Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 19/05/2017, 20:35 von Udo Resch
anaethalion-mit-mageninhaltFunde von Fossilien mit Mageninhalt sind für die paläontologische Wissenschaft besonders interessant, da sie (jedenfalls wenn genügend Belege vorliegen) konkrete Aussagen über Räuber-Beute-Beziehungen in einstigen Ökosystemen liefern und so erheblich zu deren Verständnis beitragen können. Im Idealfall lassen sich anhand entsprechender Funde nach und nach ganze Nahrungsketten rekonstruieren. Udo Resch stellt im vorliegenden Bericht einen Fisch der Gattung Anaethalion aus dem Plattenkalk des Eichstätter Bruchreviers (Tithonium, Oberjura) vor, der es "in sich hat". Auffällig bei Vertretern von Anaethalion ist, dass von sechs bekannten Exemplaren mit Mageninhalt fünf einen Krebs verzehrt haben, während nur einer einen Beutefisch im Magen hatte. Waren Krebse tatsächlich die bevorzugte Beute von Anaethalion?
Geschrieben am 15/05/2017, 19:19 von nils
kleinfauna-aus-dem-devon-der-eifel-3-teil-die-knopfkoralle-microcyclus-clypeatus-goldfuss-1826In den Eifeler Kalkmulden gehören Korallen zu den auffälligsten und auch häufigsten Fossilien. Die große Formenvielfalt und die Vielzahl an unterschiedlichen Familien und Gattungen machen es dem Laien oft nicht leicht, seine Funde zuzuordnen. Ohne fundierte Fachkenntnis steht er oft auf verlorenem Posten; es gibt jedoch ein paar Arten, die leicht identifiziert werden können. Eine davon wird im Bericht anhand von Exemplaren aus der Hillesheimer Mulde und der Prümer Mulde vorgestellt - die "Knopfkoralle" Microcyclus clypeatus (GOLDFUSS 1826).
Geschrieben am 08/05/2017, 14:31 von Udo Resch
psychopygePsychopyge kommt im Emsium (Devon) vor und wurde bislang in Marokko und Deutschland nachgewiesen. Die genaue Lokalität aus welcher der hier gezeigte marokkanische Vertreter der Gattung Psychopyge stammt, ist zwar nicht bekannt, doch vermittelt Udo Reschs Präparationsbericht bildreich und anschaulich, wie man mit einem schlecht trennenden Trilobiten dieser Gattung fertig wird. Präparation und Ergänzungen werden im Bericht dargestellt, der nun schon der 9. Teil der Serie "Präparation marokkanischer Trilobiten" ist. Weitere Berichte werden folgen.
Geschrieben am 29/04/2017, 00:00 von Dr. Danylo Kubryk
paragarantiana-sengenthalDanylo Kubryk beschäftigte sich im Nachgang der Steinkern-Grabung im Bajocium von Sengenthal i.d.Opf., die im Sommer 2014 stattfand, eingehend mit der Gruppe der Garantianen. Im vergangenen Jahr hatte er im Artikel "Zur Differentialdiagnose P. minima (WETZEL, 1911) und P. dichotoma BENTZ, 1928 - ein Lernerlebnis" bereits die typischen Vertreter des Garantianen-Ooliths vorgestellt, von denen nahezu alle Sengenthal-Sammler Exemplare besitzen dürften. Im nun vorliegenden Bericht geht es um echte Raritäten: Vertreter der Gattung Paragarantiana aus dem basalen Parkinsonien-Oolith (Acris-Subzone) von Sengenthal. Es werden zwei Mikrokonche und ein Makrokonch vorgestellt - gleichzeitig versteht sich der Bericht als Aufruf die eigene Sammlung auf entsprechendes Material durchzusehen, da dieses einen Beitrag zur wissenschaftlichen Bearbeitung dieser Formen liefern könnte.
Geschrieben am 21/04/2017, 13:54 von Rainer Albert
sammlungsschrank-umbauViele Sammler präsentieren ihre Fossilien nach Möglichkeit in Vitrinen. Mit wachsendem Umfang der Sammlung werden dann platzsparendere Lösungen zunehmend attraktiv. In Schubladenschränken lassen sich, bezogen auf dieselbe Stellfläche nämlich oft mehr Fossilien unterbringen als dies bei einer Vitrinenpräsentation der Fall ist. Fertig erhältliche Schranksysteme entsprechen jedoch nicht immer dem individuellen Anforderungsprofil des Sammlers, so dass Spezialanfertigungen oder Eigen(um)bauten eine interessante Alternative darstellen. Im vorliegenden Bericht erläutert Rainer Albert, wie er einen alten Schrank - auf seine Bedürfnisse abgestimmt - angepasst und umgebaut hat. Dabei wurde u.a. die Lagerkapazität des Schranks (mehr Schubladen) deutlich optimiert. Leserinnen und Leser können dem Bericht manche wertvolle Anregung entnehmen, worauf beim Eigen(um)bau zu achten ist.

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