein Foto mit einem Rot-Filter (linkes Bild) und das andere mit einem Cyan-Filter (rechtes Bild) versehen. Anschließend werden die beiden komplementärfarbigen Einzelbilder mittels spezieller Software übereinander gelegt. Es entsteht ein schemenhaftes Bild mit Farbrändern. Erst beim Blick durch die Rot-Cyan-Brille entsteht durch die Farbfilter der Brille die optische Täuschung. Das eine Auge sieht nur das linke Halbbild, das andere Auge nur das rechte (leicht verschobene). Im Gehirn werden die beiden Bilder beim Aufsetzen der Brille mühelos zu einem Bild zusammengesetzt... es entsteht ein umwerfender 3D-Effekt!

 

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Der Steinkern - Heft 9

Die Fossilien-Zeitschrift der Internet-Community Steinkern.de

 

Erscheinungsjahr: 2012 - ISSN: 1867-8858 - 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

Autoren in dieser Ausgabe: Rainer Albert, Remco Bleeker, Paul Freitag, Jonas Mikuletz, Udo Resch, Simon Studer, Sönke Simonsen, Solveig und Karsten Witteck, Daniel A. Woehr

 

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Der Unterkeuper in Nordwürttemberg – Fische, Farne, Riesenlurche – Teil I: Vom Meeresgrund zum Flussdelta
Autor: Rainer Albert
Die lithologisch vielfältigen Schichten des Unterkeupers (Trias) in Nordwürttemberg dokumentieren einen Zeitabschnitt, in dem das Germanische Triasbecken häufigen Meeresspiegelschwankungen unterworfen war, die sich auf große Gebiete auswirkten. So finden sich marine Sedimente zeitlich und räumlich benachbart zu terrestrisch geprägten Ablagerungen. Die charakteristische Fauna und auch Flora der unterschiedlichen Schichten, deren Gliederung und die Palökologie werden vom Autor gekonnt dargestellt. Mehrere Bildtafeln und erklärende Grafiken runden den Artikel ab.
(Umfang: 16 Seiten)
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Die „Stephanoceraten-Schichten“ im Oberrheingebiet und der Nordschweiz
Autoren: J. Mikuletz & S. Studer
Am Kahlenberg bei Ringsheim sowie in Südbaden und im schweizerischen Baselland fanden die Autoren in den vergangenen Jahren neben gut erhaltenen Ammoniten u.a. Korallen, Schnecken und Austern mit xenomorphem Wachstum. All diese Fossilien stammen aus der Humphriesianum-Zone des Bajociums (Mitteljura). Rund 30 Abbildungen vermitteln dem Betrachter ein eindrucksvolles Bild von der ästhetischen Schönheit der Fossilien. Die Erläuterung der Geologie, der Fossilführung und die Darstellung der unterschiedlichen Fundgebiete kommen dennoch nicht zu kurz.
(Umfang: 13 Seiten)
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Ein Plädoyer für den Danekrae
Autoren: K. & S. Witteck
Vor mehr als zwei Jahrzehnten führte Dänemark den sog. Danekrae ein, ein Gesetz zum Schutz einzigartiger geologischer und paläontologischer Funde. Die Autoren berichten über ihre seither zum Danekrae ernannten Funde und stellen ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Museen dar. Aufgrund ihrer überwiegend positiven Erfahrungen möchten sie einen Anstoß dazu geben, über eine vergleichbare Regelung für Fossilfunde in Deutschland nachzudenken.
(Umfang: 10 Seiten)
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Eine Fundstelle für Amaltheen in der Herforder Liasmulde
Autor: S. Simonsen
In den vergangenen Jahren konnte der Autor durch regelmäßige Besuche einer in der Herforder Liasmulde bei Bielefeld gelegenen Tongrube einen schönen Faunenquerschnitt aus der Gibbosus-Subzone (Oberes Pliensbachium, Unterjura) zusammentragen. Lage und Anfahrt der nach wie vor im Abbau stehenden Tongrube werden im Bericht beschrieben. Die Fundmöglichkeiten hängen stark von der ständig wechselnden Aufschlusssituation ab.
(Umfang: 4 Seiten)
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Fossiliensuche in der Unteren Kreide von Texas (USA)
Autor: Daniel A. Woehr
Während Fossilienfreunde in Europa zumeist in Steinbrüchen, Tongruben und auf Baustellen sammeln, weil Naturaufschlüsse eher rar sind, sind Naturaufschküsse in den unendlichen Weiten der USA auch heutzutage nichts Ungewöhnliches. Bad Lands, Schluchten und Bachbetten bieten dem Sammler gute Bedingungen für Exkursionen, so auch in Texas. Der Autor berichtet von einem seiner Ausflüge mit dem Kanu, bei dem er einen in die Duck Creck Formation (Unterkreide) eingeschnittenen Bachlauf am Lake Texoma ansteuerte. Das Ergebnis der Exkursion: viel unberührte Natur und eine reiche Ausbeute.
(Umfang: 8 Seiten)
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Präparation eines Tharsis aus den Plattenkalken des Altmühltals
Autor: U. Resch
In diesem Bericht wird die Präparation eines 19,5 cm langen Knochenfisches der Gattung Tharsis schrittweise beschrieben und illustriert. Der aus einer Lokalität in den kieseligen Plattenkalken des Altmühltals stammende Fisch wurde nach dem Aufdoppeln in etwa 18-stündiger Arbeit vom Autor in gekonnter Manier "durchpräpariert" und präsentiert sich am Ende der Freilegung als prachtvolles Sammlungsstück.
(Umfang: 4 Seiten)
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Weitere Inhalte von Der Steinkern, Heft 9:

R. Bleeker: Ein Nothosaurus-Schädel aus der Trias von Winterswijk
(Umfang: 2 Seiten)

S. Simonsen: Eines von Bayerns 100 schönsten Geotopen
– Die Tongrube Mistelgau
(Umfang: 2 Seiten)

S. Simonsen: Lübecker Sammler mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
(Umfang: 1 Seite)

P. Freitag : Präparation eines 25 cm großen Amaltheus aus Buttenheim
(Umfang: 2 Seiten)

S. Simonsen: Ein Schlangenstern aus Dorset
(Umfang: 1 Seite)

 

Vorschaubilder:

 

 

 

 

 

 

Der Steinkern - Heft 8

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Der Steinkern - Heft 8

Die Fossilien-Zeitschrift der Internet-Community Steinkern.de

 

