Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 24/02/2017, 20:03 von Heribert Schwandt
ausstellung-oststeinbekSteinkern.de Redakteur Heribert Schwandt stellt für einige Wochen eine Auswahl von Fossilien aus seiner Privatsammlung in einem Schaufenster der Mühlen-Apotheke in seinem Wohnort Oststeinbek aus - quer durch die Erdzeitalter vom Kambrium bis ins Paläogen. Die bunte Mischung auf die er für die Ausstellung zurückgreifen konnte, resultiert aus vielen Jahrzehnten der Sammeltätigkeit an unterschiedlichen Fundorten und verschiedenen Erdzeitaltern, hinzu kommt die Einbeziehung von Geschieben, die naturgemäß ebenfalls maximale Vielfalt bieten. Seine Ausstellung richtet sich an interessierte Laien. Der Bericht darüber auf Steinkern.de versteht sich als Anregung, selbst ähnliche Aktivitäten auf die Beine zu stellen - ob beim Optiker, beim Apotheker, Buchladen oder Juwelier - Schaufenster werden häufig neu dekoriert und mitunter ist man für externe Anregungen dankbar und aufgeschlossen. Im Bericht können viele der ausgestellten Fossilien angeschaut werden.
Geschrieben am 21/02/2017, 19:36 von Udo Resch
walliserops-praeparationNach fünf Ceratargen und einer Koneprusia geht es im siebten Teil von Udo Reschs Serie "Präparation marokkanischer Trilobiten" mit einer anderen spektakulären und knifflig zu präparierenden Spezies weiter: einem Walliserops trifurcatus aus dem Devon der Lokalität Zguilma. Im Verlaufe der schwierigen Präparation stellte sich heraus, dass die rechte Körperhälfte des insgesamt eher schlecht trennenden Trilobiten sehr nah am Rand des Steins lag, Teile sogar dort herausragten bzw. nicht überliefert waren. Im Bericht erfährt man, wie der Präparator mit diesem Mangel umging und was unter "der Kunst des Weglassens" zu verstehen ist. Inklusive "Dreizack" ist der "Gabel-Trilobit" gestreckt gemessen stolze 13 cm lang und hat damit eine für seine Art bemerkenswerte Größe.
Geschrieben am 10/02/2017, 16:45 von Heribert Schwandt
teneriffaTeneriffa gehört topografisch zu Afrika - es liegt wesentlich näher an Marokko als am spanischen Festland, dennoch ist es spanisches Staatsgebiet. Teneriffa ist vulkanischen Ursprungs und entstand vor etwa 12 Millionen Jahren. Heute lässt sich hier nicht nur bei angenehmen klimatischen Verhältnissen entspannt Urlaub machen, man muss während des Urlaubs auch nicht auf die Beschäftigung mit der Geologie verzichten. Diese lässt sich z. B. am Teide-Massiv, dessen höchste Erhebung 3718 Meter über den Atlantischen Ozean hinausragt, erleben. Der letzte Ausbruch am Teide liegt über 100 Jahre zurück, dennoch sind die Zeugnisse des Vulkanismus auf der Insel omnipräsent. Im Bericht werden Reise-Impressionen mit einem Schwerpunkt auf Fundpunkten für typische Vulkangesteine an den Stränden der Insel vorgestellt und einige Gesteinstypen anhand von Fotos vorgestellt.
Geschrieben am 01/02/2017, 11:48 von Michel Kleinschmidt
leitfaden-fossilfotografieOb mit Smartphone, digitaler Kompakt- oder Spiegelreflexkamera - mit jedem dieser Geräte lassen sich passable Fotos von Makrofossilien erzeugen, wenn man einige Punkte beachtet. Der Leitfaden richtet sich vor allem an Fotografie-Einsteiger und erläutert kurz und verständlich, wie man das Thema Makrofotografie angeht: vom Verwenden des Makromodus, über den richtigen Abstand zum Fossil, optimale Beleuchtung und Unterlage/Bildhintergrund bis hin zur Verwendung eines Stativs. Wer sich an diesen Vorschlägen orientiert, dem wird es gelingen, zur Fossilbestimmung geeignete Fotos aufzunehmen.
Geschrieben am 29/01/2017, 12:22 von Jens Wiedenbeck
praeparation-eines-knochens-aus-einer-muka-konkretionKonkretionen aus dem Oberen Muschelkalk sind bei Muschelkalk-Spezialisten begehrt wie "gefürchtet". Begehrt wegen ihres guten Erhaltungspotentials für Wirbeltierfossilien (Sauropterygier-Knochen, Fische) sowie Krebse, gefürchtet aufgrund der Tatsache, dass in der Regel große Mengen von Konkretionen aufgeklopft werden müssen, bis man ein brauchbares Fossil entdeckt, vor allem aber wegen des oft sehr hohen Aufwands der Präparation etwaiger enthaltener Fossilien. Dem Autor glückte in der Evolutus-Zone des Huy, einem Höhenzug im nördlichen Harzvorland, der Fund einer Kalkkonkretion mit einem Knochen im Querbruch. Er stellte sich der Herausforderung der Präparation, die er abwechselnd mechanisch und mit 60%iger Ameisensäure durchführte, wodurch ein Wirbelbogen samt Fortsätzen zum Vorschein kam. Das Vorgehen bei der Präparation wird im Bericht veranschaulicht.

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