Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 17/09/2017, 17:46 von Nils Jung
pett-level-beachIm Bericht von Nils Jung werden Funde aus dem Cliff End Bonebed (Wadhurst Clay Formation, Valanginium) des Fundorts Pett Level in Sussex (Großbritannien) vorgestellt. Diese Lokalität bietet gute Fundmöglichkeiten für Fossilien von nichtmarinen Unterkreide-Vertebraten. Zu den Funden des Autors zählen Zähne von Hybodus, Kugelzähne von Scheenstia sowie nicht näher bestimmbare Schuppen- und Knochenfragmente. Eine Seltenheit stellt der Zahn eines Flugsauriers (cf. Coloborhynchus) dar - ein besonderes Urlaubssouvenir. Noch rarer gesät sind Zähne von Säugetieren, doch auch die gibt es (theoretisch) - hiervon sind bislang allerdings insgesamt erst fünfzehn Exemplare bekannt geworden. Über die Fossilien des Bonebeds hinaus wird auch auf sonstige Suchmöglichkeiten (u. a. für kreidezeitliche Flint-Fossilien) und das Ambiente eingegangen, so z. B. auf den versunkenen Wald von Pett Level.
Geschrieben am 08/09/2017, 18:26 von Udo Resch
ophiopsis-negativFast hundert Jahre nachdem er entdeckt wurde, erfuhr der Altfund eines 25 cm großen Knochenschmelzschuppers der Art Ophiopsis procera eine erneute Würdigung - und zwar in Form einer präparatorischen Bearbeitung durch den Autor. Eigentlich nur ein verspaltenes Negativ ohne Gegenplatte, erzielt das Stück nach sechs Stunden Bearbeitungszeit und dem "Herauskitzeln" der noch als Positiv im Gestein steckenden Flossen nun eine überraschend ansprechende ästhetische Wirkung. Es war in diesem Fall wohl gut fürs Fossil, dass es so lange dauerte, bis sich jemand mit der Präparation beschäftigte, denn so konnte durch Einsatz damals noch nicht verfügbarer Techniken ein gutes Ergebnis erzielt werden. Das Fossil befindet sich im Urzeitmuseum Taufkirchen (Sammlung Kapustin).
Geschrieben am 29/08/2017, 13:40 von Andreas Hecker
sonderschau-nusplingenDie Solnhofener Plattenkalke des Altmühltals sind in Fachkreisen bekannt und sind dementsprechend auch im Rahmen von Steinkern.de und der Steinkern-Zeitschrift bereits des Öfteren thematisiert worden. Weitaus weniger bekannt ist jedoch, dass es auch auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg ebenfalls ein hochinteressantes Oberjura-Plattenkalkvorkommen gibt. Dieses lässt sich anhand des Leitammoniten Lithacoceras ulmense der Ulmense-Zone des Oberen Kimmeridgiums datieren und ist damit zirka eine halbe Million Jahre älter als die Solnhofener Plattenkalke. Seit 1993 gräbt das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart unter der kompetenten Leitung von Dr. Gerd Dietl und Dr. Günter Schweigert in Nusplingen. Ergebnisse der Grabungs- und Forschungstätigkeit werden derzeit in einer Sonderschau im Museum auf der Willibaldsburg in Eichstätt präsentiert. Im Bericht stellt der Kurator der Ausstellung in Eichstätt Ihnen die Sonderschau vor. Wer sich die schwäbischen Gäste in Eichstätt ansehen möchte, sollte bis zum 17. September 2017 die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen!
Geschrieben am 24/08/2017, 00:20 von Thomas Magiera
impressionen-aus-londonDie stets gut besuchten Londoner Museen beherbergen zahlreiche geologische und paläontologische Sehenswürdigkeiten. In diesem Beitrag hat der Autor einige Impressionen aus dem British Museum, der Geological Society und dem Natural History Museum zu einem Kurzbericht für Sie zusammengestellt. Es gibt in den ausgedehnten Gebäuden viel zu entdecken, von der ältesten geologischen Karte Englands, die William Smith im Jahr 1815 veröffentlichte, über Galerien mit großen Schwimmsauriern bis hin zu spektakulären Skelett- und Wandmontagen von ausgestorbenen sowie auch von rezent lebenden Tieren.
Geschrieben am 11/08/2017, 11:00 von Norbert Wannenmacher
kraeuterkasten-ebingenDer "Kräuterkasten" im Albstädter Stadteil Ebingen ist ein historisches Gebäude, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Es diente zunächst als herrschaftlicher Fruchtkasten, später dann als Lagerhaus des Ebinger Kräuterhandelshauses Groz. Im 20. Jahrhundert fungierte der Kräuterkasten dann als Heimathaus, bevor er 1986 eine erneute Umwidmung zum Museum mit einer Vor- und Frühgeschichtlichen Sammlung erfuhr. Bald darauf folgte im Jahr 1987 die Eröffnung einer geologischen Abteilung, die im Bericht von Norbert Wannenmacher vorgestellt wird. Das Museum ist Außenstelle des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und Geopark Infostelle. Es verfügt über eine Reihe sehenswerter Exponate aus dem Jura der Schwäbischen Alb (mit Schwerpunkt Zollernalb), von denen eine Auswahl im Bericht abgebildet wird.

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