Erscheinungsjahr: 2012 - ISSN: 1867-8858 - 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

Autoren in dieser Ausgabe: Klaus Bartl, Kurt-Peter Flohr, Roger Frattigiani, Volker Hanebutt, Markus Lücke, Christian Prutz, Udo Resch, Sönke Simonsen, Rudolf Stanzel

 

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Eine Exkursion in den Unteren Jura von Dorset
Autor: S. Simonsen, Umfang des Berichts: 22 Seiten

 

Der Autor besuchte im Frühjahr 2011 die klassischen Fundstellen Black Ven, Stonebarrow, Golden Cap und Thorncombe Beacon an der Jurassic Coast. Er berichtet ausführlich über seine Exkursion und geht auf Stratigrafie und Fossilführung der Fundstellen ein. Der Bericht enthält zahlreiche Tipps, von der Urlaubsplanung, über die Suche im Gelände bis hin zur Präparation der Funde. Auf 43 Abbildungen werden zahlreiche Fossilien (mit einem Schwerpunkt bei den sog. Green Ammonites) und Geländefotos gezeigt.

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Zur Rotliegendflora des Harzes
Autor: V. Hanebutt, Umfang des Berichts: 9 Seiten

 

Der Autor schildert die Erforschungsgeschichte des Harzer Rotliegenden und gibt einen historischen Rückblick über die bergbaulichen Aktivitäten, bei denen die Pflanzen führenden "Kräuterschiefer" im Bereich von Ilfeld und Meisdorf zu Tage kamen. Er stellt das Spektrum der vorkommenden Pflanzenfossilien vor und ordnet die Pflanzen ihren einstigen Biotopen zu. Auf eine Möglichkeit zum selbst sammeln wird ebenfalls eingegangen. 21 Abbildungen zeigen attraktive Handstücke aus dem Ilsfelder Becken sowie zwei Hölzer aus dem Kyffhäuser.

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Fossilsuche im Campan von Hannover
Autor: C. Prutz, Umfag des Berichts: 8 Seiten

 

Die in den Gruben bei Höver und Misburg aufgeschlossenen Schichten des Campans (Oberkreide) gehören zu den ausgedehntesten und fossilreichsten Fundstellen Deutschlands. Durch die riesigen Abbauareale ist ein steter Nachschub für die Zementproduktion und auch für die Fossiliensammler gewährleistet. Der Autor zeigt eigene Funde und möchte mit seinem Bericht speziell junge Familien zum gemeinsamen Fossilien sammeln motivieren. Er schildert seine Erfahrungen und gibt Tipps zur Suche und Präparation. Unter den vorgestellten Funden sticht das Gebissfragment eines Raubfisches der Gattung Enchodus hervor.

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Beobachtungen an der oberjurassischen Krebsgattung Pseudastacus aus den Solnhofener Plattenkalken
Autoren: U. Resch & R. Frattigiani, Umfag des Berichts: 10 Seiten

 

Die Plattenkalk-Spezialisten Udo Resch und Roger Frattigiani stellen 19 zum Teil herausragend erhaltene Exemplare des seltenen Krebses Pseudastacus aus dem Solnhofener Plattenkalk vor. Diese zu den Panzerkrebsen zählende Gattung hat ihr Häufigkeitsmaximum im Eichstätter Revier auf dem Blumenberg bei Wegscheid. Die Autoren stellten das Vorhandensein dreier verschiedener Scherentypen fest und diskutieren verschiedene Deutungsmöglichkeiten. Ein Denkanstoßanstoß für eine wissenschaftliche Klärung der aufgeworfenen Fragen?

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Die klassische Fundstelle Bundenbach - Teil 1
Autor: R. Stanzel, Umfag des Berichts: 8 Seiten

 

Im einleitenden Teil seiner Serie über die Fossilien aus dem Devon von Bundenbach stellt der Autor die Grube Herrenberg mit ihren Attraktionen für Fossilinteressierte vor. In der Grube kann in kleinerem Umfang Material zum Aufspalten erworben werden, so hat man im Anschluss an eine Bergwerksführung und einen Besuch der Schausammlung immerhin noch die Chance darauf Belegexemplare aus dem Hunsrückschiefer zu finden. In den folgenden Artikeln wird der Autor über einzelne Fossilgruppen dieser einmaligen Konservatlagerstätte berichten.

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Weitere Inhalte von Der Steinkern, Heft 8:

 

K. Bartl: Buchvorstellung: Fossilien im Hunsrück-Schiefer
(Umfang: 2 Seiten)

 

S. Simonsen: Raubsaurierskelett im Steinbruch Painten entdeckt
(Umfang: 1 Seite)

 

S. Simonsen: Amaltheen aus der Grenzbank von Schandelah bei Braunschweig
(Umfang: 2 Seiten)

 

Kurt-Peter Flohr: Eine große Uptonia aus Bonenburg
(Umfang: 1 1/2 Seiten)

 

Vorschaubilder:

 

 

 

 

 

 

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Der Steinkern - Heft 7

Die Fossilien-Zeitschrift der Internet-Community Steinkern.de

 

Autoren in dieser Ausgabe:

Rainer Albert, Yvette Claudi, Bernhard Jochheim, Markus Lücke, Udo Resch, Andreas Rückert, Sönke Simonsen, Karl Stekiel

Herausgeber: Sönke Simonsen

Erscheinungsjahr: 2011, ISSN: 1867-8858, 68-seitig

 

Format DIN A5, hochauflösender Farbdruck, werbefrei

 

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Bonenburg  

Bonenburg - Teil 1: Kopffüßer aus dem Unteren Pliensbachium
Autoren: S. Simonsen & M. Lücke


In der bei Warburg gelegenen Tongrube konnten Lokalsammler in den letzten Jahren eine Vielzahl von Fossilien aus dem Unteren Pliensbachium bergen. Im ersten Teil des Berichts beginnen die Autoren mit einer Darstellung der Kopffüßer und zeigen Stücke aus den Sammlungen von Manfred Bade und Manfred Droege sowie aus ihren eigenen Beständen. Es wird über die aktuelle Situation berichtet und es werden Funde aus den Tonsteinen und der sog. Lytoceras-Bank erstmalig zusammenfassend vorgestellt.
(Umfang: 17 Seiten)

