Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 07/07/2015, 00:00 von Udo Resch
restauration-eines-kleinen-besenfisches-der-gattung-amiopsisDer Autor beschreibt die Präparation eines seltenen Besenfischs der Spezies Amiopsis lepidota aus den Solnhofener Plattenkalken des Eichstätter Bruchreviers. 18 Fotos dokumentieren zusätzlich den Ablauf der Präparation, den Vorgang des "Aufdoppelns" sowie der Teilrestauration (Ergänzung der Schwanzflosse) des 8,5 cm langen Besenfischs.
Geschrieben am 03/07/2015, 14:38 von Bernhard Jochheim
luc-sur-mer-2015-tag-der-polydiademenAn den Küstenfundstellen der Normandie hat man es mit recht variablen Suchbedingungen zu tun, von total versandet bis richtig schön freigespült. Bei seinem diesjährigen Besuch hatte der Autor Glück an der Küste zwischen Luc-sur-mer und Lion-sur-mer auf gut freigespülte Kalkmergelflächen des oberen Bathoniums zu stoßen, auf denen sich innerhalb von nur rund zwei Stunden einige Seeigel der Gattung Polydiadema finden ließen. Diese werden zusammen mit einigen Impressionen des Sammelausflugs kurz vorgestellt.
Geschrieben am 26/06/2015, 18:14 von Sönke Simonsen
stichel-und-strahlpraeparation-eines-ceratites-evolutus-aus-dem-weserberglandIm Weserbergland werden in mehreren Tagebauen Gesteine des Oberen Muschelkalks zur Schottergewinnung abgebaut. Ziel des Abbaus sind insbesondere die mächtigen, ziemlich verwitterungsresistenten Bänke des Trochitenkalks, in denen die Seelilie Encrinus liliiformis örtlich gesteinsbildend in Erscheinung tritt. Die Ceratitenschichten bilden das Hangende und sind nur teilweise wirtschaftlich zu verwerten. Ein großer Teil wird als Abraum vor Ort wieder verkippt. Das schmale Zeitfenster zwischen Abbau und dem Verkippen, z. B. durch Zwischenlagerung auf Halden, kann der Fossiliensammler nutzen, um einige der lagenweise angereicherten Ceratiten zu sammeln. Zu Hause wird sich dann spätestens nach dem Abwaschen die Frage stellen, wie man die Stücke optimal freigelegt bekommt. Der Autor präparierte mit Stichel- und Strahltechnik einen überwiegend mergelig eingebetteten Ceratites evolutus und stellt Zwischenschritte und Ergebnis vor. Auch alternative Freilegungsmethoden werden im Bericht angesprochen.
Geschrieben am 19/06/2015, 13:23 von Sönke Simonsen
belegstueck-eines-liparoceras-gallicum-aus-dem-unterpliensbachium-dorsetsLiparoceras gallicum ist nach Tragophylloceras, Androgynoceras und Oistoceras der vierthäufigste Ammonit in den Green Ammonite Beds (Unterpliensbachium, Unterer Jura) von Dorset. Eingebettet in graue Kalkmergelkonkretionen finden sich körperliche Exemplare, die jedoch normalerweise durch die geringe Größe der zu findenden Knollen (selten über 15 cm) in ihren Ausmaßen limitiert sind. Große Fragmente, die auf Durchmesser von 20 und mehr Zentimetern schließen lassen, kann man aber bei nahezu jedem Rundgang am Golden Cap entdecken. Im März 2014 fand der Autor eine Konkretion, die ein rund 20 cm großes Exemplar eines Liparoceras enthielt. Der Ammonit war ziemlich verdrückt und der Aufwand einer zeitintensiven Präparation daher grenzwertig. Schließlich wurde er in einer "quick & dirty" ausgeführten Präparation dennoch zu einem aussagekräftigen Belegstück für die Sammlung.
Geschrieben am 12/06/2015, 14:45 von Gerhard Schöne
rezension-steine-an-fluss-strand-und-kueste-sammeln-und-bestimmenDie Autoren F. Rudolph, B. Bayer, W. Bartholomäus und Steinkern-Redakteur S. v. Loga haben sich zusammengefunden, um gemeinsam an einem längst überfälligen Bestimmungsbuch für Flussgerölle und Glazialgeschiebe zu arbeiten. Sie haben über den eigenen Tellerrand geblickt und damit ihr petrographisches Wissen des Nordens, Südens und Westens zusammengestellt. Die daraus resultierende interessante Neuerscheinung des Franckh-Kosmos Verlags lädt den Leser implizit dazu ein, es den Autoren mit dem Blick über den Tellerrand gleichzutun.

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