Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 19/01/2018, 18:00 von Stefan Polkowsky
illustrieren-von-fossilienStefan Polkowsky ist vielen Steinkern-Lesern als leidenschaftlicher und erfolgreicher Geschiebesammler sowie durch seine Spezialisierung auf fossile Decapoden bekannt. So manche seiner Sammlungsstücke stellte er bereits auf Steinkern.de und im Steinkern.de Forum vor. 2014 veröffentlichte er ein Buch über "Krebse und Krabben aus norddeutschen Geschieben", dem in den nächsten Jahren eine weitere Publikation folgen soll, die sich mit der Fauna und Flora des Heiligenhafener Kieselgesteins auseinandersetzen wird. In diesem Bericht geht es nun um Stefans zweite Leidenschaft (neben dem Sammeln): das Illustrieren von Fossilien. Alles begann in der Kindheit des Autors. Als ihm ein Bekannter das in der ehemaligen DDR populäre Buch „Weltall Erde Mensch“ schenkte, war Stefan wie gefesselt von den darin enthaltenen Illustrationen des tschechischen Künstlers Zdeněk Burian und es stand fest, er wollte auch Zeichnen lernen...
Geschrieben am 11/01/2018, 22:00 von Sönke Simonsen
heft32
Geschrieben am 11/01/2018, 21:00 von Siegfried Schubert
arminisaurus-schubertiAnfang der 1980er-Jahre entdeckte der Fossiliensammler Lothar Schulz in einer Unterjura-Tongrube in Bielefeld-Jöllenbeck ein Plesiosaurier-Teilskelett, das seit der Entdeckung eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat, die im Artikel erzählt wird - es ist die Geschichte des Arminisaurus schuberti SACHS & KEAR 2017. Der Jöllenbecker Saurier wurde erst kürzlich - Jahrzehnte nach der Notbergung, die damals unter widrigen Bedingungen stattfand - als neue Gattung und Art erkannt, obwohl der Verfasser des Artikels bereits seit Langeme nach einem Spezialisten gesucht hatte, der eine Bearbeitung würde durchführen können. Mehr über den Saurierfund und seine Bedeutung erfahren Sie sowohl in diesem Artikel (mit Schwerpunkt auf der Fundgeschichte) als auch im Steinkern-Heft 32 (1-2018), wo die wissenschaftliche Einordnung und die Methoden der Konservierung der Knochen im Vordergrund stehen.
Geschrieben am 03/01/2018, 15:11 von Udo Resch
rezension-altdorfMatthias Weißmüller, seit 2005 Mitglied im Steinkern.de Forum, wohnt in der Nähe von Neumarkt i. d. Opf. - ein hervorragender Standort, um sich mit Ober-, Mittel- und Unterjura der Region zu befassen. Besonders haben es ihm dabei der Mitteljura von Sengenthal und der Unterjura (insbesondere Toarcium) von Altdorf angetan. Im Steinkern.de Forum stellte Matthias Weißmüller in der Rubrik "Klassiker" zahlreiche Fossilien aus den Lokalitäten Sengenthal und Altdorf vor. 2012 trat er erstmals mit einer gedruckten Veröffentlichung über die Muschelfauna des Bajociums von Sengenthal in Erscheinung, einem Heft, das wohl die meisten Mitteljura-Sammler vorliegen haben. Einer Baumaßnahme im Toarcium des Ludwig-Donau-Main-Kanals vor wenigen Jahren ist es zu verdanken, dass Matthias Weißmüller sich nun an einer auch historisch bedeutenden Lokalität intensiv mit einem großräumigen Aufschluss in diesen Schichten und ihrer reichhaltigen Fauna befassen konnte. Die Beschäftigung mit dem Thema gab nun Anlass zu einer erneuten Print-Publikation, die seit Kurzem beim Autor bezogen werden kann und einen beachtlichen Umfang erreichte (197 Seiten im Format DIN A4 mit über 450 Abbildungen). Wie der Rezensent Udo Resch das Buch beurteilt und wie Sie das im Selbstverlag erschienene Buch bestellen können, lesen Sie in diesem Beitrag. Gleichzeitig vermittelt die begleitende Bildauswahl (mit Abbildungen aus dem Buch) einen Eindruck von der Schönheit der Altdorfer Fossilien, von denen es im Buch noch reichlich mehr zu sehen gibt.
Geschrieben am 25/12/2017, 15:29 von Norbert Wannenmacher
zehntscheuer-balingenNach dem Bericht über das Museum im Kräuterkasten in Albstadt-Ebingen stellt Norbert Wannenmacher Ihnen ein weiteres kulturelles Kleinod der Zollernalb vor: die Zehntscheuer in Balingen. Die Zehntscheuer verfügt, wie der Kräuterkasten, über eine vorbildlich gestaltete geologisch-paläontologische Abteilung. Diese enthält sehenswerte Exponate aus der lokalen Trias sowie zahlreiche Fossilien aus den Aufschlüssen des Jura um Balingen, darunter die von vielen Sammlern geschätzten "Arieten" des Unterjura. Die zahlreichen Fotoimpressionen aus dem Museum werden aufgelockert und ergänzt durch die Einfügung sehenswerter Aufschlüsse der entsprechenden Schichten um Balingen. Ferner wird auch auf die Verwendung von "Steinen in der Stadt" eingegangen, so wurde das Balinger Schloss aus dem Angulatensandstein des Unterjura errichtet, die Stadtkirche hingegen aus Stubensandstein des Keupers. Der Artikel ist wie das Museum selbst: schön anzuschauen und gleichzeitig lehrreich.

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