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Oberkreide Ruhrgebiet  

Fossilien des Ruhrgebietes - Teil 1: Einführung und Seeigel
Autor: K. Stekiel


Der Autor gibt zum Auftakt seiner Reihe über die Fossilien des Ruhrgebietes einen ersten Überblick über die geologische Situation sowie die Sammel- und Studienmöglichkeiten in der Oberkreide der Region. Anschließend beginnt er mit der Darstellung der Seeigelfauna. In zahlreichen Abbildungen werden charakteristische Seeigel aus dem Münsterländer Kreidebecken gezeigt, was dem Leser die Bestimmung eigener Funde erleichtert.
(Umfang: 19 Seiten)

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Solnhofener Plattenkalk  

Die Segelfische der Solnhofener Plattenkalke
Autoren: U. Resch & A. Rückert


Die Segelfische (auch als Korallenfische bzw. Segelflosser bekannt) der Ordnung Macrosemiiformes gehören zu den attraktivsten Fossilien der Solnhofener Plattenkalke. Die Autoren illustrieren und beschreiben Macrosemius rostratus, Notagogus denticulatus, Ophiopsis procera, Propterus microstomus, Propterus elongatus sowie den außerordentlich seltenen Histionotus oberndorferi.
(Umfang: 12 Seiten)

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Winterswijk  

Reptilienfährten aus dem Unteren Muschelkalk von Winterswijk
Autor: R. Albert


Der Name Winterswijk steht unter Wissenschaftlern und Fossiliensammlern als Synonym für eine international berühmte Fundstelle für Fährten, Einzelknochen und Skelette triassischer Wirbeltiere. Der Steinbruch ist an bestimmten Tagen für Sammler geöffnet. Man kann sich also selbst auf die Suche nach Fährten und Wirbeltierknochen machen! Im Artikel werden die geologische Situation, die Paläoökologie und die unterschiedlichen Fährtentypen fachmännisch vorgestellt. Nach der Lektüre ist der Leser gewappnet für den Besuch dieser aktuellen Fundstelle, die in der Provinz Gelderland unweit der deutsch-niederländischen Grenze liegt.
(Umfang: 10 Seiten)

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Novion-Porcien  

Novion-Porcien aktuell
Autor: B. Jochheim


In den Neunziger Jahren besuchte der Autor die in den französischen Ardennen gelegene Fundstelle Novion-Porcien mehrmals. Nachdem er den Bericht von A. E. Richter in Der Steinkern - Heft 4 gelesen hatte, entschloss er sich 2011 zu einem neuerlichen Besuch. Mit seinen Sammlerfreunden Paul Winkler und Ralf Botzenhardt suchte er die Fundstelle auf und es zeigte sich, dass bei entsprechendem Arbeitseinsatz immer noch Chancen auf einzelne gute Funde in dem nach der Einstellung des Abbaus fast schon idyllischen Steinbruch bestehen. Es werden alte und neue Funde abgebildet.
(Umfang: 3 Seiten)

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  Weitere Inhalte von Der Steinkern, Heft 7:

S. Simonsen: Coburger Museum erwirbt Porta Westfalica Sammlung
(Umfang: 1 Seite)

S. Simonsen : Elrathia und Asaphicus aus Utah
(Umfang: 1 Seite)

Y. Claudi: Buchvorstellung: Zwei bemerkenswerte Frauen
(Umfang: 2 Seiten)

   

 

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Der Steinkern - Heft 6 - Cover ---

Der Steinkern - Heft 6
Die Fossilien-Zeitschrift der Internet-Community Steinkern.de

 

Autoren in dieser Ausgabe: Jo Buijs, Paul Floor, Bernhard Jochheim, Udo Resch, Carsten Rohde, Andreas Rückert, Heribert Schwandt, Victor Schlampp, Hans-Heinz Seyfarth, Sönke Simonsen, Kurt Weiss

 

Erscheinungsjahr: 2011, ISSN: 1867-8858, 68-seitig, Format DIN A5, farbig, hochauflösender Druck, werbefrei

 

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Das Sammlerporträt: Ralf Botzenhardt

Bernhard Jochheim

 

Ralf Botzenhardt ist Jura-Sammler. Schwerpunkte seiner Sammlung bilden Fossilien aus dem nordfranzösischen (Évrecy) und dem süddeutschen Mitteljura (Sengenthal). Er verfügt außerdem über Seeigelsammlungen aus dem Oberjura Schwabens und der Schweiz. In einer Kirchengruft präpariert er mit Druckluftstichel und Sandstrahlgerät seine Fossilien. Über das Fossilien sammeln hinaus hat er unter anderem ein Faible für Fotografie, was auch die zahlreichen Fossilabbildungen im Sammlerporträt erkennen lassen.
(Umfang: 10 Seiten)

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Fossilien aus Dogger und Lias des Osnabrücker Berglands
Heribert Schwandt & Carsten Rohde

 

Das zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge gelegene Osnabrücker Bergland ist eine geologisch reichhaltige Gegend. Östlich von Osnabrück konnten in den Siebziger und Achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in den Tongruben von Tecklenburg/Ledde und Westerkappeln/Velpe zahlreiche Cephalopoden und andere Weichtiere gefunden werden. Die Autoren zeigen Funde aus dem Oberen Pliensbachium (Unterer Jura) und dem Bajocium (Mittlerer Jura) dieser Gruben. Funde, wie sie durchaus auch heutzutage noch in der Region möglich sind.
(Umfang: 6 Seiten)

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Die Wasserläufer der Solnhofener Plattenkalke
Udo Resch & Andreas Rückert

 

Die Solnhofener Plattenkalke sind eine von Deutschlands berühmtesten Konservat-Lagerstätten. Dementsprechend sind hier selbst filigrane Lebewesen fossil überliefert. Besonders bekannt sind etwa Großlibellen und Netzflügler, weit weniger Beachtung fanden dagegen bisher die "Wasserläufer". Die Autoren erläutern die Lebensweise von Chresmoda und stellen einen "2. Typ" mit ungleich kürzerem Körper aber ebenso langen Beinen wie Chresmoda vor. Handelt es sich um eine noch unbeschriebene Art?
(Umfang: 6 Seiten)

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Eine Zeitreise zur kreidezeitlichen Fauna des Libanon - Teil 1
Kurt Weiss

Die kreidezeitlichen Fundstellen des Libanon werden von Wissenschaftlern hoch geschätzt. Noch heute werden dort jährlich neue Gattungen und Arten entdeckt und beschrieben. Unter Hobby-Paläontologen ist die ergiebige Fundregion im Nahen Osten dagegen weniger bekannt. Kurt Weiss, ein Kenner und begeisterter Sammler der libanesischen Kreide, nimmt den Leser mit auf eine (mehrteilige) Reise in den Libanon. Gegenstand des ersten Berichts sind die berühmtesten Fundstellen in der Region um Byblos. Dort befindet sich auch das Museum "Memory of the Time" der Familie Abi Saad, von der die Fundpunkte abgebaut werden.
(Umfang: 9 Seiten)

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Der Steinbruch Hartmannshof
Victor Schlampp

 

Der Steinbruch Hartmannshof steht bereits seit über 150 Jahren im Abbau. Er wird vom Unternehmen Sebald Zement betrieben und erschließt Kalke und Mergelkalke des Dogger Zeta bis hinauf in den oberen Malm Gamma 3. Eine solche Schichtenfolge gibt es in keinem anderen Steinbruch auf der Fränkischen Alb. Außergewöhnlich ist auch die Quote der gut erhaltenen großwüchsigen Lithacosphincten des Malm Gamma. Der Autor zeigt einen Querschnitt von Funden aus über 20 Jahren Sammeltätigkeit und lässt den Leser an seinem reichen Wissensschatz teilhaben.
(Umfang: 11 Seiten)

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Fossiliensuche auf Malta – ein aktueller Erfahrungsbericht

Hans-Heinz Seyfarth


Malta bietet seinem Besucher einen reichen Schatz an kulturellen und touristischen Attraktionen. Darüber hinaus bietet die Insel für den Fossiliensammler gute Möglichkeiten seinem Hobby nachzugehen. Die Insel ist aus oligozänen und miozänen Gesteinen aufgebaut. Letztere sind an der Küste gut erschlossen und die vom Meer freigewaschenen Seeigel (z.B. Schizaster) warten nur darauf entdeckt und geborgen zu werden. Im Artikel wird auch erläutert, wie man vorgehen sollte, um rechtlich bei der Ausfuhr der Fossilien auf der sicheren Seite zu stehen.
(Umfang: 4 Seiten)

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Über die Entstehung von Bohrlöchern auf Belemnitenrostren

Paul Floor

 

Der Autor fand im Valanginium (Unterkreide) der Provence und der Drôme Provençale Belemniten, die von winzigen Bohrlöchern übersät waren. Er suchte nach einer Erklärung und fand sie in der paläontologischen Literatur: Die Belemnitenrostren waren von Rankenfüßerkrebsen angebohrt und besiedelt worden. In den Veröffentlichungen gab es jedoch widerstreitende Theorien zu den Umständen, unter denen die Besiedlung stattgefunden hat. Der Autor hat geforscht, experimentiert und dabei neue und überzeugende Erkenntnisse gewonnen. Die Vorgehensweise wird spannend erläutert und soll den Leser zu eigener Forschung motivieren.
(Umfang: 10 Seiten)

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Weitere Inhalte von Heft 6:

 

S. Simonsen: Veränderte Genehmigungspraxis in der Grube Teutonia/Misburg
(Umfang: 1 Seite)

 

J. Buijs : Ein Geschiebe-Trilobit aus Holland
(Umfang: 1 Seite)

 

S. Simonsen : Zahn eines Placodus aus dem Lipper Land
(Umfang: 1 Seite)

 

U. Resch : Aus alt mach neu: Überarbeitung eines Altpräparates von Belonostomus muensteri
(Umfang: 2 Seiten)

 

S. Simonsen: Aktuelle Baustelle im Hettangium von Löhne
(Umfang: 2 Seiten)

 

U. Resch: "Struggle for life" oder: Details über ein "lebendes" Fossil
(Umfang: 2 Seiten)

 

Heft 5 - Titelseite ---

Der Steinkern - Heft 5
Die Fossilien-Zeitschrift der Internet-Community Steinkern.de

 

Autoren in dieser Ausgabe: Rainer Albert, Michael Ammich, Roger Furze, Thomas Magiera, Kai Nungesser, Udo Resch, Andreas Rückert, Friedrich Schiefer, Hans-Heinz Seyfarth, Sönke Simonsen, Boris Talosi

 

Erscheinungsjahr: 2010, ISSN: 1867-8858, 68-seitig, Format DIN A5, farbig, Offset-Druck, werbefrei

 

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Ein Klassiker der Trilobitenwelt: Die marokkanischen Riesen - "Phacopiden"

Autoren: A. Rückert & U. Resch


Gees bei Gerolstein ist seit 1984 nicht mehr zugänglich. Dies zwang deutsche Trilobitenfreunde sich ein neues Betätigungsfeld zu suchen. In den 1980er Jahren gelangten immer mehr marokkanische Trilobiten auf europäische Fossilienmessen - darunter auch "Riesen-Phacopiden". Die Autoren beschreiben die verschiedenen Arten dieser "Riesen" und bilden selbst präparierte "Stachler" in einer Qualität ab, wie man sie seltenst sieht.
(Umfang: 8 Seiten)

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Die Muschelkalkhochebene zwischen Erfurt und Weimar - ein wenig beachtetes Fossilienfundgebiet im Thüringer Becken

Autor: H.-H. Seyfarth


Die Muschelkalkhochebene zwischen Erfurt und Weimar bietet viele Fundoptionen für Fossilienfreunde. Der Autor erläutert die stratigraphischen Gegebenheiten und beschreibt verschiedene Aufschlüsse: aktive und aufgelassene Steinbrüche und die immer wieder ergiebigen Felder.
(Umfang: 9 Seiten)

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Der Pfadberg bei Stadecken - Neue Funde von einer klassischen Lokalität, 2. Teil

Autoren: K. Nungesser & B. Talosi

 

Durch die Flurbereinigung am Pfadberg bei Stadecken wurden u.a. Schichten der Sulzheim-Formation aufgeschlossen. Die Autoren konnten einen ausgezeichneten Querschnitt von Fossilien bergen und stellen Schichtenfolge und Fossilführung vor. Süßwasserschnecken, Säugetierzähne, Ostracoden und ein Haifischzahn, der auf eine Verbindung des Ablagerungsraums zum Meer hindeutet, konnten nachgewiesen werden.
(Umfang: 7 Seiten)

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Das Randecker Maar - Baden-Württembergs vergessenes Messel

Autor: R. Albert

 

Das Randecker Maar ist ein Relikt des tertiären Vulkanismus in Südwestdeutschland. Es handelt sich dabei um einen 1000 Meter messenden Sprengtrichter, der im Laufe des Miozäns weitgehend mit Sediment gefüllt wurde. Der Autor erklärt die Entstehung und berichtet von den Fossilien dieser kleinräumigen und streng geschützten Fossillagerstätte.
(Umfang: 10 Seiten)

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Die Korallenriffe der östlichen Schwäbischen Alb

Autor: M. Ammich

 

Der Autor reist mit dem Leser 150 Millionen Jahre in die Vergangenheit und taucht hinab zu den Korallenriffen des tropischen Jura-Meeres im schwäbischen Ablagerungsraum. Er erläutert die Lebensweise der Korallen und zeigt zahlreiche Spezies, wie man sie auf den Äckern bei Gerstetten, Nattheim etc. finden kann. Das Phänomen der Verkieselung ermöglicht die Freilegung fantastischer Details mittels verdünnter Salz- bzw. Essigsäure.
(Umfang: 9 Seiten)

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Fossilien aus den Nattheimer Schichten

Autor: F. Schiefer

 

Friedrich Schiefer sammelt, seit es ihn berufsbedingt nach Heidenheim a.d.B. verschlug - das ist nun schon ein Vierteljahrhundert her - , Fossilien in Nattheim und Umgebung. Einige seiner schönsten Sammlungsstücke aus den Nattheimer Schichten stellt er dem Leser vor: großartige Korallenstöcke und Handstücke mit regulären Seeigeln von musealer Qualität.
(Umfang: 3 Seiten)

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Zur Paläogeographie und Stratigraphie Baden-Württembergs zur Zeit des Ober-Aaleniums

Autor: R. Furze

 

Nach vorangestellter Methodenlehre erklärt der Autor fachmännisch Bio- und Lithostratigraphie des Oberen-Aaleniums von Baden-Württemberg und zeigt Fotos von Leitammoniten. Darüber hinaus hat der Autor die Land-/Meerverteilung und die klimatologischen Verhältnisse bearbeitet und stellt seine Untersuchungsergebnisse vor.
(Umfang: 10 Seiten)

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Fossilien aus dem Oxfordium der Falaises des Vaches Noires

Autor: S. Simonsen

Die an der Côte Fleurie gelegenen Falaises des Vaches Noires zählen zu den Klassikern unter den Fundstellen. Sammler und Paläontologen schätzen den Küstenaufschluss gleichermaßen - und das seit Jahrhunderten. In diesem Beitrag wird ein einleitender Überblick über den Fundort gegeben, um dann die artenreichen Fossilfunde aus Strandgeröllen des Oxfordium vorzustellen.
(Umfang: 10 Seiten)

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Weitere Inhalte:

S. Simonsen: Nachruf für Eberhard Lentz
(Umfang: 1 Seite)

T. Magiera : Exkursion zu den kambrischen Trilobiten der House Range Bergkette im US-Bundesstaat Utah
(Umfang: 2 Seiten)

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Der Steinkern - Heft 4 - Titelseite ---

Der Steinkern - Heft 4
Die Fossilien-Zeitschrift der Internetcommunity Steinkern.de

 

Autoren in dieser Ausgabe: Rainer Albert, Kai Nungesser, Jan-Kristian Piekarski, Udo Resch, Andreas E. Richter, Andreas Rückert, Victor Schlampp, Sönke Simonsen, Boris Talosi, Stefan Wagner, Paul Winkler

 

Erscheinungsjahr: 2010, ISSN: 1867-8858, 68-seitig, Format DIN A5, farbig, Offset-Druck, werbefrei

 

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Fossilien aus dem Ornatenton von Gruibingen

Rainer Albert

 

Eine Autobahnbaustelle im Ornatenton von Gruibingen weckte über einen längeren Zeitraum (2009) das Interesse zahlreicher Sammler. Es war eine Fauna zu finden, die weniger durch die Dimension der Funde (meist kleine Pyritsteinkerne), als durch deren Diversität und ihre oft gute Erhaltung zu begeistern vermag. Neben für die Zeitschrift tafelartig aufbereiteten Fotos, die bei der Bestimmung eigener Funde helfen können, kommt auch die Wissensvermittlung über Paläogeografie, Stratigrafie sowie Fossilerhaltung- und Diagenese nicht zu kurz.
(Umfang: 9 Seiten)

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Sammlerporträt: Wolfgang Fischer und seine Pleurotomarien

Wolfgang Fischer

 

Paul Winkler stellt in diesem Beitrag den Pleurotomarien-Spezialisten Wolfgang Fischer vor. Wolfgang Fischer hat in den letzten Jahren im Zuge zunehmender Spezialisierung eine der wohl umfangreichsten Sammlungen zum Thema Pleurotomarien zusammengetragen und "nebenbei" auch ältere Standardwerke über die Pleurotomariidae neu aufgelegt. Er ist ein Sammler mit besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten, wie auch die Präparationen der gezeigten Schnecken und Ammoniten (vielfach aus dem Dogger/Bajoc) erkennen lassen.
(Umfang: 5 Seiten)

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Der Steinbruch Deuerlein in Gräfenberg

Victor Schlampp

 

In diesem Bericht wird der Steinbruch Deuerlein in Gräfenberg vorgestellt. Dort werden seit Jahrzehnten Gesteinsschichten des oberen Malm Alpha bis Malm Delta abgebaut. Der Autor legt den Fokus insbesondere auf die Hypselus-Subzone des Malm Alpha und stellt auch den dort anzutreffenden Ammoniten Graefenbergites vor, der den Namen seiner Heimatstadt trägt. Auch Malm Beta und der Malm Gamma werden fundiert besprochen.
(Umfang: 9 Seiten)

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Die Hörselbergumfahrung bei Eisenach -
Geologie und Muschelkalk-Fossilien

Stefan Wagner

 

Stefan Wagner berichtet über seine Beobachtungen und Aufsammlungen von Ceratiten an der über 20 Kilometer langen neuen Hörselbergumfahrung bei Eisenach. Es konnten mitunter sehr gut erhaltene Ceratiten (und weitere Faunenelemente, siehe Foto) geborgen werden, die z.T. sogar horizontiert entnommen wurden. Der Bericht wird bereichert durch die Wiedergabe eines von O. Schmid & R. Ernst bei Ettenhausen aufgenommenen Profils.
(Umfang: 10 Seiten

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Der Pfadberg bei Stadecken - Neue Funde von einer klassischen Lokalität, 1. Teil

Kai Nungesser & Boris Talosi


Das Mainzer Becken zählt zu den klassischen Fundgebieten Deutschlands. Es bietet Fundmöglichkeiten auf Feldern, in Weinbergen und beizeiten auch bei Maßnahmen der Flurbereinigung. Die Autoren fanden 2007 und 2008 perfekte Sammelbedingungen bei Stadecken-Elsheim vor und besammelten unter anderem die Stadecken-Formation (Oligozän). Die artenreiche, vorwiegend aus Schnecken und Muscheln bestehende, Makrofauna wird genauso wie die Mikrofauna vorgestellt. Letztere wird repräsentiert durch Ostracoden, Tintinniden und Foraminiferen.
(Umfang: 9 Seiten)

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Präparation und Teilrekonstruktion einer Stufe mit drei Ceratargen aus dem Devon von Zireg / Marokko
Udo Resch

 

Aus Marokko sind in den letzten Jahrzehnten neben leidigen Fälschungen auch mehr und mehr gut präparierte Trilobiten auf den Markt gelangt. Was bislang praktisch unbekannt war, sind Stufen mit mehreren Individuen. Udo Resch berichtet über die Präparation einer Stufe mit drei Ceratargen und dokumentiert den Werdegang vom Rohling zum perfekten Schaustück.

(Umfang: 6 Seiten)

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Seeigel aus dem Oxfordien des Porcien (Nordost-Frankreich)

Andreas E. Richter

 

Der Autor berichtet über Seeigel von der Fundstelle Novion-Porcien. Diese liegt im Département Ardennes, in Nordost-Frankreich. Die attraktive Seeigelfauna, die der Sammler dort (oder auch mal auf Fossilienbörsen, früher mehr als heute) finden kann, wird vorgestellt und die häufigsten Formen werden abgebildet. Der Autor beschreibt die Anreise zu einem stillgelegten aber trotzdem noch ergiebigen Steinbruch im Porcien.
(Umfang: 7 Seiten)

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Schnabelfische aus den Solnhofener Plattenkalken

U. Resch & A. Rückert


Die Autoren stellen dem Leser die Schnabelfische Aspidorhynchus und Belonostomus aus dem Solnhofener Plattenkalk vor und zeigen einige besonders exzellent überlieferte Exemplare. Die Autoren beschreiben die Charakteristika der schlanken Jäger, die zu den "Wappentieren" der Paläontologie zählen, und benennen die Unterscheidungsmerkmale zwischen den beiden Gattungen in allgemeinverständlicher Form.
(Umfang: 4 Seiten)

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Weitere Themen:

 

S. Simonsen: Schnecken aus Blockley
(Umfang: 2 Seiten)

 

J.-K. Piekarski: Fossilien aus dem Süden Australiens
(Umfang: 1 1/2 Seiten)

 

U. Resch: Ebay - immer für eine Überraschung gut
(Umfang: 1 Seite)

 

S. Simonsen: Kurztrip nach Antwerpen/Hoevenen
(Umfang: 1/2 Seite)

 

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Der Steinkern - Heft 3 (vergriffen)
Die Fossilien-Zeitschrift der Internet-Community Steinkern.de

 

Autoren in dieser Ausgabe: Rainer Albert, Michael Ammich, Thomas Balle, Andreas Martin, Andreas Mölder, Herbert Moths, Udo Resch, Andreas Rückert, Victor Schlampp, Heribert Schwandt, Sönke Simonsen, Rudolf Stanzel, Solveig und Karsten Witteck

 

Erscheinungsjahr: 2009, ISSN: 1867-8858, 68-seitig, Format DIN A5, farbig, Offset-Druck, werbefrei

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Die Ammonitenbreccie des unteren Unterkimmeridge von Drügendorf

Andreas Martin


Der Autor berichtet über den Steinbruch Drügendorf und nimmt, nach einer allgemeinen Beschreibung der Fundstelle und der Fundmöglichkeiten, speziell die Ammonitenseife des Malm gamma 1 unter die Lupe. Die zahlreichen Fossilfotos und die dazugehörigen Beschreibungen ermöglichen dem Leser die zielsichere Zuordnung eigener Funde und vermitteln ein umfassendes Bild von den Fundmöglichkeiten.

(Umfang: 19 Seiten)

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Trilobiten aus dem Devon Marokkos - Asteropyginae

Andreas Rückert

 

In diesem Bericht wird ein Überblick über die formenreichen und filigranen devonischen Asteropyginae aus Marokko gegeben. Die gezeigten Stücke wurden als Rohmaterial in Marokko erworben und wurden (teils vom Autor) ausgezeichnet präpariert. Der Artikel ist ein optischer Leckerbissen, nicht nur für Trilobitensammler!

(Umfang: 7 Seiten)

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Ammoniten aus dem Treuchtlinger Marmor

Victor Schlampp

 

Der Autor - einer der besten Kenner der süddeutschen Oberjura - stellt den sog. Treuchtlinger Marmor vor. Auf der Fränkischen Alb zwischen Treuchtlingen und Petersbuch gibt es ein Steinbruchrevier mit beinahe unerschöpflichen Fundmöglichkeiten. Dort weren Kalkbänke des Malm Gamma 3 bis Delta 3 abgebaut. Einige davon enthalten eine reiche Ammonitenfauna, die der Autor - auch mit Blick auf den Dimorphismus - beschreibt und abbildet.

(Umfang: 9 Seiten)

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Eine Wanderung durch den Mitteljura des Ipf-Gebiets in der östlichen Schwäbischen Alb

Michael Ammich

 

Michael Ammich wandert mit dem Leser auf den Feldern am Ipf bei Bopfingen durch die Schichten des Doggers und zeigt zahlreiche Lesefunde, wie sie bei Wanderungen auf manchem Feld am Fuße des Ipfs gemacht werden können.

(Umfang: 9 Seiten)

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"Turritellengesteine" aus den Kiesgruben bei Lüttow/Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern

Heribert Schwandt & Herbert Moths


Die Autoren beschäftigen sich mit "Turritellengesteinen", deren Name von den darin (beinahe gesteinsbildend!) enthaltenen Turmschnecken rührt. Es wird die ursprüngliche Herkunft der in Zarrentiner Kiesabbauen gefundenen Geschiebe erklärt und es werden diverse Erhaltungsformen präsentiert. Ein Muss für Geschiebesammler!

(Umfang: 5 Seiten)

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Von Korkenzieherammoniten und Events im Oberkreidemeer: Das Turon des Teutoburger Waldes

Andreas Mölder


Der Teutoburger Wald ist ein unter Fans entrollter Ammoniten bekanntes Fundgebiet. Schwerpunkt des Artikels ist die Darstellung der Ablagerungsbedingungen im Kreide-Meer und die der Fossilführung des Turons. Der Autor geht darüber hinaus auch auf die aktuelle Fundsituation ein.

(Umfang: 5 Seiten)

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Das Heft enthält zahlreiche Kurzberichte:


R. Albert: Der Ornatenton an der A8-Baustelle bei Gruibingen (2 Seiten)
S. Witteck: Ein Temnocidaris von Misburg (2 Seiten)
T. Balle: Eine Dumortieria aus der "Hammerstädter Ammonitenseife"(2 Seiten)
U. Resch: Vom Werdegang eines besonderen Trilobiten (1 Seite)
S. Simonsen: Zwei Schliffe aus Sengenthal (1 Seite)
R. Stanzel: Buchvorstellung: "Der Fisch in uns"(1 Seite)
S. Simonsen: Buchvorstellung: "Den Main entlang durch das Fränkische Schichtstufenland" (1 Seite)
S. & K. Witteck: Ein Fisch im Danflint (1/2 Seite)
S. Simonsen: Zähne aus dem Keuper Bielefelds (1/2 Seite)

 
Heft 2 - Buttenheim spezial

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Der Steinkern - Heft 2 (Neuauflage)
Die Fossilien-Zeitschrift der Internet-Community Steinkern.de

 

Das Heft fasst alles Wissenswerte über die Tongrube Buttenheim und ihre Fauna aus Lias Delta und Lias Epsilon zusammen. Auf 34 Bildtafeln werden 144 Fossilien abgebildet. Weitere Gelände- und Fossilfotos im Textteil runden die reiche Illustration der Veröffentlichung ab. Die Zeitschrift gibt einen guten Überblick über die Fundmöglichkeiten und ermöglicht anhand der Fotos die Zuordnung eigener Funde.

 

Änderungen gegenüber der 1. Auflage: Es wurden über 125 neue Fossil- und Geländefotos eingefügt, darunter Fotos von etwa einem Dutzend in der Vorauflage bisher nicht beschriebener Fossilien. Die Texte wurden größtenteils kaum überarbeitet, nur wo nötig korrigiert oder aktualisiert. Neu eingefügt wurden das Kapitel "Variantenreichtum und Entwicklung von Pleuroceras" sowie eine Skizze mit den fossilreichsten Schichten der Tongrube. Auch das Layout wurde umfassend erneuert.

 

Erscheinungsjahr: 2012
ISSN: 1867-8858
68-seitig, Format DIN A5, farbig, Offset-Druck, werbefrei!

 

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Vorschauseiten
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Heft 2 - Blick ins Heft

 

Heft 2

 

Heft 2 - Tafelseite

 

 
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Abgebildete Fossilien:

 

Lias Delta

Ammoniten
Amaltheus gibbosus (Schlotheim, 1820), Amaltheus margaritatus (de Montfort, 1808), Amauroceras ferrugineum (Simpson, 1855), Juraphyllites mimatensis (d´Orbigny, 1845), Pleuroceras apyrenum (Buckman, 1911), Pleuroceras cf. salebrosum (Hyatt, 1867), Pleuroceras solare (Phillips, 1829), Pleuroceras spinatum (Bruguière, 1789), Pleuroceras transiens Frentzen, 1937

Belemniten
Onychites amalthei Quenstedt, 1856, Parapassaloteuthis zieteni Meyer-Eymar, 1884, Passaloteuthis bisulcata Blainville, 1825, Passaloteuthis laevigata Zieten, 1831, Pleurobelus compressus Stahl, 1824

Foraminiferen

Ichthyolaria dubia (Bornemann), Marginulinopsis hybrida (Terquem, 1870), Astacolus elongatus (Kuebler & Zwingli), Marginulina prima prima d’Orbigny, 1846, Tristix trigonula (Terquem), Reinholdella macfadyeni (Ten Dam), Dentalina vaginoides Sellheim, Dentalina matutina d‘Orbigny,

Krebse
Eryma (Von Meyer, 1840), ?Pagurus Fabricius, 1775, Pseudoglyphea amalthea (Oppel, 1861),

Muscheln
Harpax spinosa (Sowerby, 1819), Myoconcha quadricosta (Kuhn, 1936), Nuculana truncata (Monke, 1888), Palaeoneilo elliptica (Goldfuss, 1837), Palaeoneilo galatea (d´Orbigny, 1849), Pinna cf. hartmanni Zieten, 1832, Plagiostoma Sowerby, 1814, Pseudolimea acuticosta (Goldfuss), Pseudomytiloides dubius (Sowerby), Pseudopecten equivalvis (Sowerby, 1816), Ryderia doris (Orbigny, 1850), ?Sphaeriola Stoliczka, 1871

Schnecken
?Eucyclus escheri (Münster in Goldfuss, 1844), Francocerithium kochi (Münster in Goldfuss, 1844), Levipleura blainvillei (Münster in Goldfuss, 1844), Lewisiella nuda (Münster in Goldfuss, 1844), Maturifusus Szabó, 1983, Ooliticia cyclostoma (Benz, 1832), Ovactaeonina franconica (Kuhn, 1936), Pleurotomaria amalthei Quenstedt, 1858, Promathilda Andreae, 1887, Pseudokatosira undulata (Benz in Zieten, 1830), Ptychomphalus expansus (Sowerby, 1821), Sisenna canalis (Münster in Goldfuss, 1844)

Weitere Fauna
Agaleus Duffin & Ward, 1983, Balanocrinus subteroides (Quenstedt, 1858), Chladocrinus (Isocrinus) basaltiformis (Miller, 1821), Gibbirhynchia amalthei (Quenstedt, 1852), Palaeocoma milleri (Phillips, 1829), Progadilina Palmer, 1974, Rhabdocidaris (Desor, 1855), Sphenodus cf. longidens (Agassiz, 1843), Spongeliomorpha Saporta, 1887

 

Lias Epsilon

Cephalopoden
Cleviceras cf. elegans (Sowerby, 1815), Dactylioceras (Hyatt, 1867), Hildoceras (Hildaites) levisoni (Simpson, 1843), Lytoceras siemensi (Denckmann, 1887), Passaloteuthis bisulcata Blainville, 1825

Fische
Lepidotes Agassiz, 1843, Leptolepis coryphaenoides Günther, 1877, Pachycormus Agassiz, 1843, Saurorhynchus Reis, 1892, Tetragonolepis Bronn, 1830

 

Mitwirkende der 1. und/oder 2. Auflage:

Armin Bauer, Sebastian Demmel, Wolfgang Dietz, Claus Donhauser, Prof. Dr. Franz Fürsich (Universität Erlangen) Roger Furze, Oliver Frank, Gertraud und Klaus Friede, Fritz Hasenburger, Michael Hesemann, Ralf Hildner, Prof. Helmut Keupp (FU Berlin), Werner und Thijs Krause, Fritz Lang, Eberhard Lentz (†), Karsten Lindenmaier, Markus Lücke, Tobias Mann, Sebastian Merz, Peter Möser, Volker Münzner, Dr. Alexander Nützel (Bayer. Staatsslg.), Dr. Friedrich Pfeil, Jörg Pogodzik, Markus Popp, Carsten Rohde, Michael Rötzer, Victor Schlampp, Oliver Schneider, Johann Schobert, Dr. Günter Schweigert (Naturkundemuseum Stuttgart), Helge Teutsch, Heike und Michael Tholen, Alfred Walkowiak, Stefan Werner.

 

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heft1

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Der Steinkern - Heft 1
Die Fossilien-Zeitschrift der Internet-Community Steinkern.de

Erscheinungsjahr: 2008
64-seitig, Format DIN A5, mit mehr als hundert Farbabbildungen, Offset-Druck

Status: Ausverkauft

Neben den unten im Einzelnen aufgeführten Hauptthemen sind ein Buchtipp und Kurzberichte über eine Trigonia, Pflanzen vom Piesberg, einen Lytoceras aus dem Warburger Land sowie eine Muschel aus dem norddeutschen Geschiebe enthalten.

heft1-01 ---- V. Schlampp: Sulzkirchen – Ungewöhnliche Einblicke in den fränkischen Lias Gamma und Delta
Zwischen 1986 und 1989 wurden im Zuge des Baus des Donaukanals fundreiche Schichten des Lias delta und Lias gamma aufgeschlossen. Der Autor konnte zusammen mit seinen Eltern in diesem Zeitraum ausgezeichnete Funde horizontiert bergen. Der Artikel verleiht eine gute Übersicht über die charakteristischsten Schichten und ihren Fossilgehalt.
heft1-02 ---- P. Winkler: Évrecy - ein Sammlertraum
Paul Winkler berichtet über Funde von Évrecy, einer im nordfranzösischen Calvados gelegenen Ortschaft in deren Nähe 2008 eine Baumaßnahme Fossilfunde aus dem Dogger in einmaliger Erhaltung lieferte. Fotos von der Fundstelle, aber auch von Land und Leuten lassen die Reise noch einmal Revue passieren als sei man selbst dabei gewesen. Auch die Präsentation der später erzielten Präparationsergebnisse kommt nicht zu kurz.
 heft1-03 ---- S. Wagner: Ein Teilprofil der Discoceratiten-Schichten bei Göttingen
Der Autor beobachtete ein Baugebiet unweit seines Wohnortes in Göttingen über einen längeren Zeitraum und wurde belohnt: Es gelangen ihm Funde von Discoceratiten, die trotz oberflächennaher Lagerung eine ansprechende Erhaltung aufweisen. Nach einleitenden Erläuterungen zur Chronospeziestheorie, beschreibt der Autor das Teilprofil und unternimmt den Versuch einer Korrelation mit in der Literatur beschrieben Profilen.
 heft1-04 ---- S. Simonsen & A. Bauer: Fossilien aus dem Lias zeta von Mistelgau
Die Autoren berichten über den Lias zeta (Oberes Toarcium) der berühmten Tongrube Mistelgau. Die Ammonitenfauna (mit besonderem Blick auf pathologische Erscheinungen) und diverse Begleitfunde des Lias zeta werden vorgestellt und auf Tafeln gezeigt Abschließend wird die aktuelle Situation in der Tongrube Mistelgau besprochen.
 heft1-05 ---- S. Simonsen : Entdeckung, Bergung und Präparation eines Plesiosauriers
Der Autor schildert ausgehend von einem ganz gewöhnlichen Sammeltag zunächst die überraschende Entdeckung eines Plesiosaurierskeletts. Nach der Fundmeldung beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe erfolgte dann eine mehrwöchige Ausgrabungsaktion. Nun wird der liaszeitliche Saurier im LWL-Museum für Naturkunde Münster präpariert.
 heft1-07 ---- K. & S. Witteck : Amaltheen auf der A 39
Eine Baustelle an der Autobahn 39 bei Braunschweig lieferte insgesamt weit weniger Fossilfunde als erhofft. Die Autoren hatten jedoch Glück: Sie waren zur rechten Zeit am rechten Ort und können vermöge dessen über Funde weißschaliger meist geodisierter Amaltheen berichten.
 heft1-08 ---- E. Lentz & J. Schobert : Historie und Gegenwart des Abbaus in der Tongrube am Holzbachacker/Altendorf bei Buttenheim
Die Tongrube Buttenheim ist momentan in aller Munde, doch das war nicht von Anbeginn des Abbaus 1994 so. Eberhard Lentz und Johann Schobert berichten, wie es war und wie es ist, in Butenheim. Es werden auch Fotos von der Grube und von neuen Funden gezeigt.
 heft1-06 ---- K. & S. Witteck: Fossilien vom Limfjord
Karsten und Solveig Witteck packte 1987 auf der dänischen Insel Fur das Sammelfieber. Viele Besuche der Limfjord-Region folgten, nun speziell auf der Suche nach Fossilien. Die Autoren berichten über die Funde aus dem Moler (Unteres Tertiär) und geben Tips & Tricks für erfolgreiches Sammeln und Präparieren von Limfjord-Fossilien mit auf den Weg.